Randnotizen

Nicht jeder Gedanke braucht einen großen Aufmacher.

Kurze Beobachtungen. Klare Standpunkte. Platz zum Weiterdenken.

Nahaufnahme einer handschriftlichen Randnotiz: „Genauer hinsehen!“ in blauer Tinte neben einer Kugelschreiberspitze.
13. MÄR 2026

Randnotiz: Zu den Hauptpersonen der beiden Kriegsparteien Israel und Iran gibt es gerade einige Aufregung.

Zu den Hauptpersonen der beiden Kriegsparteien Israel und Iran gibt es gerade einige Aufregung.

Auf der einen Seite fand man in einem offiziell ausgestrahlten Video von Netanjahu 6 Finger, ein "Fingerzeig", dass es sich dabei um ein KI-Video gehandelt haben dürfte, da dies noch ein typischer Fehler der KI-Modelle ist. Wo er sich gerade tatsächlich aufhält ist seit einigen Tagen unbekannt.

Auf der anderen Seite ist der neu gewählte Nachfolger des getöteten religiösen Führers noch nicht zu sehen gewesen.

Auffällig viele fragen danach, wo er ist. Nun hat das US-Kriegsministerium heute spekuliert, er sei verletzt und hochwahrscheinlich entstellt. Wie sie auf diese Idee kommen war nicht zu finden. Ich denke es ist auch ein bisschen schwierig das zu behaupten, wenn man ihn nicht gesehen hat. Persönlich gehe ich davon aus, dass sie provozieren wollen, dass er sich zeigt. Das sollte er wohl besser bleiben lassen, denn es gibt wohl nur einen Grund, warum sie ihn in der Öffentlichkeit sehen wollen.

06. MÄR 2026

Randnotiz: Die USA-Offiziellen beschweren sich aktuell unter anderem in der Washington Post über den Umstand,…

Die USA-Offiziellen beschweren sich aktuell unter anderem in der Washington Post über den Umstand, das jemand, wahrscheinlich Russland, vielleicht China den Iran mit Koordinaten von möglichen Zielen wie Schiffe, Flugzeuge und Radar-Systeme versorgen würde. Die Ironie der Geschichte ist hier kaum zu überbieten - nachdem die USA die Ukraine über viele Jahre mit Koordinaten von möglichen Zielen versorgt hat. Denn da war das vollkommen legitim. Natürlich.

03. MÄR 2026

Randnotiz: Spanien hat öffentlich geäussert, dass Militärbasen auf ihrem Land nicht für den…

Spanien hat öffentlich geäussert, dass Militärbasen auf ihrem Land nicht für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran verwendet werden dürfen. Die USA haben darauf verschnupft reagiert und angekündigt, sämtliche Geschäftsverbindungen zwischen den beiden Ländern auf Eis zu legen. Ausserdem sagten die USA, dass sie die Militärbasen weiterverwenden werden, da Spanien nichts dagegen machen könne. Der deutsche Bundeskanzler Merz stellte sich zu dieser Frage auf die Seite der USA. Neben all den anderen Auswirkungen belastet der Iran-Krieg auch die internen Beziehungen innerhalb der EU. Was allen Hoffnung machen kann, die sich gegen die aktuelle Form der EU stellen. Denn niemand weiss, ob sie nicht an all den Fragen zerbricht, die sich seit ein paar Tagen beginnen zu stellen.

03. MÄR 2026

Randnotiz: Eines der Grundprinzipien in fast allen Gesellschaften ist, dass man den führenden Figuren…

Eines der Grundprinzipien in fast allen Gesellschaften ist, dass man den führenden Figuren Privilegien einräumt. Im Gegenzug erwartet die Gesellschaft, dass sie durch die führenden Figuren beschützt werden. Dieses Prinzip ist ja sogar in manchen Amtseiden direkt manifestiert. Kündigen die Führenden diesen Vertrag einseitig auf oder beweisen sich im Angesicht einer Bedrohung als unfähig oder schlicht unwillig, ihren Teil zu erfüllen, entsteht in der Bevölkerung eine vollkommen logische Dynamik: Kein Schutz. Keine Privilegien.

Das sehen wir aktuell bereits an einigen Stellen in der Welt sehr deutlich. Und an einigen nur -noch- nicht.