Vortrag: "Coronaimpfung aus Sicht einer Pathologin"
In Thayngen zeigte die Pathologin Ute Krüger Gewebeaufnahmen von Menschen, die kurz nach einer Coronaimpfung starben. Was sagen diese Bilder aus – und warum wird offenbar so wenig genauer hingeschaut? Mein Bericht über einen Vortrag, der mich nachdenklich gemacht hat.

Ein Bericht.
Gestern fand in Thayngen, Schweiz, ein Vortrag unter dem Titel "Coronaimpfung aus Sicht einer Pathologin" statt, den ich besuchte. Für die Grösse des Orts waren doch relativ viele Besucher da.
Die Vortragende war Dr. med. Ute Krüger, ihres Zeichens Fachärztin für Pathologie.
Sie befindet sich derzeit auf einer Tour, bei der sie die Vortragsreihe auch nutzt, ihr Buch "Geimpft - gestorben" zu bewerben. Vor allem aber zeigte sie eine Reihe von Fotografien von Schnitten unter dem Mikroskop, die im Zusammenhang mit Todesfällen von Verstorbenen aufgenommen wurden, die im engen zeitlichen Zusammenhang mit der sogenannten "Coronaimpfung" zu Tode kamen. In dem Buch sind die Ergebnisse ihrer Weiterführung der Arbeit von Prof. Dr. Arne Burkhardt festgehalten.
Einige dürften sie von ihren Ausführungen im Stiftung Corona Ausschuss (SCA) kennen, wo sie sich früh besorgt über einen Anstieg in Zahl und Heftigkeit von Brustkrebs an ihrer Arbeitsstelle zeigte. In dem Kontext prägte sie auch den Begriff "Turbokrebs". Sie sprach auch auf der von Prof. Dr. Burkhardt und Prof. Dr. Walter Lang initiierten "Pathologie-Konferenz 1 und 2" im September 2021 und Dezember 2021.
Zu ihrer Qualifikation führte sie jahrzehntelange Arbeit als Pathologin in Schweden mit vielen Tausend Diagnosen an. Diese habe sie wohl auch recht gut gemacht, denn selbst als man Dr. Krüger für ihre Thesen angriff, hielt das Krankenhaus weiter an ihr fest.
Zu sehen waren dann an der Leinwand diverse Fotos, die deutliche, teilweise nie gekannte Anomalien im Gewebe der Untersuchten aufwiesen. Die Gemeinsamkeit waren - neben meist parallel aufgetretenen Myokarditiden, von denen ja ein Zusammenhang mit der sogenannten "Coronaimpfung" öffentlich längst eingeräumt wurde - deutliche Entzündungsherde und Narbengewebe. Gegen ihre Forderung, dass dies näher untersucht werden muss, ist kaum etwas Vernünftiges einzuwenden.
Es entstand allerdings der deutliche Eindruck, dass im Feld ihrer Expertise unter den Kollegen leider nur ein sehr begrenztes Interesse zu existieren scheint, sich das näher anzusehen.
Was schade ist, weil sich in ihrem Buch etliche Belege finden, dass dort, wo Todesursachen nicht nur nach Augenschein beurteilt worden sind, ganz offensichtlich zu früh aufgehört wurde hinzuschauen.
Auf mich machte sie den Eindruck einer Frau, die sich an wissenschaftliche Standards hält, die Aussagen und Antworten - auch in der anschliessenden Fragerunde - passten dazu. Dort, wo sie keine definitive Antwort hatte, sagte sie das auch. Und selbst dort, wo sie sich sicher schien, gab es die für echte Wissenschaftler typischen Antworten wie "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" und "kann nicht ausgeschlossen werden".
Zu meinem Bericht gehört aber auch der Teil, der sich um den Widerstand dreht, den sie für ihre Thesen erhielt.
So berichtete sie, dass man ihr für ihre Vortragsreihe seitens der Cancel-Kultur unter Zuhilfenahme von veröffentlichten "Faktenchecks" als Argument Auftrittsorte verweigerte - leider auch in der Schweiz. Was dem dort sonst recht hochgehaltenen Freigeist so gar nicht gerecht wird.
Ausserdem hat man ihr zwei Jahre nach der von ihr ausgesprochenen Kündigung noch die Androhung einer Anzeige seitens des ehemaligen Arbeitgebers hinterhergeschickt. Vorgeworfen wurde ihr, dass sie in einen Datenbereich hineingeschaut habe, für den man sie nicht berechtigt ansah. Genauer ging es um das Nachsehen des Impfstatus von Patienten, für die sie Diagnosen erstellen sollte. Nach einem kurzen Schriftwechsel sieht man aber nun davon ab, das zur Anzeige zu bringen. Eine gute Entscheidung, wie ich finde, denn wie soll man den Gesundheitszustand einer Person beurteilen, ohne eine vollständige Anamnese?
Und heute: Nach Jahrzehnten der Schulmedizin hat sie sich von derselben nunmehr abgewandt. Die Tatsache, dass heute vielerorts der wirtschaftliche Erfolg vor das Patientenwohl gestellt wird, passte ihr nicht mehr. Und nachdem sie der Stress der Corona-Zeit auch krank werden liess, möchte sie sich jetzt nur noch den guten und schönen Dingen des Lebens widmen.
Interessant waren für mich auch Gespräche am Rand der Veranstaltung. Eine Besucherin antwortete mir auf Anfrage, was sie bewegt habe, den Vortrag zu besuchen, dass in ihrem persönlichen Umfeld jemand betroffen sei: Schlaganfall. Eine andere Person, selbst noch aktiv im medizinischen Dienst, erzählte mir auf meine Frage, ob man denn in ihrem Tätigkeitsfeld Veränderungen sähe (sie arbeitet in der Dialyse), dass es dort tatsächlich etwas gäbe: "Vor den Impfungen hatten wir das schon auch mal, dass wir ein Blutgerinnsel gesehen haben. Heute ist das in den Geräten fast schon Normalität." Und es sind viele.
Weil das in den Kommentaren im vorherigen Beitrag gefragt wurde habe ich nachgesehen: Die Vortragsreihe scheint für dieses Jahr beendet, ich habe offenbar den letzten Termin der Reihe wahrgenommen.
Konklusio: Ich habe das Buch gekauft und zwischenzeitlich auch schon hineingeschaut. Und ich wünschte im Sinne der Wahrheitsfindung und der Wissenschaft, dass es Pflichtprogramm für Pathologen und Gerichtsmediziner werden sollte. Denn solange man weiter fest beide Augen zumacht bei der Feststellung der Todesursachen, obwohl in diesem histopathologischen Atlas die Anleitung steht, wie man auseinanderhält, ob die Impfung ursächlich ist - oder nicht - solange diese Ignoranz anhält, werden wir - sicher auch unter diesem Beitrag - Leute finden, die immer noch alles in Ordnung finden, wie es gelaufen ist. Was es nicht ist.
Und ein bisschen Hoffnung macht dann doch, dass das Fachbuch unter "Histologie" bei Amazon "Bestseller Nr. 1" ist. Vielleicht gibt es sie ja doch, die Pathologen und Gerichtsmediziner, denen so langsam dämmert, dass hier etwas faul ist im Staate D...
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Bis später.
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