Veggie-Schnitzel vor dem Ende?
Das EU-Parlament hat über Namen wie «Veggie-Burger» und «Soja-Wurst» abgestimmt. Ob daraus ein Verbot wird, ist offen – und genau da beginnt für mich die interessantere Frage: Womit beschäftigt sich dieses Parlament eigentlich?

Ein wunderbares Beispiel für "interessant" gesetzte Prioritäten.
In einer Welt, die tatsächlich das eine oder andere ernstzunehmende Problem zu haben scheint, hat sich jetzt das EU-Parlament mit der wichtigen Frage gestellt, ob es Soja-Wurst oder Tofu-Burger weiter geben soll.
Würden die Leser ein wenig nachdenklicher mit z.B. dem Artikel des SPIEGEL über diese Errungenschaft umgehen, dann könnte man zum Beispiel daran hängenbleiben, inwiefern das überhaupt relevant genug ist, darüber zu berichten.
Denn weiter unten zeigt sich dann das wahre Problem mit dem EU-"Parlament".
"Trotz der Zustimmung des Parlaments ist nicht einmal sicher, ob das Verbot überhaupt kommt. Denn das Parlament muss nun mit dem Rat der 27 EU-Staaten eine endgültige Einigung finden. Ob dabei eine Mehrheit für das Bezeichnungsverbot zustande kommt, ist unklar. Es habe noch gar keine große Debatte dazu gegeben, hieß es im Umfeld des Parlaments."
Ich könnte jetzt noch etwas darüber schreiben, was dieses "Parlament" so kostet, aber da verweise ich auf einen anderen Nico, nämlich den Semsrot, der hat nach seiner Legislaturperiode gut zusammengestellt, was er da verdient hat. Und das mal Anzahl der Abgeordneten.
Für eine Abstimmung, die sich mit den wirklich wesentlichen Problemen der Welt beschäftigt.
Die dann nicht einmal zählt.
Weiterführende Links
Der SPIEGEL-Artikel:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/veggie-burger-verbot-was-das-votum-im-eu-parlament-fuer-verbraucher-bedeutet-a-f8f16ad0-f9d9-48f7-90fe-249aecbb7c79
Bis später.
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