Geopolitik

Update aus Trumpistan

Die USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück, Trump will das Militärbudget weiter erhöhen. Dazu kommen Drohungen gegen andere Länder und eine Anklageschrift im Fall Maduro, aus der ein zentraler Vorwurf gestrichen wurde. Ein ganz normaler Donnerstag im Weissen Haus?

Collage: Ein Mann im Anzug zeigt nach vorn. Um ihn herum sind weitere Männer, Flaggen, das Weiße Haus, ein Kampfjet, ein Kriegsschiff und Geldstapel zu sehen; ein UN-Emblem ist rot durchgestrichen.
Symbolbild erstellt mit KI-Werkzeug

- die USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück

- das Militärbudget war mit knapp einer Billion USD/Jahr schon so hoch, dass es für die nächsten 10 Länder der Rangliste in deren Summe gereicht hat.

Jetzt kommt für 2027 eine weitere halbe Billion dazu, so Trump.

- Frankreichs Macron bekam in einer seltsam anmutenden Tirade sein Fett weg

- Kolumbien und Mexiko sollen sich nicht zu sicher fühlen. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat einen Besuch in Washington zugesagt. Ob sie ihn dann gleich nach New York verschiffen und dort behalten? Man weiss es nicht.

- Das Cartel de los Soles, dessen Boss der venezolanische Präsident Nicolas Maduro sein soll und was einer der Hauptgründe für die Entführung aus Caracas war - existiert nicht. Die New York Times hat es jetzt umgewidmet als "halt so ein Slang-Wort für politische Korruption im Zuge der Drogenbla..." Viel wichtigeR: Die 32 Erwähnungen in der Anklageschrift und alles, was damit zusammenhing wurde von der Anklage ersatzlos gestrichen.

Der Vorwand ist enttarnt.

Zu den in unseren Medien, von Trump und auch an der Pinnwand mehrfach wiederholten Vorwürfen von politischen Morden, Folter, dem Betrieb einer Folterkammer ist in der Anklageschrift gar nichts zu lesen.

- Der US-Senat hat Trump per Abstimmung untersagt, eigenständig weitere militärische Aktionen in Venezuela durchzuführen.

- den Grönländern sollen pro Person 10.000 - 100.000 US-Dollar angeboten werden, damit sie sich von Dänemark lossagen.

- dem Iran hat Trump gedroht: „Die USA werden den Iran sehr hart treffen und ihn dafür büßen lassen, wenn er Demonstranten tötet.“

(Wer das Pompeo-Zitat von etwas weiter unten erinnert der weiss, was dort hochwahrscheinlich als nächstes passiert... Und durch wen.)

Heute ein bisschen mehr als ein ganz normaler Donnerstag im Weissen Haus. Der Don hat einen Lauf...

Bis später.

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