Analysen

Ukraine/Russland: Gespräche in Genf

Die russische Delegation nahm einen merkwürdigen Weg nach Genf. Deutschland soll den Überflug verweigert, Italien ihn erlaubt haben – und auch die Briten mischen sich ein. Ich frage mich, wie ernst Europa diese Friedensgespräche eigentlich nimmt.

Mehrere Menschen in Anzügen sitzen an einem Konferenztisch vor See und Bergen; um sie herum stehen Flaggen. Darüber zeigt eine Europakarte ein Flugzeug, eine gestrichelte Route und Symbole auf Deutschland, Italien und der Schweiz.
Symbolbild erstellt mit KI-Werkzeug

Gestern begannen die Verhandlungen im Ukraine/Russland-Konflikt in Genf. Dabei war die merkwürdige Flugroute der russischen Delegation nach Genf aufgefallen.

Heute wissen wir den Grund:

Deutschland hat Russland keine Überflugsgenehmigung erteilt.

Diese wäre aber aufgrund der Sanktionen nötig gewesen, und zwar als Sondergenehmigung von jedem einzelnen EU-Land, das überflogen wird. Italien hat sie erteilt.

Das, und der Umstand dass sich (wieder!) die Briten in die Verhandlungen einmischen ist ein klares Zeichen, dass die EU immer noch keinen Frieden dort will. Und Fortschritte gegen das Morden weiter unterwandert.

Widerlich. Und ziemlich dumm.

Russland wird (auch) das Deutschland nicht vergessen.

Buchtipp: Dale Carnegie, Wie man Freunde gewinnt.

Bis später.

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