Analysen

Spaniens Premier treibt die Zensur-Agenda voran

Spaniens Premier Pedro Sánchez kündigt neue Regeln für soziale Medien an: Plattformchefs sollen haften, Unter-16-Jährige draussen bleiben. Das Paket soll gegen illegale Inhalte und Hass helfen. Aber wie viel Kontrolle über das Netz holt sich der Staat damit?

Montage: Ein Mann im Anzug gestikuliert vor Mikrofonen und einer spanischen Flagge. Daneben sind Social-Media-Symbole, ein junger Mensch am Handy, ein durchgestrichenes 16-Schild, ein Schloss und ein Richterhammer zu sehen.
Symbolbild erstellt mit KI-Werkzeug

Die Zensurbemühungen im Wertewesten gehen unberührt weiter.

Es sind nur ein paar Nuancen Unterschied, die Richtung bleibt die gleiche.

Ministerpräsident Pedro Sánchez' Punkte (gekürzt):

Ab nächster Woche wird meine Regierung folgende Maßnahmen umsetzen:

- Erstens werden wir das Gesetz in Spanien ändern, um Führungskräfte von Plattformen für viele Verstöße, die auf ihren Websites stattfinden, rechtlich zur Verantwortung zu ziehen.

- Zweitens werden wir die algorithmische Manipulation und Verstärkung illegaler Inhalte zu einem neuen Straftatbestand machen.

- Drittens werden wir ein System zur Erfassung von Hass und Polarisierung einführen, um zu verfolgen, zu quantifizieren und aufzudecken, wie digitale Plattformen Spaltungen schüren und Hass verstärken.

- Viertens wird Spanien Minderjährigen unter 16 Jahren den Zugang zu sozialen Medien verbieten. Plattformen werden verpflichtet sein, wirksame Altersüberprüfungssysteme zu implementieren – nicht nur Kontrollkästchen, sondern echte Barrieren, die funktionieren.

- Fünftens und letztens wird meine Regierung mit unserer Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, um die von Grok, TikTok und Instagram begangenen Verstöße zu untersuchen und zu verfolgen.

Bis später.

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