Analysen

Neulich Milka, jetzt Nutella...

Neulich Milka, jetzt Nutella: Die EU-Kommission hat Ferrero durchsucht. Im Raum steht der Verdacht, dass der Konzern den Handel zwischen EU-Ländern erschwert haben könnte. Wer günstig einkaufen will, stösst offenbar nicht nur im Süsswarenregal auf Hindernisse.

Ein Nutella-Glas steht hinter einer Lupe, daneben liegen Ferrero-Rocher-Pralinen. Im Hintergrund sind EU-Sterne, eine Europakarte mit Einkaufswagensymbolen und Pfeilen sowie ein kleiner Einkaufswagen zu sehen.
Symbolbild erstellt mit KI-Werkzeug

Neulich Milka, jetzt Nutella...

Die EU-Kommission hat beim Süsswarenriesen Ferrero eine Razzia durchgeführt. Der Verdacht: Wettbewerbsverstösse.

Konkret geht es um mögliche Marktaufteilung innerhalb der EU. Heisst: Produkte könnten gezielt so gesteuert worden sein, dass sie nicht frei zwischen Ländern gehandelt werden können. Auch grenzüberschreitende Einkäufe sollen erschwert worden sein.

Der Hintergrund ist brisant. Händler werfen grossen Markenherstellern schon lange vor, künstliche Preisunterschiede zwischen EU-Ländern aufrechtzuerhalten. Wer günstiger einkaufen will, soll bewusst ausgebremst werden.

Ferrero bestätigt die Ermittlungen und kooperiert nach eigenen Angaben mit den Behörden.

Auffällig: Erst vor kurzem haben wir über Milka gesprochen – und die massiv gestiegenen Preise im Süsswarenregal. Jetzt steht der nächste grosse Name im Fokus.

Zufall? Oder doch ein Muster?

Bis später.

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