Neues vom US-Kampf gegen die Drogen
30 bis 50 Millionen Barrel venezolanisches Öl sollen in die USA gehen. Die Erlöse will Trump selbst kontrollieren. Reuters berichtet zudem von Drohungen gegen Venezuelas Innenminister. Was hat das noch mit dem «Kampf gegen Drogen» zu tun?

Die USA reissen sich in ihrem "Kampf gegen Drogen" aktuell zwischen 30 und 50 Millionen Barrel venezolanisches Öl unter den Nagel. Natürlich nur im Kampf gegen Drogen. Wissen wir ja.
Das entspricht einem Gegenwert von 1,8 Milliarden - 3 Milliarden US-Dollar, wenn sie das wie angekündigt zum Marktpreis verkaufen.
Das Geld für dieses Öl soll von US-Präsident Trump alleine kontrolliert werden.
Übersetzung:
"Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Übergangsregierung in Venezuela zwischen 30 und 50 Millionen Barrel hochwertiges, sanktioniertes Öl an die Vereinigten Staaten von Amerika liefern wird. Dieses Öl wird zum Marktpreis verkauft, und das Geld wird von mir als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika kontrolliert, um sicherzustellen, dass es zum Wohle der Menschen in Venezuela und den Vereinigten Staaten verwendet wird! Ich habe Energieminister Chris Wright gebeten, diesen Plan unverzüglich umzusetzen. Das Öl wird mit Lagerschiffen transportiert und direkt zu den Entladestellen in den Vereinigten Staaten gebracht. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!
DONALD J. TRUMP
PRÄSIDENT DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA"
Reuter berichtet darüber hinaus, dass die Vereinigten Staaten den venezolanischen Innenminister Diosdado Cabello direkt bedroht haben, falls er der aktuellen Präsidentin Delcy Rodriguez bei der Herausgabe des Öls im Wege steht. Cabello ist die graue Eminenz und fraglos einer der Mächtigen in Venezuelas Polit-Landschaft.
Sperre er sich gegen die Herausgabe des Öls, wäre er automatisch auf Platz eins der "Target"- Liste.
Weltpolitik im Mafiastyle.
Von einem der Don genannt wird.
Bis später.
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