Iran, Tag 26
Tag 26 nach dem Angriff auf den Iran: Die USA bringen Soldaten in die Region, eine Bodenoffensive scheint näherzurücken. Gleichzeitig steht Israels Norden unter heftigem Beschuss. Von Entspannung ist wenig zu sehen.

Nach der eher bescheiden verlaufenden Kampagne an Luftschlägen durch die USA und Israel - wir schreiben jetzt Tag 26 seit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran - scheint eine Bodenoffensive durch die USA jetzt recht unmittelbar bevorzustehen. Denn seit einigen Tagen haben die Vereinigten Staaten auch eine nicht unbeträchtliche Menge an Soldaten in die Region gebracht. Es wird vermutet, dass sie die Insel Kharg übernehmen wollen oder sich einen Brückenkopf in der Nähe der Strasse von Hormuz zu etablieren.
Die Chancen dazu stehen nicht gut, die meisten Militärberater gehen davon aus, dass das die USA einen enormen Blutzoll kosten dürfte. Unter Rücksicht auf die Börsen dürfte der wahrscheinlichste Tag wohl kommender Freitag sein.
US-Senatoren, die Briefings der Administration beiwohnten und im Anschluss vor die Kameras traten zeigten sich besorgt und das wohl auch nicht zu Unrecht. Während die Golfstaaten sein knapp 48 Stunden weitgehend ohne Angriffe davon kamen sah es mit Israel genau anders herum aus. Dort konzentriere sich das Feuer.
Vor allem der Norden an der Grenze zum Libanon wurde heftig beschossen. Einige der Siedlungen wurden schwer beschädigt.
Im Israel-TV meldete sich ein Bürgermeister aus der Region und beklagte sich mit Tränen in den Augen über die Schäden und dass sie vom Staat dort auf sich gestellt alleine gelassen werden.
Ein Kraftwerk Israels wurde getroffen, als Vergeltungsmassnahme für deren Angriff am Vortag.
Frieden, Waffenstillstand, ein Deal oder Einlenken ist derzeit nicht am Horizont. Leider eher weitere Eskalation.
Bis später.
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