Analysen

Glyphosat.

Greenpeace berichtet, dass bei Getreidetests in Neuseeland die Glyphosat-Grenzwerte um 150 Prozent überschritten worden seien. Die Reaktion der Behörden ist bemerkenswert – erst recht, wenn zugleich die Regeln für solche Stoffe gelockert werden sollen.

Vor einer neuseeländischen Flagge und einem runden Gebäude liegen Getreidekörner neben einem Glas mit Totenkopfsymbol. Eine behandschuhte Hand hält ein Röhrchen mit „Glyphosat“ über ein Diagramm mit „+150 %“; im Feld fährt ein Sprühfahrzeug.
Symbolbild erstellt mit KI-Werkzeug

Glyphosat.

Eine aktuelle Kampagne von Greenpeace macht darauf aufmerksam, dass die Regierung Neuseelands in Tests von Getreide auf Glyphosat Grenzwertüberschreitungen von 150% festgestellt habe. Die Regulierer haben dann ebenso hilflos reagiert, wie man es schon von anderen kennt: Man hat das Testen eingestellt.

Bisher waren mir ähnliche Grössenordnungen der Grenzüberschreitung nur von Tests in den USA, Deutschland und der Schweiz bekannt, wobei die Produkte teilweise auch importiert waren. Das Problem bleibt weiter bestehen: Einige Produkte aus konventioneller Landwirtschaft sorgen für die chronische Vergiftung der Bevölkerung. Und die Behörden tun dagegen: Nichts.

Umso bedenklicher bleiben die Bestrebungen, die Regulierungen weiter herunterzufahren und den Giftmischer-Konzernen sogar dieselbe Immunität für Folgewirkungen ihrer Wirkstoffe einzuräumen, wie man das für die Impfstoffhersteller vor vielen Jahren schon tat.

Bis später.

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