Analysen

GATES: Klimarolle Rückwärts?

Bill Gates fordert einen Kurswechsel in der Klimadebatte: weniger Fixierung auf CO₂, mehr «menschliches Wohlergehen». Ausgerechnet Gates, der lange vor der Klimakatastrophe warnte und drastische Massnahmen forderte. Ist das ein Sinneswandel – oder nur ein neuer Ton?

Ein grauhaariger Mann mit Brille hält die Hände gefaltet. Hinter ihm zeigt eine Montage eine teils brennende Erde, rauchende Fabriken und rissigen Boden; rechts stehen vier Menschen vor Solarpaneelen und grünen Symbolen.
Symbolbild erstellt mit KI-Werkzeug

Bill Gates wurde gestern 70 und warnt plötzlich vor einer zu düsteren Sicht auf den Klimawandel – und fordert einen Kurswechsel. 

Statt immer nur von CO₂-Reduktion zu sprechen, müsse das „menschliche Wohlergehen“ im Mittelpunkt stehen, sagt er.

Bemerkenswert ist das vor allem deshalb, weil Gates selbst jahrelang zu den lautesten Stimmen gehörte, die vor einer Klimakatastrophe warnten und drastische Maßnahmen forderten. Nun klingt er deutlich moderater – fast so, als hätte er erkannt, dass der eingeschlagene Weg in erster Linie die Schwächsten trifft: Menschen in ärmeren Ländern, deren Entwicklung durch überzogene Klimapolitik gebremst wird.

Ein Sinneswandel? Oder nur eine rhetorische Anpassung, weil die bisherigen Rezepte nicht aufgingen?

Weiterführende Links

Mehr dazu lesen:

https://www.welt.de/vermischtes/article6900a03f4876ac87d158c844/microsoft-gruender-bill-gates-kritisiert-weltuntergangssicht-auf-klimawandel-und-fordert-kurswechsel.html

Bis später.

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