EU für Unabhängigkeit im Digitalen Raum
W Social soll Europas Antwort auf X werden. Doch wenn man vor dem ersten Post Ausweis und Foto vorlegen muss: Wie frei ist dieser digitale Raum dann noch? Ich schaue mir an, was hinter dem Versprechen von Sicherheit und europäischen Werten steckt.

Die EU schickt mal wieder einen neuen digitalen Don Quijote in die Arena: "W Social" soll die die europäische Antwort auf TwiX werden.
Was wir bekommen sollen, ist ein behäbiges, hochreguliertes EU-Konstrukt, finanziert von Klima-Investoren und mit dem Versprechen, den "Nutzer*innen" [sic!] Sicherheit und Werte zu liefern, während im Backend längst die Bürokraten schwitzen, wie sie jeden Post und jedes Profil unter die Brüsseler Lupe bekommen.
Der Clou: Du musst dich erst mit Ausweis und Foto verifizieren, bevor du überhaupt posten darfst - eine „sichere“ Burg gegen Bots, sagen sie.
In Wahrheit ist es ein gläsernes Gehege, das mit Datenschutz wirbt, aber eher danach riecht, jeden Diskurs im eigenen Filterblasen-Dschungel zu parken.
Die EU hängt sich am Feigenblatt der Unabhängigkeit von amerikanischen Plattformen auf, während sie faktisch eine Zensur-Infrastruktur bastelt, die vermutlich noch enger gestrickt wird als alles, was Musk, Zuckerberg und Co je versucht haben.
Und während die Kommissionsfreunde von Digital Services Act und Gebührenklüngel schon millionenschwere Strafaktionen gegen X zelebrieren, pumpt man lieber Steuergeld in Projekte, deren einzige Reichweite bisher ein Logo auf einer Weltkarte ist – Europa als weisser Fleck. Wir reden von 500.000.000 Euro Steuergeld. Als Anfang natürlich, den man reisst ja bei solchen Projekten dann gerne mal die Marke. Kickbacks wollen finanziert sein...
Vermutlich haben sie sich beim Logo auch einfach nur verschrieben:
Richtiger ist wohl "Trust you feet" -und renne!
Weiterführende Links
Mehr dazu hier:
https://www.watson.ch/schweiz/digital/567920135-w-social-neue-social-media-plattform-fuer-europa-das-steckt-dahinter
Bis später.
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