ChatGPT-Eingaben als Beweis
Ein Mann steht im Zusammenhang mit den Feuern in den Palisades vor Gericht. Als Beweise führen die Ermittler auch seine ChatGPT-Eingaben an: eine Frage zur weggeworfenen Zigarette, dazu Wünsche nach Waldbrandbildern. Wer bei KI-Diensten etwas eintippt, sollte sich diesen Fall genauer ansehen.

Die Feuer in den Palisades, Los Angeles, USA im Januar sind scheinbar von einem Mann zu verantworten, der dort jetzt vor Gericht gestellt wird. Die Geschichte selbst ist merkwürdig, man muss da wohl den Prozess abwarten.
Was aber jetzt schon bemerkenswert ist:
Die Strafverfolgungsbehörden legen als Beweise Eingaben des Mannes bei ChatGPT vor. Er hatte dort wohl gefragt, ob man für ein Feuer zu Verantwortung gezogen werden kann, wenn man eine Zigarette achtlos weggeworfen habe. Und in der Bilderzeugung von ChatGPT hatte er Wochen vor der Tat Bilder zu einem Waldbrand angefordert, vor dem Menschen wegrennen.
Ich habe das schon ein paar Mal gesagt und wiederhole das wieder:
Wer die KI-Services nutzt sollte immer damit rechnen, dass die Eingaben auf Ewigkeit konserviert sein könnten. Und dass Dienste wie OpenAi und Co offenbar nicht lange zögern, Eingaben an die Behörden zu übermitteln.
Bis später.
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