3 gute Sicherheitstipps im KI-Zeitalter
Eine vertraute Stimme am Telefon – und trotzdem könnte ein Betrüger dran sein. Ein IT-Sicherheitsberater hat mir drei einfache Tipps gegeben, wie man sich und ältere Angehörige vor solchen Anrufen schützt. Ich finde, darüber sollte man in der Familie reden.

Eben einem IT-Sicherheitsberater zugehört. Er sprach von den Gefahren durch KI, dass Betrug wie der Enkeltrick über das Telefon jetzt wesentlich leichter umzusetzen ist. KI-Sprachmodelle können zwischenzeitlich mit wenigen Musterbruchstücken trainiert werden.
Dazu muss man kein Youtuber sein, es reicht ein Mitschnitt am Telefon und schon kann man die Stimme einer Person täuschend echt nachmachen.
Das wird dann genutzt, um zum Beispiel als Familienmitglied bei älteren Menschen anrufen und einen Unfall oder Probleme im Ausland vorzutäuschen, um dann ganz dringend Überweisung von hohen Geldbeträgen zu fordern.
Befragt, wie man gerade ältere Menschen davor schützen kann, ihr sauer erspartes Geld nicht in den Rachen eines solchen Betrügers zu stecken, gab er drei sehr gute Tipps:
1) Die Betrüger sorgen immer für Dringlichkeit. Alles muss sehr schnell gehen, niemand soll involviert werden und man soll am Telefon bleiben. Daraus folgt Regel Nummer 1: Nie auf diese künstliche Dringlichkeit hereinfallen. Durchatmen.
2) Man soll innerhalb der Familie ein Codewort für solche Fälle vereinbaren. Dieses Codewort kann abgefragt werden, wenn Zweifel entstehen, ob das Gegenüber tatsächlich das Familienmitglied ist, das mögliche Betrüger vorgeben zu sein.
Regel 2: Codewort vereinbaren
3) Wo Unklarheit bestehen bleibt, sollen die Angerufenen auflegen und das Familienmitglied zurückrufen, selbst wenn die Betrüger behaupten, es würde etwas sehr Schlimmes passieren, wenn die Verbindung unterbrochen wird. - Regel Nr. 3: Zurückrufen.
Ich dachte das war mit-teilenswert.
Vielleicht gebt Ihr das ja weiter und wenn es auch nur einmal geholfen hat war es das schon wert.
Bis später.
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