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Wie Ehrlich ist Paul? Verunreinigte Medikamente und Impfstoffe durch Glyphosat - eine Odyssee.

Nico DaVinci 29.08.2017 - 09:08 Lesedauer ca 16 Minuten

SideKicKK
Gibt es Glyphosat-Rückstände in Medikamenten/Impfstoffen?
Warum es immer schwerer fällt, Behörden zu vertrauen und

- die Wahrheit über Milch.
(Keine Sorge, wer sich nur für Lebensmittel interessiert kommt auch hier nicht zu kurz)

Vor ein paar Monaten stolperte ich über etwas 

im Rahmen meiner immer noch andauernden intensiven Recherchen rund um die Frage: "Ist Glyphosat gesundheitsschädlich?" 

Ich stelle mir die Frage insbesondere deshalb so intensiv, da wir es in über 70% der Proben in den letzten 14 Monaten bei hunderten Menschen im Körper nachgewiesen haben.
Und - weil es offensichtlich mehr als regelmässig vor allem in einigen Lebensmitteln gefunden wird.


Ein paar Labors in den USA hatten da gerade Glyphosatrückstände in Medikamenten/Impfstoffen gefunden.

"Ist das auch bei uns der Fall?", habe ich mich spontan gefragt.


Bei dem was ich über die Schadenwirkung von Glyphosat bereits weiss, wäre das mehr als beunruhigend. Aber immerhin ist eines der Hauptargumente der Pharmaindustrie wenn es um "Billigprodukte aus dem Ausland" geht, diese solle man meiden, sie könnten verunreinigt sein. Von dem her sollten wir hier in Deutschland doch sicher sein. Oder?!

Ich begab mich also auf der Suche nach Antworten auf eine kleine Odyssee und fand unerwartet Erstaunliches heraus.



Zunächst einmal möchte ich eines vorweg klar stellen. 
Ich weiss, dass da draussen ein knallharter Kampf tobt rund um die Frage, wie wichtig Impfstoffe sind. Die einen halten sie für überlebenswichtig, die anderen sind gegen die Gabe von Impfungen...
In diesem Beitrag soll es mir aber ausdrücklich nicht um diese Frage gehen.
Es geht mir alleine darum: Sind Medikamente oder Impfstoffe möglicherweise verunreinigt? 

Und wenn ja, dann - was bedeutet es, wenn man diese Verunreinigung mit in unsere Säuglinge und Kinder schiesst? 
Ich denke das ist etwas, das beide Seiten, sowohl die Befürworter als auch die Gegner interessieren sollte, denn Verunreinigungen können beide nicht für gut befinden.

Das nun aus dem Weg lade ich Euch jetzt ein, meiner Odyssee bei der Beantwortung der Frage Schritt für Schritt zu folgen:

Zuerst musste ich erst einmal herausfinden, wer überhaupt für die Überwachung der Medikamente auf Rückstände zuständig ist. Das war mir nicht bekannt.
Die Rückfrage bei meiner Lieblings-Apothekerin ergab, dass dafür wohl das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte oder das Paul-Ehrlich-Institut zuständig seien. 
Ich dachte mir, ich will ja Antworten, dann versuchen wir es doch mal mit "ehrlich". 

Ich stellte also am 10.04.2017 eine offizielle Anfrage, in der ich beschrieb worüber ich bei meinen Recherchen gestolpert bin. Um einen Hinweis zu geben, warum ich das für relevant hielt wies ich auf den Umstand hin, dass das enthaltene Glyphosat (für das der Körper keine Grenzen hat) in seiner Eigenschaft als Chelator das in vielen Impfungen enthaltene Aluminium direkt in das Gehirn der Impfpatienten leiten kann.
Das könnte schwere Entzündungen, Symptome ähnlich MS oder direkt irreversible Hirnschäden provozieren. Also nichts, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Ein echtes Ding für die unsere Behörden in Sachen Sicherheit.


Die Anfrage
Ich fragte also: 
Gab es schon Untersuchungen? Ist man über den Umstand informiert? Und in welchem Abstand wird das kontrolliert? Den gesamten Schriftverkehr verlinke ich Euch übrigens komplett unterhalb dieses Beitrags, wer das mitlesen will kann die PDF ja parallel öffnen und es mitverfolgen.

Urlaubsbedingt gab es auf deren Seite eine Verzögerung, ich erhielt jedoch dann am 08.05.2017 eine Antwort. Auch diese könnt Ihr unten über den Link im Wortlaut verfolgen, ich fasse das hier aber mal mit meinen Worten kurz zusammen, was ich dort las:


Antwort 1
1) Wir wissen darüber

2) "Gremien" haben das untersucht, "Experten" gesprochen
3) Die EFSA findet Glyphosat harmlos
4) Das BfR findet Glyphosat harmlos
5) Glyphosat ist sowieso schon überall
6) Deshalb ist es wurscht, ob Medikamente verunreinigt sind oder nicht


Wow. Aha.
Nun haben aber die verlinkten (übrigens zwischenzeitlich mehr als umstrittenen) Einschätzungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (Bestechung?) als auch die des Bundesinstituts für Risikobewertung BfR (wissenschaftlicher Betrug?) doch eigentlich nur eines angeschaut:

Wie wirkt das Pflanzen"schutz"gift, wenn es über den Verdauungstrakt aufgenommen wird?

Wie ist das also vergleichbar? Und wie ist es mit unserer Gesetzeslage 
vereinbar, die Verunreinigungen in Medikamenten gar nicht zulässt und für die es - Stichwort GMP - ganz klare Richtlinien gibt?

Und vor allem: Ist das dann nicht ein kleines bisschen ein Unterschied, ob man das in vielen Fällen - direkt mit Aluminium in einen 15 Monate alten Säugling jagt?!


Nachfrage 1
Ich hakte also nochmal nach, zumal diese Email ja auf ein paar meiner Fragen überhaupt nicht eingegangen war. 

Antwort 2
Nun wurde man pampig.

Jetzt warf man mir vor, ich würde nur inhaltliche Fragen stellen, die man mir nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gar nicht zu beantworten habe, man habe mir ja schon (eine an den Fragen vorbeigehende) Antwort gegeben und als Krönung wurde ich "freundlich" darauf hingewiesen, dass man Impfstoffe ja in die Muskeln und nicht ins Blut spritzen würde. 

Ich wiederhole mich gerne: Glyphosat ist eine künstliche Aminosäure, einmal im Körper gibt es keine einzige Barriere, die eine Verteilung bremst. Keine. Und sie ist ein Transportvehikel für das enthaltene Aluminium. Überall hin.

So. Da stand ich also. Ich vermute einfach mal, dass sich zu diesem Zeitpunkt 80% oder mehr hätten entmutigen lassen und es darauf beruhen lassen. Ja, vermutlich ist das wohl sogar so, dass man genau darauf spekuliert, wenn man solche Emails verfasst.
"Geh weg, verp*ss Dich, wir müssen dir keine Antworten geben und geimpft wird in den Muskel" (der ja vom Blutkreislauf komplett abgekoppelt ist...)

Aber ich denke Ihr kennt mich nun schon länger, und wenn ich solche Antworten erhalte, dann zündet es den investigativen Teil in mir erst recht. Sind die Antworten dann auch noch pampig, ist das, als würde einer einen Blasebalg ins Feuer...


Nachfrage 2
Nun gut. Ich habe mich also ein wenig belesen und überlegt, wie ich die selben Fragen beantwortet bekommen könnte indem ich mich 1:1 am IFG orientiere und verfasste daraufhin also ein Einwurfeinschreiben, in dem ich - beruhend auf die Aussage mit den "Gremien", den "Untersuchungen" und den "wissenschaftlichen Diskussionen" über die darüber geführten amtlichen Schriftwechsel eine Antwort auf meine Fragen suchte.

Konkret verlangte ich dann am 24.05.2017 u.a. nach Kopien zu (behaltet den Umfang der Fragen für nachher bei der Antwort im Hinterkopf!)

- Nach amtlich bekannten Messwerten über Verunreinigungen von Impfstoffen

- Alle Schriftwechsel zwischen PEI (Paul-Ehrlich-Institut) und EMA (europäische Arzneimittel-Agentur) 
- Alle Schriftwechsel zwischen EFSA oder anderen zuständigen Gremien und dem PEI
- Schriftwechsel direkt zwischen Monsanto oder deren vorgeschobene Drittparteien
- Schriftwechsel direkt zwischen Bundesgesundheitsministerium, Impfstoffhersteller, deren Interessenverbände
- etwaigen Dienstanweisungen zur Frage der Kontamination von Medikamenten durch Glyphosat 


Der Übersicht halber dies jeweils begrenzt auf die letzten beiden Jahre.

Stille. Nichts. Keine Antwort.
Eine IFG-Anfrage hat normalerweise innerhalb eines Monats bearbeitet zu sein, ich hatte diese Frist auch schriftlich gesetzt und um eine Empfangsbestätigung gebeten.
Aber: Nichts. Gar nichts.

Ich beschäftigte mich also mit der Frage, an wen man sich in einem solchen Fall zu wenden hat. Und das mag für jene unter Euch, die sich auch einmal mit solchen Anfragen informieren wollen interessant sein:

Das ist in dem Fall der Bundesdatenschutzbeauftragte, der gleichzeitig auch den Titel trägt:
"für den Datenschutz und die Informationsfreiheit". Derzeit ist das eine Frau, Andrea Voßhoff. Ungünstigerweise vor der Aufnahme ihrer Aufgabe rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU, was jetzt in Sachen Glyphosat nicht unbedingt die beste Ausgangslage ist, aber - nun gut. Die kann man anrufen, wenn man das Gefühl hat, das Recht auf Informationsfreiheit sei nicht gewahrt. 


Nachfrage 3
Bevor ich diese Powerwumme zücken wollte, schrieb ich am 20.07.2017 nochmal eine Erinnerung, in der ich bis Monatsende eine Antwort einforderte und mich andernfalls an die BfDI wenden würde.


Antwort 3
Das zog. Pünktlich auf den letzten Drücker am 31.07.2017 erreichte mich dann eine Antwort vom ehrlichen Paul per Email. Geht doch, dachte ich.

Darin enthalten eine PDF mit einer Email und eine PDF gezogen von einer Powerpointpräsentation. Das wars. 

Das ist also Stand heute das einzige, was das PEI nach eigenen Angaben vorzuweisen hat in Bezug auf alle von mir angefragten Punkte:
Eine Powerpoint-Präsentation der Danish Medicine Agency (DMA).

Auf deren Basis wird also entschieden, dass man sich nicht weiter um etwaige Verunreinigungen durch Glyphosat zu kümmern habe. THATS. IT!


Ich frage mich ja, wie das PEI dann die Infos erhalten hat, auf die es sich in den ersten Emails zurückzog? All die Gremien... All die Experten...
Haben die denen in Langen das per Brieftaube direkt ins Ohr gegurrt?
Nun ja.

Aber weiter, es kommt noch wilder. (Ja, tatsächlich, das geht...)

Ich habe mir zuerst die Email angeschaut. Geschwärzt wurde der Name der Mitarbeiter, das ist gesetzlich so vorgeschrieben und zunächst auch in Ordnung. Ich komme darauf zurück.

Was mich von vorneherein stutzig gemacht war das jeweilige Datum.
Die Email ist datiert auf den 13.09.2016 11:50
Die Powerpointpräsentation allerdings auf den 24.07.2017, also 4 Tage nach meiner Erinnerung und 2 Werktage bevor man sie mir via Email übermittelt hat. 

Spannend. Nicht wahr?!

Aber dann hat es mir die Sprache verschlagen. 

Wortwörtlich, ich sass bestimmt 5 Minuten schweigend vor dem Schirm und starrte auf die Präsentation. Da stand, was ich immer schon vermutet hatte, von den Behörden stets bestritten war und was eigentlich gar nichts mit meiner Frage an sich zu tun hatte. Schwarz auf weiss. Weiss wie - Milch.

Ich fasse sie vor allem für die "Englisch-nicht-so-firm"-Leser zusammen:

- Jemand hat beim DMA die gleiche Frage gestellt. 

- Das DMA verteilt daher die Antwort für die anderen Kollegen in Europa, damit sie reagieren können, wenn es nötig sei. Inhaltlich könne man die Frage so beantworten:

Da in MILCH 181.000 ppb (parts per billion) enthalten sei, was ja bis 500.000 mal weniger als in Medikamenten wäre und weil Glyphosat zwischenzeitlich ohnehin überall sei, könne man halt nichts machen.

Und in Essen sei der akzeptable Wert ja ohnehin 100 ppb. In Essen.
Zur Erinnerung. In Medikamenten oder Impfstoffen war das bisher NULL für Verunreinigungen, soweit ich weiss.


Und dann ist da noch etwas. Da steht auf Seite 4 zu lesen (ich übersetze gleich):
"- Es wurde festgestellt, dass in 1:1000 verdünnter Kuhmilch 181 ppb enthalten seien. Unverdünnte hätte demnach 181.000 ppb." 





What the... F?!
Moment mal. Augenblick. Sekunde. Wenn der Bauer eine Soja-Kraftfutter-gefütterte Kuh melkt, dann ist die Milch unverdünnt. Soweit einig!?
Und bis sie in den Supermarkt kommt und dann ins Glas unserer Kinder, hat man 1000 Liter Wasser hinzugegeben? Soso... 


Einen Scheiss wird das verdünnt. 

Keiner der typischen Prozesse mit der Milch (nicht mal die Homogenisierung) fügt irgendwo auch nur einen Bruchteil von 1000 Liter Wasser dazu. Ein statistischer Trick, ohne jeden Sinn und Verstand, mehr war das 1:1000 nicht.

Und wo ist das BfR?!

Auf deren Seite steht auf die Frage zu Kuhmilch wortwörtlich nachzulesen:

Kann Glyphosat über tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte vom Menschen aufgenommen werden?
Der Übergang von Glyphosat aus Futtermitteln in die Milch von Kühen wurde bisher nicht nachgewiesen. In einer Fütterungsstudie an Kühen, bei der Glyphosat und der Metabolit AMPA (Aminomethylphosphonsäure) verabreicht wurden, ist selbst in der höchsten Dosis, die weit über den unter praxisrelevanten Bedingungen zu erwartenden Konzentrationen in Futtermitteln lag, die Ausscheidung über die Milch sehr gering.


"Gering" also. "Nicht nachgewiesen", also...
Wenn das DMA Recht hat, dann ist die Definition von "gering" selbst wenn man den neuen Phantasie-Grenzwert der EFSA heute schon anwenden würde, der noch gar nicht gilt auf die Rohmilch eine Grenzwertüberschreitung um das 362(!!!)fache. Bezogen auf den Augenblick, wo das BfR dieses Märchen auf seine Seite schrieb wäre das das allerdings der alte Wert und damit eine Grenzwertüberschreitung um das 1.810-fache.

So, wenn Ihr Euch noch eine Sekunde fragt, wieso immer mehr Menschen "laktose-intolerant" werden, dann habt Ihr hier Eure Antwort. Und das mal eben als Nebenbei-Produkt einer Anfrage, in der es nicht um Lebensmittel, sondern um mögliche Medikamentenverunreinigungen ging.

Hört auf Euch zu wundern, wenn Eure Säuglinge nächtelang brüllend in den Wiegen liegen oder Babys mit 2 Monaten schon auf Neurodermitis diagnostiziert werden, solange Ihr ihnen extra eingedampftes, hochkonzentriertes Milchpulver zu trinken gebt, das nicht nur mit solch hohen Werten kontaminiert ist, sondern womöglich zusätzlich noch mit Soja angereichert ist, von dem 90% der Weltproduktion nur so trieft von Glyphosat-Rückständen.

Was - wenn es eigentlich so gut wie gar keine Schrei-Kinder gibt? 

Nur arme kleine Seelen, deren ohnehin noch zarte und im Entstehen begriffene Darmflora einen Weg sucht, Euch klar zu machen, dass da was ziemlich dolle falsch läuft?! 
Probiert doch einfach mal die gleiche in Demeter-Qualität und schaut, ob sich etwas bessert. Ich würde wetten, dass das einen Unterschied macht.
Und das kann ich, weil ich die Unterschiede bereits bei mehreren sah.



Aber Moment... es wird NOCH wilder (ja, das geht). 

Zur Untermauerung der These, diese Rückstände seien komplett harmlos zitiert das DMA in seiner Präsentation eine Webseite, das sogenannte Genetic Literacy Project. 





Und das ist jetzt mal richtig spannend, denn dazu wissen Kenner der Monsanto-Papers folgendes:



Ja genau.
Unser steuerfinanziertes Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel aka Paul-Ehrlich-Institut, zuständig für die Sicherheit unserer Medikamente und Impfstoffe begründet die eigene Untätigkeit mit dem Sicherheitsversprechen auf einer von Monsanto finanzierten Plattform und dem Umstand, dass wir in Milch ja 500.000 mal mehr Glyphosat-Rückstände hätten. 

Das Dokument ist übrigens aus Gerichtsunterlagen in Kalifornien, der Umstand zum Sponsoring des GLP ist dort nach diesem Vorhalt von Monsanto unbestritten geblieben.

Und aufgrund dieser "Fakten" bringen unsere Behörden damit unsere gesamte Gesellschaft in Gefahr. Vor allem aber unsere Kinder, denn die sind die verletzlichsten, vor allem wenn sie diese ganz offensichtlich vorhandenen Verunreinigungen direkt mit Aluminium in den Körper geschossen bekommen.

Das ist mit dem Wort inakzeptabel nicht einmal annähernd beschrieben.

Und das sollte nicht nur mich beunruhigen: 
Aus Amerika gibt es Tausende von Meldungen, nach denen 15 Monate alte Kinder direkt nach dem Impfshot bereits erlangte Fähigkeiten wie "erste Worte reden" oder "laufen" im Anschluss verloren haben. Und schlimmer noch: Tausende die mit Autismus diagnostiziert werden, was nicht einmal zwingend die zutreffende Diagnose sein muss, denn es reicht ein Hirnschaden. Und dass das Gehirn der Kleinen nach einer sehr hohen Fieberattacke jeweils massiv anschwillt und sich entzündet ist nicht einmal von den impfgebenden Ärzten dort bestritten.

Hört Euch um, vielleicht geht es Euch wie mir:
Vielleicht findet Ihr auch bei Euch in Eurem Umfeld Schilderungen von Kindern, denen es nach Impfungen nicht gut ging, die ähnliche Symptome entwickelt haben.
Schaut mal ins Internet. Da sind eine ganze Reihe von Schilderungen von Erwachsenen, die sich (wohlgemerkt im bereits fraglichen Zeitraum, wann das mit der Kontamination begann) z.B. eine Hepatitis-Impfung geben lassen haben, die dann sehr zeitnah im Anschluss mit MS-Verdacht in Behandlung gingen.

Nein. Ich bin nicht gegen Impfungen per se. Das Thema ist mir momentan gleichgültig.
Aber ich bin gegen die Hilf- und Tatenlosigkeit unserer Behörden, die uns damit alle in Gefahr bringen. Und ich bin gegen offensichtlich verunreinigte Medikamente und Impfstoffe, die unsere Minimenschen direkt ins Blut... Verzeihung... in den Muskel gespritzt bekommen.



Aber Moment... es wird NOCH wilder (ja, das geht tatsächlich):
Ich finde es in Ordnung, wenn Menschen, die ihre reguläre Arbeit machen geschützt werden. Für solche Momente ist schwärzen von Namen in Emails mehr als in Ordnung.


Aber wenn jemand wie die Person, die in der DMA ihre europäischen Kollegen mit Material von Monsanto zu beruhigen sucht, dann macht mich das extraneugierig. 


Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht herausgefunden hätte, wer denn nun die Person war, die diese Info an ihre europäischen Kollegen verteilt.

Ihr Name ist Nanna Aaby Kruse. Und das ist relevant. 

Denn diese Dame hat auch bei der EMA (European Medicines Agency), also nicht nur bei der DMA Rang und Namen.
In ihrer Erklärung zu Interessenskonflikten ist sie absolut sauber...


Bis auf einen Punkt (Seite 2 der Erklärung):
Ihr Ehemann ist Direktor im "Advisory Board der NDA". 


Die NDAreg ist eine kommerzielle Organisation, die mit der Beratung von Pharma- und Biotech-Firmen bei Fragen zu Zulassungsprozessen und mit Regulierungsbehörden und der "Unternehmenskommunikation" ihr Geld verdient.

Pharma mit B wie Bayer, und Biotech mit M wie Monsanto oder auch M wie Glyphosate Task Force.

Ob da wohl der Ehemann seiner Ehefrau in Sachen Genetic Literacy Project mit einem Link auf die Sprünge half? Wir werden es wohl nie erfahren...
In jedem Fall hat die NDA in Verbindung mit der europäischen EMA schon länger eine Historie
Und dann spielt es eine Rolle, ob der Sack in Dänemark umfällt und wer ihn dort anschubst. Es wäre naiv an Zufälle zu glauben, wenn Ihr mich fragt. 


Schluss:

Wir werden mit dem Glyphosat sehr bald an einen Punkt kommen, an dem die Schäden an Mensch und Umwelt nicht mehr rückgängig zu machen sind. Die Konzentration überall in der Umwelt steigt ständig weiter an, entgegen aller Versprechen, das Mittel würde sich verflüchtigen. 

Und wenn unsere Sicherheitsorgane für Medikamente nur noch schulterzuckend dabei stehen und feststellen 

"‒ Glyphosate is not actively added to the vaccine and should not be there. ‒ However, glyphosate seems, unfortunately, to be part of our environment now a days. The glyphosate found in the vaccines is expected to come from the environment (e.g. water). ‒ The environmental glyphosate level in US vs. EU is unknown."

"Glyphosat wird nicht aktiv den Impfstoffen zugefügt und es sollte nicht dort sein. Es scheint jedoch unglücklicherweise der Fall zu sein, das Glyphosat dieser Tage ein Teil unserer Umwelt ist. Das Glyphosat, das in Impfstoffen gefunden wird (wird hier nicht einmal mehr bestritten!) scheint aus der Umwelt zu kommen (z.B. aus dem Wasser). Der Gesamtpegel an Glyphosat in den USA verglichen mit Europa ist uns nicht bekannt."


dann ist etwas falsch, und zwar nicht nur im Staate Dänemark.

Es ist überfällig, dass es uns allen bekannt wird, wie hoch der Pegel in unserer Umwelt bereits ist. 
Und dann bleibt nur noch eine Lösung:
Nicht noch einmal 10 weitere Jahre dieses Gift in die Umwelt zu blasen und hoffen, dass es sich möglichst bald wieder abbaut und möglichst wenige bis dahin umbringt oder krank macht.

Im September ist Bundestagswahl.
Und jeder, der seine Stimme der CDU/CSU oder der FDP gibt, hat meiner Meinung nach kein Recht, sich je darüber zu beschweren, sollte es zu einer Wieder-Zulassung durch ein "Ja" von Deutschland kommen. Denn diese Parteien werden erklärtermassen alles tun, dass Glyphosat in Europa für weitere 10 Jahre alles verpestet, was nicht niet und nagelfest ist.

Auch die Impfstoffe. Und die Milch - sowieso.

Es ist diesmal im wahrsten Sinne des Wortes - Eure Wahl.


Bis später.




Weiterführende Links:
Siehe Verlinkungen im Text plus
Der komplette Schriftverkehr inklusive der PPT des DMA


Die Monsanto Papers

Nico DaVinci 16.08.2017 - 06:08 Lesedauer ca 4 Minuten

Mit Download-Link
DIE MONSANTO-PAPERS
Das unredliche Gebaren eines unbeliebten Weltkonzerns aufgedeckt

In Kalifornien läuft derzeit ein Prozess gegen Monsanto, bei dem über 1000 Geschädigte gegen den Konzern klagen, weil sie der Firma die Schuld für ihren Krebs anlasten. Diesen hätten sie über das Mittel Glyphosat bekommen. 

Im Zuge dieses Prozesses wurden verschiedene interne Emails von Monsanto publik gemacht. Das sind die sogenannten "Monsanto Papers".






Man hört nicht viel in unserer Mainstream-Presse davon.
Gibt man als Suchbegriff "Monsanto Papers" bei Google News ein, kommt nicht ein einziger Mainstream-Verlag, der irgend etwas dazu berichtet. Warum?!


Sind diese Enthüllungen denn tatsächlich so irrelevant?


Entscheidet doch selbst:



Heerscharen von Bauern, Lobbytrollen und Hobbywissenschaftlern folgen der Annahme, Glyphosat sei in der Anwendung sicher. Es gäbe eine einhellige Meinung in der Wissenschaft dazu.

Das sieht Monsantos Saltmiras dann doch ein bisschen anders. Er findet, man müsse fesselnde Geschichten erzählen, um all die kritischen Studien zu überdecken, die doch einen beträchtlichen Raum eingenommen hätten.

Das mit den fesselnden Geschichten scheint gut gelungen zu sein, wenn man die seltsamen Einschätzungen von BfR, EFSA und ECHA liest.



Es wird uns immer erzählt, der Stoff sei seit 40 Jahren verwendet und sicher. 
Und dann erfährt man von der Chef-Toxikologin von Monsanto, dass -zumindest vor- 2009 noch niemals eine Studie zur krebserzeugenden Wirkung gemacht worden ist:
Ein Stoff ist genotoxisch, wenn er das genetische Material von unseren Zellen verändert. Das ist oft ein Auslöser von Krebs, aber auch einer Menge anderer gesundheitlicher Probleme und Komplikationen.

Der leitende Wissenschaftler von Monsanto erklärt, er "fühle sich zuversichtlich", das sei nicht so. Es sei jedoch schwer, das so zu erzählen, denn "da draussen" seien so viele andere (Studien), die das ganz anders gezeigt haben.


Auf der Suche nach Rückendeckung für die Wiederzulassung hat Monsanto nicht nur via "ghostwriting" eigene Berichte mit dem Namen anderer versehen, um den Zulassungsbehörden Unabhängigkeit der Ergebnisse vorzugaukeln, es gab da auch eine, die war aus Monsantos Sicht unbrauchbar für die Übermittlung an die Behörden. 
Denn die zeigte "eine gewisse krebserzeugende Wirkung".
Die Seitenangaben auf diesen Grafiken für die Eigenrecherche stimmen mit diesem Dokument hier überein

Es gibt im Internet eine relativ gute Sammlung, die viele der Dokumente und Ereignisse rund um den Prozess sowie die Pressestimmen stets aktualisiert bereit hält.

Vor ein paar Tagen ist nun eine sehr strukturierte Sammlung der Monsanto Papers selbst aufgetaucht, der kompletten Sammlung an Dokumenten, die Monsanto gerne geheim gehalten hätte. Sie ist ganz unten verlinkt.

Die Papiere selbst sind auf englisch und nicht einfach zu lesen. Leichter ist es natürlich, wenn man sich schon etwas Hintergrund angeeignet oder sowieso einen wissenschaftlichen Hintergrund hat. 

Aber wenn man schon einmal Gelegenheit hat in die Schaltzentrale dieses Konzerns und dessen Leitung zu schauen - ist das sehr interessant.
Und es liest sich - wie ein Krimi:


G.E. Seralini, ein französischer Wissenschaftler, der eine sehr beunruhigende Mausstudie zur krebserzeugenden Wirkung von Glyphosat herausbrachte wurde von Monsanto zielgerichtet mit einer Heerschar von gesteuerten Wissenschaftlern diskreditiert, der Monsanto-Vorstand prahlt in internen Emails sogar damit, dass sie auch "die letzten Scherben seiner Glaubwürdigkeit" vernichtet hätten. Um Seralinis wissenschaftliche Veröffentlichung auf dem Journal zurückziehen zu lassen hat man einen eigenen Mitarbeiter in den Verlag eingeschleust, bei einer anderen Gelegenheit kurzerhand den Inhaber des Verlages rückwirkend mit üppigen "Beraterhonoraren" ausgestattet, als er die Studie zurück zog.

Wissenschaftliche Daten zur Aufnahmefähigkeit des Giftes über die Haut und über die Atemwege sowie die Absorption des Körpers von Glyphosat wurden teilweise als "beunruhigend" diskutiert, dann aber so lange an den Studien gedreht, bis ein akzeptables Ergebnis herauskam.

"Dieses Scheiss-Ding mit den endokrinen Disruptoren will einfach nicht weggehen"
Geht man in den Dokumenten in die Tiefe, sieht man, dass dem Vorstand eine hormonverändernde Wirkung von Glyphosat schon lange bekannt war, sie haben sogar "damit gerechnet, dass das eines Tages ans Licht kommt."
Anstatt einzulenken, schrieb die Cheftoxikologin nur "wie können wir das jetzt bekämpfen?"


Für die Studien, die man dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) für die Wiederzulassung zur Verfügung gestellt hat, schrieb man die Studien kurzerhand selbst und bezahlte Wissenschaftler, die ihren Namen darüber schrieben oder editierte sie so lange, bis das gewünschte Bild nach aussen passte. Der beteiligte deutsche Wissenschaftler Greim ist übrigens Träger des Bundesverdienstkreuzes.




Wenn das alles mal die Bayer-Aktionäre jetzt schon wüssten, was da auf sie zukommt.
Diese Vertuschungsaktion und deren Folgen wird die Strafen, die die Tabakindustrie bezahlen musste vermutlich irgendwann aussehen lassen wie ein Taschengeld.



Was uns alle aber am meisten beunruhigen sollte...
All diese Beweise, all diesen internen Emails und Belege der Manipulationen sind auf dem Tisch. Es sind keine Hirngespinste von irgendwelchen Aktivisten, es sind keine Behauptungen mehr, es sind bei Gericht hinterlegte Original-Dokumentes des Konzerns Monsanto selbst. Und das UNBESTRITTEN!

Aber die Sicherheitsagenturen BfR, EFSA und ECHA, die momentan die Grundlage für eine mögliche Wiederzulassung von Glyphosat stellen...

SEHEN KEINERLEI HANDLUNGSBEDARF!

Und bleiben bei ihrer Einschätzung, Glyphosat sei sicher...


Diese EU hat so keinen Wert für ihre Bürger.
Es ist zu einem Selbstbedienungsladen verkommen, in dem nicht einmal massive Gesundheitsrisiken eine Rolle spielen.


Es ist unerträglich.



Bis später.





Hier geht es zum Original-Download aller Dokumente
Die PDF enthält auf Seite 3 einen HYPERLINK zum Download einer Zip-Datei, in dem alle Dokumente als PDF enthalten sind und eine sehr wertvolle Aufstellung die erklärt, wieso welches Dokument relevant für den Gerichtsprozess ist. Die Nummerierung der Aufstellung entspricht der Nummerierung der Dokumente.

Hier ist für den Fall technischer Schwierigkeiten eine Spiegelung der Zip-Datei auf meinem eigenen Server hinterlegt.




Chicken, plump

Nico DaVinci 13.06.2017 - 07:06 Lesedauer ca 4 Minuten

Lebensmitteltechnik
Chicken plumping

Über die Technik, Hühner schwerer zu machen



Einigen dürfte das Video schon bekannt sein. 
Es hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und ging damals ein paar Mal viral um die Welt.

Nachdem mir das neulich wieder zugesandt wurde, dachte ich, ich schreibe heute mal ein paar Zeilen dazu...




Was in dem Video gezeigt wird ist eine Praxis, die in der Lebensmittel-Technik
"Chicken plumping" genannt wird. Dabei wird mittels einer Pumpe Flüssigkeit in das Hühnerfleisch eingebracht.

Nun ist das eigentlich erst einmal kein Ding für uns, denn übliche Praxis ist das eigentlich nur in den USA und in Kanada.

In Europa ist das nicht erlaubt, denn die EU-Richtlinien sehen vor, dass Hühner nicht präpariert werden dürfen, wenn sie nicht gekocht oder in andere Lebensmittel-Kombinationen verarbeitet werden. Für Rohware ist das illegal.

Kein Problem also. Eigentlich.
Wäre damals 2009 nicht ausgerechnet in Grossbritannien so verarbeitetes Hühnerfleisch entdeckt worden. Damals gehörte das UK noch zu Europa und hatte auch keine Ambitionen, sich vom Kontinent loszusagen.

Noch brisanter an der Geschichte - an diesem Betrug waren ausser England noch zwei weitere EU-Länder beteiligt: Spanien und... tadaaa: Deutschland.
Die aber nicht als betroffene Länder, sondern als Lieferanten für die Zutaten.
Betrug, made in Germany.

Aber der Reihe nach:
Zuerst einmal muss man verstehen, was da eigentlich hineingespritzt wird, damit das Hühnchen proper aussieht. Eigentlich ist es vor allem Salzwasser.

Das wäre nur insofern ein Problem, dass der Verbraucher hier den regulären Fleischpreis für Wasser bezahlt, denn selbstverständlich wird das salzige Nass mitgewogen, wenn es zur Preisermittlung geht. Da das Wasser nicht als Zutat aufgelistet wird darf man sich hier schon die Frage stellen, ob das nicht glatter Betrug ist.

Die alten Sprüche, schon damals wie heute
Wieder mal. Und wieder mal rechtfertigen sich die Hersteller mit hohem Kostendruck.
Anders gesagt: Sie fühlen sich durch den Preiskampf legitimiert, den Kunden übers Ohr zu hauen. Sehr fragwürdig, dieses Denken, wie ich finde.
Dem Vertrauen in die Lebensmittelproduktion hilft das jedenfalls nicht sehr viel weiter.

Nun gab es aber noch aus anderen Gründen einen Aufschrei:
Denn nicht nur enthielt ein einzelnes so verarbeitetes Huhn 25% mehr Salz als der gesamte empfohlene Tagesbedarf für einen Erwachsenen, nein, es gab noch ein weiteres Problem...:
Es war nicht nur Salzwasser, das man eingelassen hat. 
Zusätzlich wurde noch "Eiweiss" hinzugefügt. 

Klar, denkt man, wenn in der Definition dabei steht, dass man das Huhn mit Hühnerbrühe aufwertet, dann weiss man wenigstens Bescheid.

Jaaaa, neiiin, leider falsch. 
Verwendet wurden auch Rind und Schwein, was eben diesen gehörigen Aufschrei nach sich zog. Denn sowohl die jüdische als auch die muslimische Welt verzichtet auf Schweinefleisch und die Inder auf Rinder (Netter Reim. Zufall.)

Und wenn die nun feststellen mussten, dass da im Huhn etwas anderes drin war als Huhn, dann fanden sie den Betrug natürlich alles andere als prickelnd. Zu Recht und in grossen Zahlen, denn alle 3 Religionen kommen natürlich in Grossbritannien auf eine nicht unbeträchtlichen Anteil der Bevölkerung.

Nun ja - Skandal geklärt, alles war wieder gut, man ging davon aus, das Thema sei erledigt. Ein entschlossenes Handeln durch die zuständige EU-Kommission fand jedenfalls nicht statt. 

Ende 2013 berichtete der Guardian dann aber erneut von Funden von artfremden Proteinen. Und natürlich Wasser. Davon sogar gar nicht mal zu knapp.
Zwischen 30 und 40% wurden als "üblich" gefunden.

Auf Anfrage des Guardian antwortete die EU-Kommission auf die Vorhalte:
"Das ist ein sehr komplexer Bereich der EU-Lebensmittel-Gesetzgebung von der die EU-Kommission anerkennt dass dies eine Frage der Interpretation ist."
Was ein Statement... 

Mag vielleicht daran liegen, dass der damals zuständige EU-Kommissar Tonio Borg ein sehr ähnliches "Herzchen" war wie der jetzige.
Ungut war, dass neben den etablierten einheimischen Supermarkt-Ketten wie Asda uns Sainsbury's auch Aldi betroffen war mit dem Verkauf der manipulierten Ware.

Zugute halten muss man Aldi allerdings, dass sie die einzigen waren, die zumindest gelobt haben, sich die Sache näher anzuschauen und prüfen würden, ob das ihrem eigenen hohen Anspruch genügt und was ansonsten zu unternehmen sei.

Die anderen verwiesen darauf, dass keine Regulierungsstandards verletzt worden seien (ACH?!?! Wirklich? 30 - 40% Wasser verletzen keine Standards? Interessant...)
Oder die haben gar nicht erst geantwortet.

Natürlich gab auch das wieder einen grossen Skandal, und bis heute gehen natürlich alle Kunden in England davon aus, dass sie Huhn und nicht Wasserhuhn mit Rindfleischeinlage kaufen. Es wäre spannend zu sehen was passiert, wenn das mal wieder jemand überprüft...


Und heute?! Und - Deutschland?
Auf jeden Fall kann man sich fragen, was denn eigentlich passiert, wenn die Freihandelsabkommen umgesetzt werden. TTIP ist momentan zwar auf Eis, aber wer weiss und wie oben erwähnt: In Kanada ist das gängige Praxis, was uns zu der Frage führt, welche Kosten auf den EU-Steuerzahler zu kämen, wenn ein kanadischer Hühnerpanscher auf die Idee käme, auf Abnahme zu klagen.

Am Ende kann ich nur sagen:
Ich sehe das alles mit sehr gemischten Gefühlen. 


Denn eines steht fest: Wenn man in Deutschland versucht, eine Hühnerbrust in der Pfanne zu braten, geht das ziemlich oft in einen Kochvorgang über. 
Weil so sehr viel Flüssigkeit austritt. 

Wo die wohl herkommt?!


Bis später.






Eine neue Sicht auf den Vitamin-D-Mangel

Nico DaVinci 19.05.2017 - 03:05 Lesedauer ca 10 Minuten

Nachgeforscht
Vitamin D - Mangel
Immer mehr sind betroffen und keiner fragt wieso.

Vitamine...
Das sind doch diese Dinger, von denen wir alle wissen, dass sie irgendwie wichtig sind. 

Irgendwer steckt die ins Obst und auch ein bisschen ins Gemüse und wenn man nicht genug davon bekommt, geht man in den Drogeriemarkt und holt sich ein Plastikdöschen und steckt sich ein paar Pillen in die Backentaschen. 
Gerne auch mal ein bisschen mehr, den viel hilft viel.

Und wenn uns die Schnupfennase trieft, greifen wir instinktiv zum Vitamin C.
Damit auch ja nichts bei den Kleinen schief geht, gibt es Vitamine und Naschen.
Über den enthaltenen Zucker denkt man gar nicht erst nach. Weil: Vitamine.






Wenn Du jetzt instinktiv vor deinem Internet-Betrachtungs-Gerät genickt hast, dann brauchst Du Dich überhaupt nicht zu schämen. Denn tatsächlich gehörst Du damit wohl zu einer beträchtlichen Mehrheit der Bevölkerung. Vor allem, wenn der Biounterricht schon lange her ist, oder womöglich die Biolehrerin an Unterhaltungsqualität zu wünschen übrig liess. 

In Wahrheit geben Experten weitgehend Entwarnung. Selbst ohne Naschen müssen wir uns schon sehr ungeschickt anstellen, um irgendwo in einen Mangel zu rutschen. Und während das überflüssige Vitamin C aus den Vorbeugungspillen ausgeschieden wird, ist bei manchen anderen eine Extra-Behandlung gar nicht mal so ohne, wenn sie nicht nötig bzw überhaupt ein Mangel diagnostiziert oder gemessen ist.
Ebenfalls ganz interessant ist, dass es doch tatsächlich Vitamin-Präparate gibt, die für den Körper vollkommen nutzlos sind, weil er sie in der dargebotenen Form gar nicht aufnehmen kann. Das wissen alle, die damit zu tun haben, und es gibt sie trotzdem. Denn schaden tun sie wohl nur dem Geldbeutel.





Aber dann geschieht etwas, das alles auf den Kopf stellt. 
Man geht zum Arzt, der nimmt Blutwerte und stellt besorgt fest, dass der Vitamin-D-Spiegel viel zu niedrig ist. Und - ich habe mit Ärzten gesprochen - das geschieht in den letzten Jahren immer schneller und immer häufiger. 

IRRE FÜHRUNG

Auf die Frage warum das so ist bekommt man allerlei abenteuerliche Antworten.
Ja, Sonne... in unseren Breitengraden... 

Wer aber mitdenkt wird spätestens hier schon stutzig...
Denn genau genommen ist Deutschland heute so ziemlich auf dem selben Breitengrad, wie zu der Zeit, als alles noch in Ordnung war. Und wenn man das dann gegencheckt und feststellt, dass enorm viele der Nachbarn am Mittelmeer ebenso in einen Mangel gerutscht sind, dann kann irgendetwas an dieser These einfach nicht stimmen.


Und dann fängt man an, nachzuschauen, was sich denn verändert hat, wenn man verstehen will, wo das auf einmal herkommt. Denn 
a) ist ein Mangel gar nicht so ohne und 
b) ist das Problem ja noch viel kurioser, denn viele, die dann vom Arzt ein Medikament verschrieben bekommen, sind so gut wie gar nicht mehr auf einen normalen Level zu bringen. Egal, was man bei denen unternimmt: der Spiegel bleibt unten und es bewegt sich überhaupt erst was, wenn man richtig hohe Dosen verabreicht.

Ich habe das neulich schon einmal mit einem Eimer verglichen, der ein Loch hat.
Wir wissen, wir brauchen genügend Wasser in dem Eimer. Also schütten wir fleissig Wasser nach.
Jetzt ist das Loch aber ziemlich gross, also schütten wir halt viel mehr nach. 

Und so wird das zur endlosen Geschichte ohne Happy end. 
Irgendwie stört mich an diesem Bild, dass niemand auf den Gedanken kommt, einmal zu schauen wieso und wo das Wasser denn überhaupt abfliesst. 
Um dann das Loch zu stopfen.

Denn tatsächlich dürfen wir uns einen Mangel eigentlich gar nicht leisten.
Und das hat in erster Linie etwas damit zu tun, dass Vitamin D eigentlich gar kein Vitamin ist, sondern ein Prohormon, und dann auch noch gleich eines, das wirklich eine Menge sehr, sehr wichtiger Aufgaben im Körper zu erfüllen hat. 
Ich schreibe mal in Listenform für Euch zusammen, welche das sind:

DIE FUNKTIONEN DES PROHORMONS "VITAMIN" D IM KÖRPER


- Schutz vor Osteoporose
- Stärkung des Immunsystem (Abwehr von Infekten, Tuberkulose, Schutz vor Autoimmunkrankheiten)
- Schutz vor Krebs
- gegen Schuppenflechte und kreisrunder Haarausfall
- Förderung der Beweglichkeit der Spermien
- Regelt die Aufnahmefähigkeit des Darms von Calcium und Phosphat
- Regelt den Knochenaufbau
- Reguliert die Nebenschilddrüsenfunktion (Parathormonsynthese)
- Regelt den Umgang der Niere mit Calcium und Phosphat
- Unterdrückt malignes Zellwachstum - verhindert Krebs
- Regelt den Zelltod (schützt gute Zellen, wirkt auf Tumorgewebe entgegengesetzt)
- Reguliert die Immunantwort, u.a. durch Steuern der diversen Abwehrzellen
- Reguliert über einen Zweitmechanismus den Blutdruck
- Kontrolliert Muskelfunktionen
- Kontrolliert das Nervensystem und steuert das Nervenwachstum
- hemmt über verschiedene Wege die Entstehung einiger Autoimmunkrankheiten wie z. B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Thyreoiditis, insulinabhängiger Diabetes mellitus Typ 1, multiple Sklerose oder systemischer Lupus erythematodes


Jetzt geschehen gerade möglicherweise 2 Dinge: 
Erstens klatschen sich einige Leser soeben an die Stirn und verstehen urplötzlich, warum ein paar Dinge nicht mehr so laufen, wie sie sollen und dass das alles doch irgendwie zusammenzuhängen scheint. 

Und zweitens beginnen einige vielleicht ein bisschen, sich unwohl zu fühlen. 
Vor allem dann wenn sie verstehen, wie ungünstig sich unter Umständen ein dauerhaft niedriger Prohormon D - Mangel auswirken kann. 
Und ich bin da vollkommen auf Eurer Seite. 
Das ist ein sehr zentraler Steuermechanismus in unserem Körper.
Und damit wirklich wert, doch ein bisschen mehr darüber zu verstehen...


DER WEG IM KÖRPER - AUFNAHME UND UMWANDLUNG ZUR AKTIVEN FORM

Zuerst können wir uns mal kurz anschauen, wie das "Vitamin" D überhaupt aufgenommen wird, welche Organe da eine Rolle spielen und was dann im Körper damit passieren muss, bis die Funktionen ausgeführt werden können, die oben in der Liste stehen.

Damit das ein bisschen einfacher fällt, habe ich Euch eine Grafik vorbereitet, an der Ihr Euch mit entlang hangeln könnt.





AUFNAHME

Aufgenommen werden die Grundbausteine wie gezeigt über die Ernährung. 
Spätestens hier könnt Ihr schon mal ein kleines Ausrufezeichen setzen, denn Ihr wisst ja selbst, dass die abgebildeten, insbesondere ein Lebensmittel durchaus recht häufig bei uns vorkommt. Da kann man schon die Frage stellen, wieso das nicht reicht. 

Der zweite Weg ist das UVB-Licht der Sonne, das unter der Haut die Bildung der Grundbausteine anregt. 


Allerdings nützt es uns in diesem Zustand noch nichts, und deshalb wird es über ein kleines Transport-Vehikel, bestehend aus einem Protein in die Leber geleitet. 
Das ist das, was auf der Grafik als DBP benannt ist.

ERSTE UMWANDLUNG

In der Leber angekommen werden die Grundbausteine nun weiterverarbeitet. 

Dazu ist ein bestimmtes Enzym nötig, der genaue Name ist auf der Grafik auf der Leber nachzulesen, ich nenne das im Folgenden der Einfachheit halber P450. 
Hat die Leber ihre Arbeit gut gemacht, dann haben wir eine Speicherform des Prohormons D, die für sich genommen noch nicht wirklich etwas kann, aber geduldig auf ihren grossen Augenblick wartet um hilfreich zu sein. 

ZWEITE UMWANDLUNG UND AKTIVIERUNG
Dazu wird es wieder mit einem Protein in die Nieren gelenkt. Und dort dann endlich in seinen sogenannten aktiven Zustand gebracht, in dem es dann seine Arbeit erbringen kann.


Ihr seht: Ein langer Weg durch den Körper, bis da endlich was bei rum kommt. 

Aber - in einem gesunden Körper - lohnt sich das natürlich auch. 
Denkt nur noch mal an die Liste oben.

Leider hat dieser lange Weg aber auch einen Nachteil. 
Was, wenn auf dem irgendetwas eingreift und ihn unterbricht?!

Und genau das passiert leider auch.

Wir haben in unseren Glyphosat-Tests über ein Jahr lang gemessen, dass mindestens 7 von 10 dieses Mittel im Körper haben, und andere vergleichbare Untersuchungen bestätigen das ebenso. 

Die hohen Rückstände in den Lebensmitteln, die diese ungewollte Kontamination massgeblich verursachen begannen interessanterweise in engem zeitlichen Kontext mit den Berichten zu diesen rätselhaften Vitamin-D-Mängeln. 

So mag es wenig verwundern zu lernen, dass dieses Glyphosat im Körper mit grosser Wahrscheinlichkeit bei diesem Problem eine Rolle spielt.
Zwischenzeitlich weiss man sogar genau, wo die Ursachen liegen. 
Denn, markiert, wo Glyphosat in diesen Vitamin-D-Herstellungsprozess überall eingreift, sieht das dann so aus:






Der wesentlichste Eingriff erfolgt beim Enzym P450, welches bei Anwesenheit von Glyphosat wirkungslos wird. 

Der zweite grosse Einfluss geschieht über den Umstand, dass Glyphosat auf verschiedene Weise auf die Nieren einwirkt, mit negativen gesundheitlichen Konsequenzen, aber eben auch eine Beeinträchtigung in ihrer Funktion. 

Und der dritte Einfluss, der noch nicht abschliessend belegt ist, aber als wahrscheinlich zu gelten hat ist der Einfluss das das Transporteiweiss DBP. 
Man weiss sicher, dass diese Strukturen auf vielfältige Weise durch Glyphosat angegriffen werden, mMn ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser Umstand nachgewiesen wird. Die Hinweise dazu sind doch relativ dicht.


Und wenn man sich das jetzt auf dem unteren Bild mit den Markierungen einmal anschaut, dann versteht man auch relativ gut, warum es diesen Mangel gibt und warum er im Prinzip gar nicht oder nur sehr schwer auszugleichen ist. 

Auch wird klar, warum die Gabe von Grundstoffen und über die Ernährung in diesem Kontext nicht funktionell wirksam ist. 

Und dass - will man die wichtigen Funktionen für den Körper erhalten - man eigentlich nur mit einer bereits aktiven Variante ausgleichen könnte. 
Vor allem wenn die Nieren tatsächlich bereits durch die Kontamination angegriffen sind.  

Das wiederum hätte allerdings unter Umständen die Schwierigkeit, dass der Körper nicht darauf zugreifen kann, wenn es gerade tatsächlich nötig ist, wie das bei einem unbelasteten gesunden Körper eigentlich vorgesehen ist und die Gabe am Bedarf vorbei geht.



Das Loch-Im-Eimer-Prinzip
Medizyniker, Symptomstreichler und jene, die damit sonst irgendwie Geld verdienen bekommen mit dieser neuen Einnahmequelle natürlich feuchte Augen. Wunderbar, wenn man das ständig aufnehmen muss, eine neue chronische Geschichte mit endlos Verdienstpotential. Kann man machen. Ich halte das allerdings durchaus aufgrund der Bedeutung des Prohormons für eine fragwürdige Strategie. 

Nein, ich persönlich finde es sehr viel sinnvoller, die Ursachen, also das Loch im Eimer zu schliessen, und den Körper seine Arbeit wieder ganz normal aufnehmen zu lassen.

Das bedeutet in erster Linie, dass man versucht, die Glyphosat-Belastung möglichst niedrig zu halten. Und das ist es, was ich den echten Medizinern, die vielleicht auf diesen Blogbericht aufmerksam (gemacht) werden wirklich ans Herz legen würde.Ich möchte den Ärzten und Heilpraktikern deshalb wirklich empfehlen, diesen Gedanken nicht einfach abzutun, sondern vielmehr entsprechend mit den eigenen Patienten einen eigenen Versuch zu wagen. Unsere Ergebnisse sprechen für sich.

Denn in unseren Testläufen sehen wir doch recht deutliche Veränderungen, wenn man das macht. Vor allem mit dem derzeit getesteten Neutralisator in Verbindung mit einer achtsamen Auswahl bei den wahrscheinlich belasteten Lebensmitteln. 


Über diesen schreibe ich bald etwas, sobald die Testgruppen abgeschlossen sind.
Er scheint sehr vielversprechend zu sein.


Abschliessend noch kurz eine Beobachtung:
Ich habe bei meinen Recherchen bemerkt, dass sich die Medizinergemeinschaft zum Thema Vitamin D nicht wirklich einig ist. 

Und habe auch gesehen, dass es ein paar recht überzeugte Vitamin-D-Experten und -Buchautoren da draussen gibt. Und sehr viel Halbwissen und Mythen.

Meine Intention ist ausdrücklich nicht, mich mit all diesen Strömungen in einen Wettbewerb zu begeben. Ich möchte vielmehr einfach eine neue Sichtweise auf dieses Problem anbieten, von der ich selbst überzeugt bin. Und ebenso überzeugt bin ich, dass es flächendeckend niemand bisher beachtet, geschweige denn dieser Umstand bereits in Therapien Berücksichtigung findet.


Wenn Ihr selbst mit einem solchen Mangel zu kämpfen habt, in Medikation oder ärztlicher Behandlung steht und das nicht so richtig funktionieren will...
Bringt Eurem Arzt einen Ausdruck dieses Blogs mit - wenn er wirklich heilen will, sollte er den Gedanken mit einbeziehen und ich bin gerne bereit, seine Fragen zu beantworten und entsprechende Studien vorzulegen, damit er die Schadwirkung von Glyphosat auf diese Mechanismen umfassend verstehen und nachvollziehen kann.

Für mich persönlich zählt hier am Ende nur eines:
Ein gestopftes Loch im Eimer, dass Heilung funktioniert und dass es Euch gut geht.



Denn eines ist klar: Wir alle haben durch Umwelteinflüsse, Sonnenstrahlung, Radioaktivität und Umweltgifte ständig zufällig auftretende Krebszellen. Das ist nicht schlimm, das passiert, ganz natürlich. Aber Vitamin D ist die Aufräumpolizei und hat das eigentlich ganz gut im Griff.

Und da Glyphosat die Arbeit derselben sehr nachhaltig unterdrückt, ist das auch einer der Gründe, wieso man die Frage "Ist es krebserregend?" insofern mit "Ja klar" beantworten muss, weil es uns genau dieses natürlichen Abwehrmechanismus' fast vollständig beraubt.

Es gibt noch einen direkteren Grund warum Glyphosat Krebs auslöst, aber über den reden wir ein anderes Mal. 



Bleibt gesund.



Bis später. 




Weiterführende Links
Liste typischerweise belasteter Lebensmittel
Empfehlung: Diese Lebensmittel meiden oder von Bioland, Naturland oder Demeter beziehen, denn diese verwenden in der Produktion nirgends Glyphosat.








Monsantos Internet-Trolle und ein überraschender Geldgeber

Nico DaVinci 13.05.2017 - 15:05 Lesedauer ca 9 Minuten

Investigativ
Monsantos Lobby-Trolle in den sozialen Medien

Über Monsantos "Let nothing go", Glyphosat und einen überraschenden Geldgeber


Derzeit läuft in Kalifornien eine bemerkenswerte Sammelklage gegen Monsanto.
Der Vorwurf: RoundUp / Glyphosat habe die Kläger mit Krebs geschädigt.

Es klagen beinahe 1000 Betroffene bzw deren Angehörige, denn einige haben den Weg zum Prozess leider nicht mehr erlebt. Die Zahl steigt wöchentlich an.


Dieser Gerichtsprozess ist deshalb so bemerkenswert, weil im Gegensatz zu den etlichen sonstigen Prozessen, denen Monsanto in der Vergangenheit ausgesetzt war, diesmal die Unterlagen öffentlich zugänglich sind.
Und die Unterlagen enthalten eine Menge Sprengstoff...







Interne Emails von ranghohen Monsanto-Mitarbeitern belegen, dass die Einschätzung des IARC auf "wahrscheinlich krebserregend" durch einen leitenden Mitarbeiter der EPA offensichtlich vorab an den Konzern weitergereicht wurde.

Die Mails zeigen, wie sich Monsanto zusammen mit den anderen Mitgliedern der Glyphosate Task Force auf den kommenden Supergau akribisch vorbereitet haben,
wie Studien gekauft wurden und wie es in zwei Fällen zu Verzögerungen kam, 

weil die Studien eben doch eine genverändernde Wirkungen gezeigt haben. 
In einem Fall waren die Wissenschaftler (TAC) nicht bereit zu bestätigen, Glyphosat sei nicht krebserregend. Denn die Mausproben hätten eigentlich genau das Gegenteil gezeigt.

Keine Frage: Die Unterlagen sind unschätzbar wertvolle Belege für das, was viele schon lange vermutet haben, mit denen ich sprach: 

Lug, Betrug, Korruption in unvorstellbarem Ausmass und auf den höchsten Ebenen.
Und eine sehr schädliche Wirkung von Glyphosat, die man mit Hilfe gekaufter Studien zu vertuschen versucht. 
Das alles ist ein echter Krimi und es mag noch sehr spannend bleiben, was noch alles aufgedeckt werden wird.

In einem der Gerichtsdokumente ist die Rede davon, dass Monsanto ein Programm namens "Let Nothing Go" gestartet hat. 
Zweck dieser Kampagne sei, keinen kritischen Kommentar zu Glyphosat oder Monsanto z.B. auf Twitter, Facebook, Blogs und in den Zeitungen unkommentiert zu lassen. 
Da das relativ unwirksam wäre, würden die Leser verstehen, dass die Schreiber eine Verbindung zu Monsanto hätten, haben sie Dritte damit beauftragt, diese Schreiber anzuheuern. Vorzugsweise so, dass man überhaupt keine Verbindung zur Industrie erkennen könne. Sowohl Monsanto, deren Chemikalien als auch gentechnisch veränderte Organismen (GMO) sollten mit der Kampagne verteidigt werden.


Ein Teil des Geldes floss heimlich in sogenannte "Think Tanks" oder auch Denkfabriken. Und die dort namentlich genannten sind durchaus ein Begriff. In Amerika sowieso, aber auch in Deutschland werden das "Genetic Literacy Project" und das "American Council on Science und Health" von Glyphosat-Befürwortern regelmässig zitiert.

Zweck dieser Organisationen sei es, unabhängige Wissenschaftler und deren Arbeiten zu diskreditieren und nebenbei Informationen zu produzieren, die Monsanto und anderen Chemiefabriken hilfreich sein könnten.

Die Grössenordnung dieser Täuschungen kann man erahnen, wenn man sich den Titel ansieht, der einen Bericht am 18.04.2017 im "GLP" zierte.

Das Monsanto sehr hinderlich gewordene Krebsinstitut der WHO, IARC wird da erwähnt. 

Und wie... :
"WHO's IARC Krebsrisiko Agentur: Kann sie reformiert werden oder soll sie verboten werden?"

Eine dreiste Forderung angesichts des Umstandes, dass es sich beim IARC um den Goldstandard der weltweiten Krebsforschung handelt, vollkommen unabhängig und mit sehr starken Richtlinien, die Interessenkonflikte ausschliessen. Da gibt es weder etwas zu verbieten noch zu reformieren, die machen eine sehr, sehr gute Arbeit.

Ich interpretiere das so: "Wir konnten sie nicht kaufen, also werden wir mit von uns bezahlten, aber nach aussen unabhängig und seriös wissenschaftlich wirkenden von uns gekauften Organisationen so lange mit Dreck bewerfen, bis wir sie los sind".

Ich finde es schon unerträglich, wenn sie den Ruf einzelner Wissenschaftler ruinieren und deren Karrieren vernichten, die ihnen nicht passen oder die Ergebnisse veröffentlichen, die dem Konzern nicht gefallen. 


Aber eine offizielle Agentur der WHO, also der Weltgesundheitsorganisation kaltstellen zu wollen, das ist Grössenwahnsinn auf einem Niveau, das ich mir eigentlich nicht hätte vorstellen wollen.

Diese Konzerne haben sich komplett aus jedem gesunden Mass gelöst, das wir uns leisten sollten.

Sowohl das GLP als auch das ACSH bieten ein paar Persönlichkeiten auf, die auf Facebook, Twitter und in Zeitungsinterviews oder in Kommentaren unter Zeitungsberichten geschönte Sichtweisen zu GMOs und Glyphosat verbreiten. 

Selbstverständlich stellen sie sich so dar, als wäre es eine rein wissenschaftliche und vollkommen unabhängige Sichtweise. 

Das stimmt aber oft gar nicht, und manchmal kommt es sogar raus. 
Um einen Namen zu nennen, Kevin Folta hat über Jahre behauptet, er sei ein unabhängiger Wissenschaftler mit einer besonderen Liebe zu Pflanzen. 
Bis man ihm datiert auf den 8.8.2014 einen Zahlungsavis von 25.000 USD nachweisen konnte. Ausgestellt direkt von Monsanto.  

Aber dieser Folta wird von den deutschen Internettrolls wieder und wieder zitiert.
Ja, auch in Deutschland gibt es sie, die Lobbytrolle. 

Aber das ist ein anderes Thema, für ein anderes Mal.


Vorgestern nun wurde ich übers Internet von einem Herrn kontaktiert. 

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der extra auf mich angesetzt wurde, denn ich hatte in den Tagen zuvor ein paar Daten und Fakten im Web als Kommentare hinterlassen an prominenten Stellen, die "denen" aufgefallen sein dürften. Tatsächlich hatte ich sogar eine kurze Unterhaltung mit einer Dame, die in ihrem Profil offen beschreibt, sie sei eine Mitarbeiterin der Monsanto-PR-Abteilung. Und ein paar der GLP- und ACSH-Grössen haben öffentlich aufgerufen, Glyphosat-Kritiker an Monsanto zu melden.
Was für eine unschöne Vorstellung, mich erinnert das an Stasi und Blockwart, was da passiert.



Die Unterhaltung mit dem "Wissenschaftler" vorgestern war etwas länger, 
ich übersetze nur mal den wesentlichen Teil  und kürze sie auf das, was interessant ist:


Roy Stephen Williams
Fakt: Es gibt über 30.000 wissenschaftliche Berichte über die Sicherheit von Glyphosat, inklusive der krebserzeugenden Wirkung. Richtig gelesen: 30.000.

NICO

Traurig: Leider darf diese niemand anschauen und kontrollieren. Und: Es gibt eine Menge, die das Gegenteil zeigen. Die habe ich allerdings nicht gezählt. Du vielleicht?

Roy Stephen Williams
Die sind alle öffentlich. Du darfst nicht auf Google suchen, sondern unter Google Scholar. Versuche mal "glyphosate safety".

- Was ein Nebelwerfer... er verlässt sich wohl darauf, dass ich das eingebe und mich die Zahl 30.600 beeindruckt. Aber ich erkenne schon auf den ersten beiden Seiten ein paar Studien wieder, die alles andere als für die Sicherheit von Glyphosat sprechen. Das sage ich ihm dann auch so. 

Er schwenkt um.

Roy Stephen Williams
Leider können Menschen mit wenig oder gar keiner akademischer Ausbildung in Toxikologie oder Molekularbiologie den Unterschied kaum auseinander halten.

NICO
Leider sind Menschen mit viel akademischer Ausbildung heute entweder gekaufte Wissenschaftler oder haben Angst, die Wahrheit zu sagen, weil sie dann entweder den Job oder die Finanzmittel verlieren.

Roy Stephen Williams
Leider haben ein paar Wissenschaftler die Regeln gebrochen und verstecken ihre politischen Ziele unter dem Mantel der Wissenschaft.

- Ich ahne, wo er hin will, und provoziere

NICO

Ja. Ich weiss. Ich kenne die Gerichtsunterlagen aus Kalifornien

- Er weicht aus

Roy Stephen Williams
Einige haben gelogen, was ihre Finanzierung betrifft

NICO
Wie Kevin Folta?

- Tick tack...

Roy Stephen Williams
Folta ist ein angesehener Wissenschaftler, über jeden Zweifel erhaben...

- Wusste ich's doch...

Roy Stephen Williams
Es gibt andere, die haben Studien veröffentlicht und mussten sie wieder zurückziehen

NICO
Ja, ist mir bekannt. Nachdem Monsanto einen eigenen Angestellten dort untergebracht hat, wurden die Studien von Journal als zurückgezogen markiert. Es gibt da spannende Emails zu... Aber wo Du so ein Spezialist bist... 

Zeig mir doch mal ein paar Deiner Veröffentlichungen und papers zu dem Thema, ich bin sehr gespannt...

Roy Stephen Williams
Ich arbeite nicht auf diesem Feld

NICO
Irgendwelche anderen Studien, die Du zeigen kannst. Als Akademiker hast Du ja sicher etwas veröffentlicht?

Roy Stephen Williams
Man muss auseinander halten, was in der echten Welt passiert und was im Labor passiert. Das sind zweierlei

NICO
Stimmt. 16,9 mal Glyphosat-Rückstände über dem Trinkwassergrenzwert in der Ostsee - ist das echt genug?

Roy Stephen Williams
Der Glyphosat-Level in der Ostsee ist biologisch nicht relevant

- Was für ein A....asgeier, die europäische Chemikalien-Agentur stuft Glyphosat als "giftig für aquatisches Leben, mit Langzeiteffekt" ein. Als Akademiker mit dem "Hobby" Glyphosat weiss er das auch...

NICO
Du hast ja vorhin gesagt, einige haben über ihre Finanzierung gelogen. 

Wer finanziert eigentlich Dich?

Roy Stephen Williams
Ich habe gerade niemand, der mich finanziert. 

Ich mache momentan zwei Aufträge pro bono (ehrenamtlich).
Das mal davor wurde ich von der NIH finanziert (Anm: National Institutes of Health).


NICO
Hast Du irgendwelche Verbindungen zu Monsanto, der Glyphosate Task Force, einem der GTF-Mitglieder oder der B+M Gates Foundation?

- Ich weiss zwischenzeitlich bereits, wer er ist. Aber das weiss er nicht.

Roy Stephen Williams
Nein. Mit keiner.

NICO
Schade um die Zeitverschwendung. Du arbeitest für die Cornell Alliance for Science, deren einziger Zweck es ist, für GMO und Glyphosat zu werben. Du bist genau einer von denen, die die Wissenschaft kaputt machen. Und dazu hin ein dreister Lügner. Leb wohl.



Ich gehe mal davon aus, dass der "gute" Roy hier inmitten einer ganzen Liste von Webtrollen abgebildet ist, ein paar andere der Gesichter kommen mir jedenfalls bekannt vor.

Roy Stephen Williams hat danach keine weitere Antwort geschrieben. 

Dafür haben einige andere das wohl live mitgelesen. Da der gleiche Roy auch in ihren Unterhaltungen seine Nebelkerzen verbreitet hat, verbreitete sich diese Nachricht wie ein Lauffeuer auch in anderen Unterhaltungen. Seither war es erst einmal still von seiner Seite geworden, nachdem diese Verbindung bzw deren Beleg überall verteilt wurde.


"Ein kleiner Sieg der Wahrheit.Aber zu einem sehr hohen Preis."

Ein kleiner Sieg für die Wahrheit. Allerdings zu einem sehr hohen Preis.

Denn ich fand nicht nur heraus, für wen er arbeitet.
Ich fand auch raus, wer das finanziert.

Und das ist die Bill & Melinda Gates-Stiftung.

Ihr könnt das hier unten in der Mitte im Fuss der Webseite nachvollziehen.


Warum ist das ein Problem?

Wer die arte Dokumentation "Die WHO - Im Griff der Lobbyisten" gesehen hat, der weiss, wie brisant dieser Fund ist.

Nun schickt diese Stiftung also nicht nur wissentlich Millionen Bayer-Medikamente, die in den USA gerade eine Klagewelle erzeugt hat nach Afrika (siehe arte), und hat über den Internationalen Währungs Fonds nicht nur für einen Anstieg von 300% der Autismus-Rate in Vietnam gesorgt...

Nein. Sie beschäftigen zusätzlich noch für viel Geld Internet-Trolle, die GMO und Glyphosat schön reden und promoten sollen. Das macht mich jetzt schon sehr nachdenklich über diese Organisation.


Und möglicherweise erklärt das sogar, wieso die WHO ihrer eigenen Agentur IARC in den Rücken gefallen ist. 



"Würde Gates morgen sein das Geld aus der WHO ziehen, dann wäre sie praktisch noch am selben Tag handlungsunfähig."


Denn wie die arte-Doku zeigt:
Würde Gates morgen sein das Geld aus der WHO ziehen, dann wäre sie praktisch noch am selben Tag handlungsunfähig. Und es arbeiten ja ranghohe Mitarbeiter von Monsanto in der Gates-Stiftung, auch das zeigt der arte-Bericht.

[Minute 51 ff]

Und das würde bedeuten, dass die -Welt-GESUNDHEITS-organisation alles mögliche tun kann. 


So lange es nur nicht den gesundheitsgefährdenden Aktivitäten der Konzerne im Weg steht, denen Bill Gates wohlgesonnen ist oder deren Aktien er hält.

Das alles ist ein wahr gewordener Albtraum.


Bis später

Weiterführende Links:
arte: "Die WHO - Im Griff der Lobbyisten?"

Wie Konzerne unser Wissen manipulieren

Nico DaVinci 20.04.2017 - 12:04 Lesedauer ca 8 Minuten

AufgedeKKt
Ein unscharfes Netz voller Lügen
Über den unglaublichen Einfallsreichtum, 
wie Konzerne unliebsame Informationen unterdrücken

Wenn man wie ich sehr viel im Internet unterwegs ist um Dinge zu recherchieren, ist man manchmal verblüfft, wieso manche Informationen von Geisterhand verschwinden, oder Suchergebnisse in Google irrelevanten Schrott zutage bringen. Anstatt der gesuchten Infos.





Je länger man das tut, desto klarer wird, dass die von Konzernen beauftragten PR-Agenturen und Consulting-Firmen heute nicht mehr nur Vorteile eines bestimmten Produktes herausstellen, sondern eine recht aktive Rolle dabei zu spielen scheinen, unvorteilhafte Information zu einem Produkt im Internet verschwimmen oder noch lieber sogar verschwinden zu lassen.

Ich hatte hier ja schon einmal aufgedeckt, wie Wikipedia ganz offensichtlich zum Nachteil derer manipuliert wird, die sich gerne umfassend zu einem Thema informieren möchten.
Das haben übrigens 2 Filmautoren unabhängig von mir an einem anderen Beispiel sehr interessant weiter aufgedeckt, die Filme sind zwar lang, aber durchaus sehr lohnenswert, wenn man künftig Quellen besser qualifizieren können will. Ich verlinke die mal unten für Euch.

Neulich wurde ich nun von einem Mitstreiter in Sachen Glyphosat auf einen total spannenden Umstand hingewiesen (danke, D.!):

Wenn man bei Google den Suchbegriff
"Seventeen reasons to ban glyphosate" 

(übersetzt: 17 Gründe, warum man Glyphosat verbieten sollte)
eingibt, um auf eine hochinteressante Faktensammlung zuzugreifen, die eine der weltweit führenden unabhängigen Forscherinnen zu gesundheitlichen Auswirkungen auf Glyphosat für uns zusammengestellt hat, dann passiert äusserst Merkwürdiges...

Angezeigt werden ein paar Seiten mit genau dem gesuchten Satz im Titel. 

Klickt man dann aber auf eines der Suchergebnisse, dann erhält man einen Artikel bestehend aus einer vollkommen wirren Kombination von Worten, die weder zum eigentlichen Thema gehören, noch sonst irgendwie einen besonderen Sinn ergeben.
(Achtung! Wenn Ihr das selbst testet, wozu ich ermutige weil man das mal selbst gesehen haben muss - habt einen guten Virenscanner an, einer der ersten Suchtreffer scheint problematisch...) 

Als jemand, der sich im Internet ganz gut auskennt und die Problematik von unsicher programmierten Seiten kennt, war mein erster Gedanke natürlich: 
"Oha, die Seiten wurden wohl gehackt und ein Botprogramm hat diese Desinformation ohne Zutun oder Kenntnis der Seitenbetreiber dort abgelegt. Wer auch immer ein Interesse daran hat, das zu tun, hat da wohl ziemlich kriminelle Energie aufgebracht..."




Nun ist einer der obersten Einträge eine deutsche Rechtsanwaltskanzlei.
Die wollte ich natürlich gerne vor weiterem Schaden bewahren, zog mir die Telefonnummer aus dem Impressum und rief dort an...


"Guten Tag, ich war eben im Internet unterwegs und habe festgestellt, dass wohl jemand Ihre Webseite gehacked hat. Da dachte ich, ich mach Sie mal darauf aufmerksam, wer weiss, was man Ihnen auf der Seite sonst noch irgendwie antut..."

Die Dame auf der anderen Seite, nach kurzem Tippgeräusch:
"Wieso? Unsere Seite funktioniert perfekt..."


"Nein, ich meine nicht die Hauptseite... Tippen Sie mal hinter Ihrem Internetnamen ein:
Slash... also Hochtaste Sieben... Dann... Seventeen... reasons..."


Die Dame tippt nichts, klickt nichts... wird forsch:
"Nein, Sie kommen ganz gut auf unserer Seite zurecht, 
Sie können sie problemlos bedienen. Dort ist alles in Ordnung! "

"Äh. Ist es nicht. Erhalten Sie persönlich die Emails auf Ihren Schirm von der info@-Mailadresse? Weil dann schicke ich Ihnen den Link..."

"Ja, die bekomme ich. Wer sind Sie denn überhaupt?!"

"Kleinen Augenblick, ich schicken Ihnen den Link...", unterbreche ich sie. Schicke den Link.

Die Dame darauf sofort, ohne irgendetwas hörbar zu klicken, geschweige denn Zeit gehabt zu haben, überhaupt auf meine Email zu reagieren und sie zu öffnen:

"Ah, ja, vielen Dank für Ihre Meldung, wir kümmern uns drum..."

Nun - ich will ganz ehrlich sein: Das war wirklich komisch. 
Es hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass sie ganz genau von dieser komischen Unterseite wusste, und wohl auch von ihrem Zweck, denn die ganze Abfolge des Gespräches und ihr Timing waren doch sehr merkwürdig. Aber ich unterstelle nichts auf der Basis eines mulmigen Gefühles, ich verlasse mich lieber auf konkrete Hinweise.

Also beschloss ich, der Kanzlei zwei Wochen Zeit zu geben, den "Fehler" auf ihrer Webseite zu beheben, und einfach später nochmal reinzuschauen. 
Ich nahm mir das im Kalender auf Wiedervorlage.




Zwischenzeitlich sind drei Wochen vergangen, und wie zumindest die ersten Leser nach Veröffentlichung des Beitrages bestätigen können: Die fragwürdige Seite ist nach wie vor online...

Sollte das etwa doch Absicht sein? Doch wissentlich und mit wohlwollender Kenntnis des Seitenbetreibers? Was aber würde einen Anwalt in Kiel dazu bewegen, sich für so einen Unfug herzugeben?

Nun, eine mögliche Erklärung bietet der weisse Banner am unteren Ende der Seite, in dem der Anwalt stolz auf seine Vernetzung hinweist. Life Science Nord, steht da unter anderem zu lesen.





Soso. Life science. Das ist doch der neue wohlklingende Marketingbegriff für den abgenutzten, teils negativ belegten der "Biotechnologie". 


Oder wie einige sagen: Synonym für das gefühlte Recht einiger, mit der Veränderung von biologischen Organismen lieber Gott zu spielen, ohne sich einen feuchten Kehricht zu scheren, welche Langzeitfolgen dieses riskante Spiel mit der Evolution hat.

Ich folge also ein paar weiteren Spuren und entdecke, dass Life Science Nord früher Norgenta hiess, und dann endlich in diesem Dokument gleich auf der dritten Seite eine sehr spannende Verbindung zu einer Consulting-Firma namens Capgemini. 




Consulting klingelt mir sofort im Ohr, die machen ziemlich oft aus skrupelosen Konzernmonstern noch skruperlosere Konzernmonster. 
Also gebe ich mal eben in Google ein "Capgemini Monsanto" und siehe da... 


Bingo - die hängen also wohl tatsächlich zusammen. Gemeinsam mit ein paar anderen haben sie über 7,2 Mio US-Dollar ausgegeben, um eine Kennzeichnungspflicht für GVO-Lebensmittel zu verhindern. Und der Kassenwart von Life Science Nord ist auch noch von der Consulting-Firma Ernst & Young, schnuckelig, diese Zufälligkeiten. Man kennt sich halt.


Wer weiss... Vielleicht ist diese Verbindung ein Zufall. Vielleicht auch nicht.
Lifescience Nord hat sich jedenfalls die Förderung von Biotechnologie auf die Fahnen geschrieben und dazu gehören nun mal auch genetisch veränderte Organismen, also GMO/GVO. Und dann ist Roundup und Glyphosat logischerweise nicht mehr weit.


Und wenn der die Kanzlei Gabriel von Life Science Nord Aufträge und Honorare bekommt, dann kann man denen schon mal einen Gefallen tun. Life Science Nord. Oder Capgemini. Oder Monsanto. 


Sollte dieser Zusammenhang zutreffen, ist er nur ein weiteres Beispiel, wie schwer es einem heutzutage gemacht wird, an vernünftige Information zu kommen, und wie anstrengend es geworden ist, glaubwürdige Quellen von manipulierten zu unterscheiden.
Längst tobt in den düsteren Tiefen des Internets ein mit sehr harten Bandagen geführter Kampf, gespickt mit manipulierten Infos und miesen Tricks, denen der Normalsterbliche durch die Tarnung über mehrere Ebenen kaum mehr auf die Schliche kommen kann. 

Dem Rechtsanwalt sei jedenfalls zu wünschen, dass er nur noch keine Zeit gehabt hat, diesen "Fehler" auf seiner Webseite zu beheben, denn was ihm nicht ganz so bewusst ist:
Google behält sich das Recht vor, Webseiten, die Suchergebnisse zu manipulieren komplett vom Netz zu nehmen. Und sollte ihm das passieren, dann wird sich sein Neukundenkreis wohl künftig nur noch aus den Gelben Seiten rekrutieren lassen. 

Im Internet ist er dann erst einmal tot. 
Das haben sogar schon namhafte Firmen wie BMW zu spüren bekommen, die in der Vergangenheit dabei ertappt wurden, Suchergebnisse ähnlich zu manipulieren.
Die Folge: Die BMW-Seiten waren über mehrere Tage in Google überhaupt nicht mehr zu finden. 


Viel Glück denn mal, Gabriel Rechtsanwälte!
Es sei Euch gewünscht, dass Euch niemand bei Google meldet...      



Bezogen auf die anderen Suchtreffer, die ich teilweise auch angeklickt habe 
(Achtung, nochmal: Virenscanner an, mindestens eine Seite verhält sich komisch) kann ich mir vorstellen, dass die tatsächlich teilweise gehackt worden sind, da ist ein Bezug schwer nachzuvollziehen, ob die Seitenbetreiber das wohl alle wissentlich mitgemacht haben könnten oder nicht. 


Aber von einem soll das alles nicht ablenken: 
Das Manöver an sich, einen Artikel mit einem bestimmten Titel aus dem Web zu verdrängen und die Suchergebnisse mit Nonsens anzufüllen, das hat heute Methode. 


Und hilft wohl nur wenigen, was wohl auch nur wenige dazu veranlasst haben dürfte, so etwas in Auftrag gegeben zu haben.

Und es ist auch nicht das erste Beispiel dieser Natur, die mir im Web begegnet sind, deshalb dachte ich mir, ich teile so ein Muster mal mit Euch.


So. Achja. Eines schulde ich Euch noch.
Den Link zum Original des eigentlichen "Seventeen reasons" - Artikel. 

Und bevor der dann ganz aus dem Web verschwindet, habe ich mir erlaubt, für Euch eine Kopie auf meinen eigenen Server zu legen. Biddeschön.
Wer Englisch kann und sich die Mühe macht, den Beitrag zu lesen und den genannten Quellen zu folgen, wird schnell erkennen, wieso man so einen Aufwand betreibt, den Artikel "verschwinden zu lassen". 


Der Original-Text "Seventeen Reasons To Ban Glyphosate", Nancy L. Swanson (Ph.D.)


Was waren das noch für Zeiten, in denen sich Firmen aus Überzeugung damit beschäftigt haben, ein Produkt für ihre Kunden zu bauen, dass ihnen hervorragende Dienste macht und man Konkurrenz noch ausgeschaltet hat, indem man noch bessere Produkte baut.

Heute ist das wohl nicht mehr so. Heute geht es wohl nur darum, dass die Zahlen stimmen - Konsequenzen sind egal. Und wenn mal PR nicht so läuft, wie man will, dann manipuliert man, hackt Seiten, täuscht die Öffentlichkeit, belügt alle, dass sich die Giftfässer biegen, und diskrediert schon mal gerne jemand als Rechtsradikalen und Verschwörungstheoretiker.
Weil man sich momentan noch auf die Reaktion der Menschen verlassen kann:
Jemand, der so gebrandmarkt ist, dem hört keiner mehr zu.


Selbst wenn es ein vollkommen vernünftig klingender Friedensforscher ist, wie der, von dem der Film Zensur spricht.


Ich zweifle sehr, dass das noch lange gut geht, denn irgendwann werden die Leute aus der virtuell geschaffenen Matrix erwachen. Und ich habe so ein Gefühl, dass das dann für die Erschaffer derselben alles andere als gut ausgehen wird.


Bis später.



Weiterführende Links:
Der richtige Text: "Seventeen -DAMN GOOD- Reasons To Ban Glyphosate" Danke, Nancy! 

Lifescience Nord, Masterplan
Verbindung Capgemini, Monsanto, Ernst&Young
Film: Die dunkle Seite von Wikipedia
Film: Zensur - wie ein Netzwerk Webinhalte manipuliert (vorgespult, Rest lohnt auch!)
Blog: Das Wikipedia-Wunder - über Manipulationen am Wikipedia-Beitrag "Glyphosat"



PS: Macht bitte mal ein paar Screenshots, bei Anwaltskanzleien weiss man nie, ob es nicht gut ist, ein paar Zeugen zu haben, nachher behaupten die noch, dass sie diese Seite niemals online hatten. Danke.

Achtung Grüntee

Nico DaVinci 13.04.2017 - 20:04 Lesedauer ca 3 Minuten

KKontaminationsquelle
Glyphosat in Grüntee nachgewiesen
Neue Messwerte zeigen Belastung






Einige von unseren Teilnehmer haben ja über den Zeitraum von über einem Jahr nachgewiesen: 7 von 10 Bürgern in Deutschland sind mit Glyphosat belastet.
Zur Belastungskarte

Auch wenn selbst bei uns noch lange nicht alle verstanden haben, wie ungut diese Belastung für die Gesundheit ist, so fragten mich doch über die Zeit einige von den als belastet gemessenen verständlicherweise oft nach den Quellen. Und wie man eine Belastung vermeiden könnte.

Wir haben da im letzten Jahr schon einen ganz guten Job gemacht und eine recht umfangreiche Liste zusammengestellt, die die wahrscheinlichsten Belastungsquellen aufzeigt.

Zur Glyphosat-Fibel

Viele dieser Dinge lassen wir ja an 6 Tagen in der Woche ohnehin weg, bei denen, die sich nachträglich als potentielle Kontaminationsquellen erwiesen haben informierten wir bereits.

Nun haben uns unsere Freunde bei Global 2000 einen sehr grossen Gefallen getan und ein paar Grüntees auf Rückstände getestet. 

Mit - mal wieder - verheerendem Ergebnis: 
Denn von den zufällig ausgewählten Sorten, die wir so im Supermarkt kaufen können sind von 15 Sorten 9 mit Glyphosatrückständen gemessen worden. 




Abgesehen davon wurde noch auf andere Pestizide gemessen und ich empfinde es als einen Skandal, dass wir Teesorten haben, in denen sich 11, 14 und 15 verschiedene Pestizide nachweisen lassen.
Und obendrein auch noch welche, die in der EU gar nicht zugelassen sind.

Ein weiterer Beleg, dass das Pestizid-Ding längst ausser Kontrolle geraten ist und wir endlich anfangen müssen, dieses Thema nachhaltig anzupacken.

Wieso Glyphosat besonders ungut ist:
Warum nun Glyphosat nach meiner Auffassung besonders bedeutsam als Fund zu gelten hat ist der Umstand, dass es unglaublich starke und vielfältige negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat und obendrein noch wasserlöslich ist. 
Mit anderen Worten: Das Ausspülen aus den Teebeuteln in die Tasse und dass es damit in unsere Körper gelangt ist hochwahrscheinlich. 
Das mag auch bei anderen Pestiziden der Fall sein, die gemessen wurden, das habe ich nicht nachgeschaut - von Glyphosat ist es aber sicher.


Das Ranking der belasteten Sorten nach Höhe, oben am meisten belastet:





1) Twinings - Pure Green Tea - 0,44 mg/kg
2) Teekanne - Hochland Grüntee - 0,35 mg/kg
3) Teekanne - Foursenses Hochland Grüntee - 0,34 mg/kg
4) Dallmayer - Grüner Tee - 0,24 mg/kg
5) Spar - Grüner Tee - 0,18 mg/kg
6) LIDL - Lord Nelson Grüner Tee pur - 0,14 mg/kg
7) Teekanne - Teefix Grüner Tee - 0,13 mg/kg
8) Milford - Grüner Tee - 0,11 mg/kg
9) Mr. Perkins (Hofer) - Grüner Tee - 0,045 mg/kg

Und wieder zeigt sich das übliche Bild:
Alle konventionell erzeugten sind glyphosatbelastet - alle Bio-Sorten ausnahmslos unbelastet.







Bemerkenswert und traurig: 
Selbst in den Bio-Sorten war keine einzige komplett pestizidfrei, selbst dort wurden zwischen 1 und 3 Pestizide nachgewiesen. Bis auf einen einzigen alle sogar mit Pestiziden, für die es in der EU keine Zulassung gibt.
Was die grundsätzliche Frage aufwirft, ab wann unsere Lebensmittelsicherheit endlich so funktioniert, dass wir die Importe testen und diese Produkte aus unseren Regalen verschwinden. Denn was macht es für einen Sinn, dass wir verbotene Pestizide am Ende dann doch in den Lebensmitteln haben?

Die beste Alternative:
Der reinste Grüntee von allen war in dem Testlauf die Sorte
Cupper Bio Pur Green Tea, der hatte tatsächlich nur sehr geringet Spuren von einem einzigen Pestizid. Ich habe Euch den hier verlinkt. Falls Ihr den nicht vor Ort in Euren Läden bekommt, könnt Ihr ihn auf Amazon auch direkt nach Hause schicken lassen.
Zum Cupper-Angebot  



Zum Cupper-Angebot  



Wer sich jetzt - wie ich - auf dieser unsäglichen Liste wiederfindet und seinen Teevorrat nicht mehr aufbrauchen möchte: Schickt es doch unserem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft als Päckchen und legt einen Zettel bei "Ich will das nicht mehr" und den Glyphosat-Rückstands-Wert dazu. Vielleicht braucht es einfach ein paar greifbare Hinweise für die Damen und Herren dort, dass wir da auf ein ernstes Problem schauen.



Bis später.




Weiterführende Links:
Originalbericht Grünttee und Pestizide Global 2000 PDF

Belastungskarte
Glyphosat-Fibel
Sich selbst auf Rückstände testen lassen
Clean-Green-Tee Cupper bestellen (4er Pack) 


Das Menschenrecht auf Nahrung

Nico DaVinci 08.04.2017 - 07:04 Lesedauer ca 3 Minuten


Dokkument
Der UN-Sonderbericht - Das Recht auf Nahrung
Deutsche Fassung 

In den letzten Jahren meiner Arbeit gab es eine Menge Gründe, auf etwas stolz zu sein.
Auf die vielen Menschen, denen wir auf ihrem Weg zurück zu normal helfen konnten, auf Menschen, die berichten, dass sie mit uns ihren Diabetes besiegt haben, zu sehen, dass sich bei uns richtige Freundschaften, teils über hunderte von Kilometern ergeben.
Und Menschen, die überglücklich den UHU-Moment feierten, als sie zum ersten Mal nach ewigen Zeiten wieder ein zweistelliges Ergebnis auf die Waage brachten.





Heute ist ein etwas anderer Moment. Denn heute haben wir mit unserer Onlinegemeinschaft etwas fertig gebracht, das über das Alltagsgeschäft hinaus ging.

Vor ein paar Wochen fiel meine Aufmerksamkeit auf ein Dokument der Vereinten Nationen.
Es war ein Sonderbericht mit dem Titel: "Das Menschenrecht auf Nahrung".

Normalerweise ist es sehr oft so, dass Berichte von Behörden oder Institutionen die Dinge schönreden, Wahrheiten weglassen oder die Meinung in einer Weise beeinflussen sollen, die nicht immer das Beste für die Bevölkerung im Sinn hat.

Doch dieser Bericht war anders. Er enthielt in erfrischend direkten Worten eine Reihe von Wahrheiten, Analysen und Schlussfolgerungen, die absolut eingängig und logisch scheinen.
Eine tolle, sehr mutige Arbeit.

Ich wollte gerne, dass unsere Mitglieder sofort den Zugang darauf bekommen, denn ich hielt diese Informationen für sehr wichtig, wenn man das grosse Ganze verstehen will, welche Probleme unsere Menschheit derzeit mit der Produktion von Nahrungsmitteln hat und welche - teils sehr ernsten - Konsequenzen zu erwarten sind, wenn wir den aktuellen Weg in dieser Form weiterführen.

Doch leider, leider... gab es den Bericht nur auf englisch, französisch, spanisch, arabisch, chinesisch und russisch. Und nirgends auf deutsch.

Da ich selbst momentan sehr viel zu tun habe, bat ich in unserer Gruppe um Hilfe.
Ich suchte ein paar Freiwillige, die bereit waren, sich das Dokument in kleine Tranchen aufzuteilen und ein paar Seiten übersetzen. Es fanden sich sofort ein paar.
Und das ist der Grund, warum ich heute stolz bin. Auf diese Menschen.
Denn sie haben für uns die Sprachbarriere entfernt auf ein wirklich wichtiges Dokument, indem sie selbstlos eine Menge ihrer Freizeit für uns geopfert haben, und uns damit zu unserem Recht auf Information verholfen haben.

Dagmar, Barbara, Liane, Leonie, Astrid, Renate, Sabine, Antje, Uwe, Patricia und Shereen, ich bin total stolz auf das, was Ihr geleistet habt. Danke Euch sehr!

Ehren wir doch diese Mühen damit, indem wir uns informieren.

Lasst uns doch ein bisschen Selbstbewusstsein tanken bei der Erkenntnis, die uns dieser Bericht eindrucksvoll verschafft. Wenn wir heute mit den benannten Zuständen in dem Bericht nicht einverstanden sind, dann können wir eine Veränderung fordern.

Denn es ist genau so, wie der Titel des Berichtes schon sagt:
Wenn wir unsere Forderungen auf eine nachhaltige Produktion, auf eine Reduzierung der Umweltbelastung, der Giftbelastung in unseren Lebensmitteln und die Einhaltung bestehender Gesetze pochen, dann fordern wir tatsächlich nichts geringeres ein 
als unsere Menschenrechte. Und niemand hat ein Recht, und das abzusprechen.
Egal wie mächtig er auch sei.

Ich wünsche gute Unterhaltung und gute Erkenntnisse bei der Lektüre der deutschen Fassung und bitte Euch, dieses Dokument zu (ver-)Teilen und darauf aufmerksam zu machen. Denn was dort drin steht, geht uns alle etwas an. Ob wir Kinder haben, oder nicht.

Und nur, wenn wir verstanden haben, wie der aktuelle Zustand tatsächlich ist, können wir mit daran arbeiten, dass er sich verbessert. 

Und im Hinblick auf das Erbe an die Kinder und Enkel unserer Welt sollten wir trotz aller noch so starken Umsatzinteressen und Widerständen beginnen, ein Gegengewicht in die Waagschale zu legen. Und das laut.


Bis später.


Weiterführende Links:

Mirror 

Tags: UN A/HRC/34/48 - G1701785-DE - deutsch

REPORT: Glyphosat und Krebs - Gekaufte Wissenschaft - Ein Kommentar

Nico DaVinci 23.03.2017 - 21:03 Lesedauer ca 6 Minuten

KKommentar
Report: Glyphosat und Krebs: Gekaufte Wissenschaft
Die Tricks von Monsanto und der Beitrag der Behörden 
um Glyphosat vor einem Verbot zu retten.

Heute hat Global 2000 einen Bericht online verfügbar gemacht, in denen die Autoren Helmut Burtscher, Peter Clausing und Claire Robinson akribisch aufzeigen, wie die Glyphosathersteller unter der Führung von Monsanto für die Wiederzulassung Wissenschaftler gekauft, Ergebnisse verfälscht haben, und welche Rolle die entscheidenden Behörden dabei gespielt haben. 

Der Bericht enthält auch eine ganze Reihe an interessanten Daten und Quellverweisen zu entsprechenden Studien, die nahelegen: Glyphosat ist krebserregend.

Wer die Autoren nicht kennt: Das sind für Europa mit die bestorientiertesten Wissenschaftler, die sich eine halbe Ewigkeit mit dem Mittel beschäftigt haben und aufgrund der aktuellen Beweislage entschiedene Gegner einer Wiederzulassung sind.
Ihre Arbeit ist den Herstellern ein echter Dorn im Auge, deshalb werden sie ständig mit Diskreditierungskampagnen überzogen, die meiner Meinung nach haltlos sind, und die Integrität dieser Leute eher adeln, als dass sie mein Vertrauen erschüttern könnten.

Den Originalbericht könnt Ihr hier herunterladen

Zum PDF-Download

Da der Bericht zunächst zum überwiegenden Teil in kompliziertem Fach-Englisch verfasst ist werden die brisanten Informationen leider denen nicht so einfach zugänglich sein, die sich mit Englisch nicht so leicht tun und denen Fach-Englisch ohnehin eher chinesisch vorkommt.

Für diese Leute schreibe ich den Kommentar zu diesem Bericht, den ich heute im Laufe des Tages sehr intensiv studiert habe. Ich zeige Euch ein paar Highlights daraus.


Gezeigt wird unter anderem zum Beispiel, das Studien herangezogen werden, die eigentlich für jeden Laien ersichtlich ein ganz anderes Bild zeigen, als das dann der Öffentlichkeit präsentiert wurde. So gibt es eine Studie, in der man mehrere Mäuse verschiedenen Dosen von Glyphosat ausgesetzt hat. Während in der Kontrollgruppe keine Tumoren entstanden sind, stiegen die Tumorenfunde parallel zur Erhöhung der Dosis an. Das sieht dann so aus:

Welches wäre nun Eure Schlussfolgerung daraus? Ist das ein Hinweis auf eine Krebserzeugende Wirkung? Nein, meinten die gekauften Experten... ...  ...   .... 

Vielleicht sind solche "wissenschaftlichen Ergebnisse" ja der Grund, warum Monsanto und Co die Studien als Geschäftsgeheimnis erklärt und nicht öffentlich zugänglich macht?
Es gibt eigentlich keinen anderen vernünftigen Grund, das Patent ist ohnehin schon lange abgelaufen, und jeder kann Glyphosat in sein Giftfässchen mixen, der das lustig findet.


Ebenfalls besonderen Charme entwickelt der Umstand, dass das Herstellerkonsortium bei dem ursprünglichen Antrag, das Mittel auf den europäischen Markt bringen zu dürfen, eine Erlaubte Tagesdosis (ETD, engl. ADI) von 0,05 mg pro Kilogramm Körpergewicht vorgeschlagen hat, und die deutschen Behörden von sich aus grosszügig auf 0,3 "aufgerundet" haben. 

Mit der aktuellen Änderung von der EFSA sind wir nun schon auf 0,5, wofür es meiner Meinung nach überhaupt keine wissenschaftliche Basis gibt. 
Wenn Ihr mich fragt: Die haben das ausgewürfelt.



In einer Passage wird beschrieben, dass die US-Umweltbehörde EPA ihren eigenen Beitrag geleistet hat, wissenschaftliche Ergebnisse, die ein Verbot eigentlich zwingend erforderlich scheinen lassen ein bisschen zum Vorteil der Hersteller frisieren wollten. 

Das hat aber einigen gestandenen Wissenschaftlern dann doch nicht gefallen, Marion Copley, langjährige Toxikologin der EPA hat ihrem Chef ein paar Ergebnisse geschickt und dazu geschrieben:



Die Dame hat einen Orden verdient für dieses Rückgrat.

Aber uns sollte das aus zwei Gründen beunruhigen:
1) Eine Wissenschaftlerin, die uneingeschränkten Zugang - AUCH - zu den geheimen Herstellerstudien hat fällt ein solch klares Urteil und

2) Die Karriereinteressen einiger weniger und deren Skrupellosigkeit bringt eine unglaublich grosse Anzahl an Menschen in Gefahr und das kann sich dann auch noch durchsetzen. Hier wird von ein paar wenigen A-löchern ein unglaublich grosser Teil der Weltbevölkerung als Versuchskaninchen für ein paar Milliarden Dollar Umsatz degradiert. Was ein Hohn.


Ich glaube, ich werde diesen Typ "Mensch" wie ihren Vorgesetzten niemals verstehen, der selbst bei solch einem klaren Risiko seine Seele verkauft. Wenn jemand hinter Gitter gehört, dann ganz sicher die, und zwar lebenslänglich, gerne bei Wasser im ADI-Bereich und sikkiertem Glyphosat-Weizen-Brot, bitteschön.

Und leider haben wir offensichtlich solche "Menschen" auch in Deutschland an sehr entscheidenden Stellen...
Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft BBA hat gemeinsam mit dem Bundesinstitut für gewundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin BgVV und dem Umweltbundesamt BBA schon während dem eigentlichen Zulassungsverfahren 1999 vorhandene Belege für die krebserzeugende Wirkung von Glyphosat aktiv unterdrückt und darüberhinaus hat das BBA den ADI (Acceptable Daily Intake = Erlaubte Tagesdosis) von Glyphosat statt wie vom Herstellerkonsortium beantragt von 0.05 mg/kg auf 0,3 mg/kg um das sechsfache höher angesetzt. WIESO!?!

Die gesamte Vorgehensweise wurde im Juli 2011 noch vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) selbst kritisiert, die geforderte Diskussion hat aber nie stattgefunden. Das mag unter Umständen daran liegen, dass der im BfR zuständige Mann für die Pestizidsicherheit derselbe Roland Solecki ist, der für das BBA diese unglaublichen Entscheidungen getroffen hat.

Das BfR hat - wie im Report nachgewiesen - ganz bewusst Beweise zum Vorteil der Industrie verändert und deren Bedeutung gezielt heruntergespielt.
Das ist für eine steuerfinanzierte staatliche Institution, deren Funktion der Schutz die Gesundheit der Bürger - in diesem Fall als Berichterstatter für die EU - für 508 Mio EU-Bürger inakzeptabel und MUSS personelle - wenn nicht strafrechtliche - Konsequenzen nach sich ziehen.

Ich war aufgrund der unterschiedlichen Studien bezüglich des Krebsrisikos bisher sehr verhalten mit meiner Aussage zu Krebs selbst, habe aber ja im Film "Gift im Darm" meine zwischenzeitlich wissenschaftlicher hinterlegten Thesen zu einer ganzen Reihe weiterer Krankheiten erläutert.

Aber nach diesem Bericht habe ich persönlich keine Zweifel mehr.
Zieht man die gekaufte Wissenschaft ab, bleibt nur noch ein riesiges knallrotes Ausrufezeichen hinter dem Wort Krebs, und damit muss das Mittel nach den EU-Reglementen umgehend verboten werden.


Die von Industriegeldern freien Studien weisen erdrückend auf den Umstand hin, dass Glyphosat krebserzeugend ist oder bei der Entstehung von Krebs eine Rolle einnimmt.

Dieser Umstand wird sich früher oder später ebenso offenbaren wie das bei einer ganze Reihe Vorgängerprodukte aus dem Hause Monsanto war, die ursprünglich als sicher galten und heute im Allgemeinwissen als hochgiftig gelten und deshalb verboten wurden.


Es stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wie viele Menschen bis zu dieser Erkenntnis noch sinnlos sterben oder schwer erkranken müssen.


Und wenn Ihr jetzt mal in Euch geht und überlegt, wen Ihr alles in Eurem eigenen Umfeld kennt, den Ihr bereits verloren habt oder der gerade mit Krebs kämpft, dann wird es wohl endlich Zeit, dass Ihr Euch an die Tasten setzt und im "Superwahlkampf-Jahr" jeden Politiker so lange nervt, bis er sich endlich mit den Wahrheiten zu diesem Thema auseinandersetzt. Ihr könntet diesen Leuten ja mal eine Kopie des Reports zukommen lassen und um Stellungnahme bitten. 

Das sind ein paar Zeilen. Na!?


Bis später.


Weiterführende Links:
Der Global-2000-Report (PDF)


Aktuelle Situation: 70% der Menschen haben das krebserzeugende Mittel derzeit in ihrem Körper nachweisen können


PS: An die Autoren

Lieber Helmut,
werter Peter,
liebe Claire,

Ihr habt mit diesem brillanten Report der Öffentlichkeit einen unschätzbaren Dienst erwiesen.

Im Namen der bald 17.000, die ich vertrete, und den 70%, die wir positiv mit Glyphosat gemessen haben
und von denen ein nicht unbeträchtlicher Teil gesundheitliche Probleme bis hin zu NHL haben
ein riesiges
D A N K E S C H Ö N

Lebensmittelsicherheit? Nicht mit DIESER EU!

Nico DaVinci 20.03.2017 - 13:03 Lesedauer ca 1 Minute

NachdenKKlich
Wieso geben wir diesen Leuten so viel Macht?
Dieser Mann ist zuständig für die Lebensmittelsicherheit von 508 Millionen EU-Bürgern. Wieso?!


Nach akribischer Recherche aufgrund einiger Ungereimtheiten konnte ich am Wochenende ein paar interessante Fakten in einem neuen Film zusammentragen, die nicht nur das Glyphosat-Problem an sich betreffen, sondern ganz allgemein die Themen Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Europa.

Das Recherche-Ergebnis könnt Ihr in diesem 12-minütigen Film anschauen:


Zum Film

Und wenn man nun noch betrachtet, für welche Branchen er da zuständig ist...
Pharma-Industrie, Lebensmittel-Industrie, Aggro-Chemie...
Die ja jetzt alle nicht für einen moralisch hohen Standard berühmt sind...

Ich finde, damit kann man als normal denkender Mensch nicht weiter einverstanden sein.


Bis später.

Film: 
Vytenis Andriukaitis - Der EU-Gesundheitskommissar mit Risiken und Nebenwirkungen [NDV]


"Beipackzettel"
Alle Quellenangaben und Links zum Film als PDF


Fruchtgezwergt - Zwei Punkt Null?

Nico DaVinci 03.03.2017 - 07:03 Lesedauer ca 11 Minuten

Kommentar/Kritik
Fruchtzwerge - Jetzt mit neuer Rezeptur
Entwickelt sich Danone in eine bessere Richtung?

Die ersten TV-Spots flimmern verführerisch über den Bildschirm und informieren über eine Veränderung. Vom Standpunkt eines längst gut eingeführten Produktes sogar eine drastische. Denn verändert wird nicht nur innen, sondern auch aussen.




Ich finde es ja sehr spannend, dass man interessante Daten zu einem Produkt, das sich an unsere Kinder richtet, heutzutage am besten aus einer Wirtschaftszeitung erhält. 
Erkennt man so vielleicht, an wen sich die Veränderung vor allem richtet: 
Etwa an die Aktionäre?

Im Artikel wird die Veränderung jedenfalls wie folgt begründet:

"Ab Februar ist das beliebte Milchprodukt Fruchtzwerge in einem moderneren Design und mit verbesserter Rezeptur erhältlich. Der Zuckergehalt wurde um 14 Prozent auf nunmehr 11,8 g pro 100g erneut reduziert. Auch das Design wurde angepasst: ein schlichtes Erscheinungsbild mit weißem Hintergrund spiegele den generellen Anspruch auf Natürlichkeit wider, so der Konzern."

Donnerlüttchen aber auch! 14 Prozent weniger Zucker! Da soll noch einer sagen...
Und - aha. Anspruch auf Natürlichkeit. Sehr schön. Natürlich ist immer gut. Oder?

Aber weiter im Text:
„Fruchtzwerge haben durch die jüngste Weiterentwicklung ein optimiertes Nährwertprofil, um den Anforderungen von Eltern im Hinblick auf die Ernährung und Entwicklung ihrer Kinder noch gerechter zu werden“, so Mira Koppert, Ernährungswissenschaftlerin bei Danone. Das Unternehmen setzt weiterhin auf Vitamin D und Calcium und verzichtet auf den Einsatz künstlicher Farb- und Konservierungsstoffe.

Ich hatte es befürchtet. Da arbeiten Ernährungswissenschaftler. 
Ein Hinweis darauf, dass sie wohl doch ziemlich genau wissen, was sie tun.

Es gibt einen Umstand am Internet, den ich immer mehr zu schätzen lerne.
Es vergisst nicht. Und vielleicht sogar noch weniger, wenn es in meinen Blog steht.

Und so ergibt sich die geniale Chance auf einen 1:1 Vergleich der Neuerung, was den Inhalt betrifft.

Auf, auf, zum lustigen Faktencheck:

In meinem Blogartikel vom 30. Juli 2015 habe ich ja dankenswerter Weise ein paar Details peinlich genau festgehalten, ein Hoch auf diese Gründlichkeit an dieser Stelle.

Und da steht zu damals zu den Zutaten:

Frischkäse, Zucker, Erdbeeren, Bananen, Aprikosen, Rote Bete Saftkonzentrat, Calciumcitrat, Aroma, Vitamin D.

Und jetzt auf der aktuellen Webseite liest man:

Frischkäse, Rahm, Zucker, Erdbeeren, Bananen, Aprikosen, Oligofructose, färbendes Konzentrat Rote Beete, Calciumcitrat, natürliches Aroma, Vitamin D.


Aha. Da ist also der Unterschied in der Rezeptur: Rahm, und Oligofructose.
Schauen wir gleich noch näher an...

Spannende Beobachtung noch nebenbei: 
Damals erklärte man uns noch, dass der Fruchtanteil bei stattlichen 6% läge. Diese Bezeichnung steht aktuell nirgends mehr. Wieso?! Ist man nicht mehr stolz genug auf den Fruchtanteil? Oder wurde der gar weiter reduziert? 


Jetzt muss man ja wissen, wie die Medien heute funktionieren. Die Susan Hasse vom Handelsmagazin Cash erfindet so einen Text ja nicht mehr selbst. 
Das wäre journalistische Arbeit, und die ist in diesen Tagen nicht mehr ganz so gefragt wie früher, als das noch ein flächendeckend ehrenwerter Beruf war.
Nein, heute bedient man sich an einem Presseportal. 
Und wie es der Zufall will stolperte ich so über das Original, von dem sie abgeschrieben hat.
Da steht noch ein bisschen mehr darüber, wie Danone bzw Frau Mira Koppert das neue Produkt gesehen haben möchte. Und siehe da, es ist gar kein Zufall, dass das von einer Wirtschaftszeitung abgeschrieben wird. Denn veröffentlicht hat Danone das Original auf dgap - die titeln mit "Financial News Directly From The Source".
Also "Finanznachrichten, direkt von der Quelle". Fiiii-nanz. Nachrichten.

Und auch wenn der Frau Hasse von Cash die digitale Tinte ausgegangen ist, oder der Platz - da sind noch ein paar Highlights drin, die eigentlich schon aus Prinzip nicht verloren gehen sollten. 

Gut zu wissen:
* Da es sich bei FruchtZwerge um ein Milchfrischeprodukt handelt und
Laktose (Milchzucker) ein natürlicher Bestandteil der Milch ist, kommt
diese auch in FruchtZwerge vor. Laktose besitzt allerdings nur eine sehr
geringe Süßkraft, ist also nicht mit normalem Haushaltszucker vergleichbar.

Aha. Wie bitte? Weil Zucker in einem Rohstoff drin ist und weniger süss, kann man ihn nicht mit Haushaltszucker vergleichen. Jo. Stimmt. Ist aber meiner Meinung nach ganz bewusst irreführend  formuliert, denn die Mütter interessiert ja nicht die Herkunft, sondern die Wirkung, und die ist sehr wohl vergleichbar. Aber weiter:

* Die Deklarierung des Zuckers in FruchtZwerge bezeichnet den
Gesamtzuckergehalt. Von den 11,8 g Zucker pro 100 g sind 3 g Laktose, auch
die zugesetzten Früchte bringen fruchteigenen Zucker (ca. 0,7 g) mit. Pro
Becher (50 g) werden dann noch ca. 4 g Zucker zugesetzt, um den Geschmack
abzurunden.
Da ist es wieder. Fruchteigener Zucker. Natürlich. Auch das meiner Meinung nach bewusst in die Irre geführt, denn Zucker ist Zucker und fruchteigene unter Umständen je nach Fruktosegehalt sogar ungünstiger. Aber Mütter liebens ja natürlich, für die Kids.

Aber jetzt kommt der echte Graue-Zellen-Bügler. Folgt ihr mir mal eben schnell:
Von 11,8g Zucker pro 100 Gramm sind 3 Gramm Laktose (also der "gute" Zucker aus Milch)
und 0,7 g kommt aus den zugesetzten Früchten (heisst 0,7%, btw...). Und jetzt kommts.
Pro 50 Gramm Becher werden ca 4 Gramm zugesetzt. Habt Ihr's gemerkt?!

Ein typischer Industrie-Taschenspieler-Trick, der sich darauf verlässt, dass man die Zahlen alleinstehend liest und nicht mitdenkt. Aber sorry, ich denk halt nun mal mit.

Ich vereinfache den Satz daher neu und setze alles auf 100 Gramm, für den besseren Vergleich: 
"Von 11,8g Zucker pro 100 Gramm sind 3 Gramm Laktose, 0,7g aus den Früchten und ca ACHT(!) Gramm auf 100 zugesetzt, um den Geschmack abzurunden." 

Klar, wie das läuft?! Schwubs ist nämlich das "abrunden" tatsächlich das Doppelte vom übrigens keinen Deut günstigeren Zucker, den man hier so hartnäckig als natürlich verkauft.
Und das würde nicht nur das Wort "abrunden" ins Lächerliche ziehen (wo es hingehört), sondern auch das Scheinargument mit den Haushaltszucker oben absurd erscheinen lassen (was es ja auch ist).

Und jetzt kommt die Stilblüte, die mich vermuten lässt, warum der Cash-Susan die digitale Tinte und der Platz ausgegangen ist. Ich gehe mal davon aus, dass sie den Zucker-Trick nicht bemerkt hat. Aber das was jetzt kommt, war ihr vermutlich selbst zu komisch...
Susan, falls Du das liest kannst mich das ja mal wissen lassen... 
Meine Emailadresse ist nicht schwer herauszufinden, steht irgendwo schon ein paar Mal hier im Blog.

FruchtZwerge - der ideale Snack für den Nachmittag

Für Kinder in Deutschland ist der Snack am Nachmittag eine wichtige
ergänzende Zwischenmahlzeit. Anders als in vielen anderen Ländern dürfen
Kinder hier oft selbst entscheiden, was sie am Nachmittag essen.
FruchtZwerge sind durch ihr Nährwertprofil eine schlaue Wahl und eine
wertvolle Alternative zu Keksen, Schokolade und anderen Snackprodukten für
Kinder. 

Was für ein Yak-Mist auf Rädchen! Aber danke sehr, jetzt ist das mit den 2 Stück aus meinem ersten Blogbericht dazu wenigstens vom Hersteller selbst als "amtlich anerkannt" beschrieben.

Auch bieten FruchtZwerge schon seit ihrer Markteinführung vor über
35 Jahren im Vergleich zu vielen anderen Milchprodukten einen
entscheidenden Vorteil, wie Mira Koppert, Dipl.-Ökotrophologin bei Danone,
erklärt: "Wir haben die Konsistenz der klassischen FruchtZwerge so
entwickelt, dass sie von Kindern ganz selbstständig und ohne zu kleckern
gelöffelt werden können. 

Ehrlich?! Wie klein sind eigentlich Kinder, die kleckern? Das müssen wir doch beim WHO-Zuckervergleich direkt mal im Hinterkopf behalten, bitteschön. Was für ein Quatsch.

Die enthaltenen Früchte sind fein püriert, da Kinder Fruchtstücke oft nicht mögen. 

Erziehen wir nach dem Danone-Verständnis also selbstständige Kinder, die nur püriert vertragen. Gute Idee, Frau Koppert. Sie sind ein Genie! Ich gehe mal davon aus, dass Sie ihr Diplom nicht unbedingt an einem lauen Weihnachtsabend im Glühwein gefunden haben, von dem her wissen sie genau, was das für die Aufnahmefähigkeit bei "fein püriert" mit dem enthaltenen Zucker bedeutet, richtig?!

Außerdem ist die Größe der Becher
ideal, um von Kinderhänden alleine gehalten zu werden." Diese Entwicklung
ist kein Zufall: Denn FruchtZwerge liegt das Thema Selbstständigkeit bei
der Entwicklung von Kindern sehr am Herzen.

Verdammich aber auch. Die Kleckerkinderhände also. Gleich nochmal im WHO-Vergleich was für den Hinterkopf...

Wussten Sie schon?
* 90 Prozent der Eltern sind der Meinung, dass der Snack ein wichtiger Teil
der täglichen Ernährung ihrer Kinder ist.*
* Joghurt ist der zweitliebste Snack für Kinder in Deutschland (54 Prozent).*
* Eltern geben ihren Kindern gerne Joghurt als Snack, weil ihre Kinder den
Geschmack lieben.*
*Afternoon snacking study, Dezember 2015

90% der Eltern irren. 54% haben noch nie auf den Zuckergehalt der Joghurts geschaut.
Nicht der Geschmack von Joghurt wird von den Kindern in diesem Fall geliebt, sondern der enthaltene Zucker. Und nebenbei bemerkt vermisse ich in der Zutatenliste den Joghurt überhaupt, was soll also das Argument und der Vergleich?! Frischkäse hat gemäss Definition überhaupt nichts mit Joghurt zu tun?

Und - kann mir jemand die genannte Studie zuschicken bitte?
Ich fand keine im Web. Die dem Titel nächste dazu hatte etwas mit Beerenkonsum zu tun.
Nicht mit Fruchtzwergen oder sonstigen Süssigkeiten als Snacks. Anyone?!

FruchtZwerge - Sag Ja zu Selbstständigkeit

Manchmal ist es gar nicht so einfach "Ja" zu sagen - das wissen viele
Eltern. Kinder sind aktiv, probieren gerne Neues aus und entdecken die Welt
mit eigenen Augen. Eltern stehen vor der großen Aufgabe, ihre Kinder beim
Großwerden zu begleiten, sie zu beschützen und ihnen trotzdem Freiräume zum
eigenständigen Entdecken zu geben. FruchtZwerge als vertrauter und
beliebter Begleiter vieler Generationen möchte Kindern und Erwachsenen bei
dieser spannenden Reise zur Seite stehen.

Bla... blaa.... bla... Die spannende Reise in die Zuckersucht und zur späteren Diabetes?
Oder was genau ist damit denn nun gemeint? 


Was hat sich aber nun tatsächlich eigentlich verändert?!
Was macht die neue Rezeptur gegenüber der alten aus?
Dank des Screenshots im alten Blogbericht habe ich den Luxus, das mal 1:1 gegenüberzustellen:




Vergleichen wir also die Bechergrösse 50 Gramm Neu zu alt im Faktencheck:

1) Der Brennwert ist gerade mal um 1(!!!) Kilokalorie gesunken. 

2) Der Fettgehalt ist gleich geblieben, allerdings ist der Anteil der gesättigten Fettsäuren jetzt über verdoppelt. Ausgehend von Frau Dipl.-Kopperts Dipl-Standard ist das eine massive Verschlechterung, denn die DGE schreibt ja "Hinsichtlich der Fettqualität sollten gesättigte Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren ausgetauscht werden. Damit sinkt das Risiko für koronare Herzkrankheiten und die Gesamt- und LDL-Cholesterolkonzentration im Blut."
3) Der Zucker wurde um sagenhafte 0,5 Gramm gesenkt. Glanzleistung!

4) Das Verkaufsargument Calcium scheint zu bröckeln, da spart man sich neuerdings ein Viertel, und 

5) Vitamin D ist um mikroskopische 0,03 Mikrogramm angehoben.

14% Senkung des Zuckers sind also pro Becher ein halbes Gramm.
Mann, mann, mann... 

Und was ist mit den beiden neuen Zutaten?

Rahm: 
Nunja, der könnte tatsächlich zu einem früheren Sättigungsgefühl beitragen, wenn da nicht die anderen Zutaten wären, die das wohl wieder aufheben.

Oligofructose:
Ein Zucker, den man nicht extra ausweisen muss. Das heisst, man hat wohl die Zuckersenkung erreicht, indem man einen Zucker beigemischt hat, der nicht unter "davon Zucker" auftauchen muss, möglicherweise ist also faktisch sogar mehr drin als vorher.
Man weiss es nicht. 
Tatsache ist, dass dieser Zucker gemäss den Herstellerstudien, die für die Zulassung eingereicht wurden nicht vom Körper aufgenommen werden kann. Ich muss Euch kaum erklären, was ich von Hersteller-Studien für eine Zulassung halte, nicht wahr?
Die EFSA hatte sich jedenfalls lange gewehrt, die von den Herstellern angeführten Vorteile anerkennen, bis 6 Hersteller-Studien das "unumstösslich" gemacht haben.

Fakt ist aber in jedem Fall auch, dass der Verbraucherschutz dazu schreibt:
"Der künstliche Zusatz von Oligofructose ist jedoch nicht ganz unproblematisch. Bei den bisher durchgeführten Studien wurden beispielsweise 10 Gramm Oligofructose pro Testmahlzeit verzehrt. Diese Menge verursachte zum Teil heftige Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Solche negativen Begleiterscheinungen sind natürlich unerwünscht. Die zugesetzte Menge wird deshalb in der Praxis erheblich reduziert. Ob diese geringen Mengen überhaupt noch wirken, ist fraglich. Zudem handelt es sich bei den mit Inulin oder Oligofructose angereicherten Produkten meist um stark verarbeitete Lebensmittel."

Ebenso verwunderlich ist, dass die wie die Hersteller behaupten nicht verstoffwechselte Oligofructose von Fructoseintoleranten teilweise als ein grosses Problem angesehen wird.

Ich persönlich gehe davon aus, dass wir auf das gleiche Problem schauen wie ich das schon für Inulin beschrieben hatte. Eine Fehlbesiedlung im Darm - die ja heute dank einiger Umweltgifte wie Glyphosat gar nicht mehr so selten ist - macht die OF zum Problem. 

Sollten die Kleinen also nach übermässigem Zwergengenuss von sich aus mit Magenkrämpfen zum Kinderarztbesuch einladen, so weiss man spätestens dann, dass diese neue Zutat wohl doch eher keine gute Idee war.

Der WHO-Zuckervergleich
Holen wir also zum guten Schluss nochmal die kleinen selbständigen Kinderkleckerhände aus unseren Hinterköpfen, die laut Hersteller doch gerne 2 Becher dieses Produkts
zu verzehren haben. Die Kiddies freuen sich beim Genuss von 100 Gramm noch immer über rund 5 Zuckerwürfel. Und bezogen auf die Tagesobergrenze für 4 - 8 jährige von der WHO sind 2 von diesen Dingern immer noch so viel, dass sie an diesem Tag nichts anderes mehr mit zugesetztem Zucker zu sich nehmen sollten.


Was also ändert das neue Rezept?
Nicht viel. Vielleicht 2 Ticker nach oben bei der Danone-Aktie. Für Eure Kinder: Nichts.

Ich kann Euch aber sagen, was es nicht ändert:
Meine wachsende Überzeugung, dass diese Konzerne aktuell tatsächlich allesamt nur zu Kosmetik und neuen Verpackungen in der Lage sind, aber nicht zu einschneidenden Veränderungen hin zum Wohl des Kunden. Was gerade bei Kindern eben nicht akzeptabel ist. Und an die richtet sich das Produkt ganz klar. 
Deshalb das Gerede von den Klecker-Patschehändchen.


Das Schlusswort hat nochmal Danone:
"Eltern stehen vor der großen Aufgabe, ihre Kinder beim Großwerden zu begleiten."


Richtig. Gross. Von dick war nicht die Rede.


Bis später.




Weiterführende Links:
In diesem Text direkt verarbeitet.

Die Sache mit den Portionen

Nico DaVinci 22.02.2017 - 12:02 Lesedauer ca 5 Minuten

KKWissen
Das Portionen-Problem und ein Lösungsvorschlag

Vom Aufessen und vom Sattsein

Mindestens wer in meiner Generation aufgewachsen ist kennt noch Sprüche wie "Iss auf - die Kinder in Afrika wären froh, sie hätten überhaupt etwas zu essen".

Ich gehe mal davon aus, dass das heute nicht mehr so oft der Fall ist, denn für die Kinder in Afrika ist ja zwischenzeitlich bestens gesorgt.

Dank Futter-Giganten wie Nestlé, die sie nicht mehr nur mit ihrem eigenen Wasser teuer beglücken, sondern auch den ganzen Kontinent nach und nach mit all den Ernährungsgewohnheiten impfen, die uns schon kaputt gemacht haben.

Und dank Bundeslandwirtschaftsminister-Darsteller Christian Schmidt. 

Der sorgt für Milchpulver, Milch und Schweineohren vor Ort. 
Das macht zwar den einheimischen Bauern jetzt das Geschäfts kaputt und die deutsche Investion aus Steuergeldern in eine teure Molkerei aus Entwicklungshilfe-Geldern, die nun still steht, aber wen kratzt das schon. Wir werden das erst merken, wenn die EU die Mauer gen Süden noch ein Stückchen höher bauen muss, weil sich der arbeitslose Milchbauer in den Norden aufmacht, auf der Suche nach neuen Perspektiven...

Allein Monsanto bleibt da ein bisschen auf der Strecke der hilfsbereiten Weltkonzerne, die sich um das Wohl der Afrikaner kümmern. Denn so richtig klappt das Konzept nicht. Dort werden jetzt mehr Menschen durch den ganzen Aggro-Chemie-Kram krank, und statt mehr Ernte wie Monsanto verspricht gibt es jetzt weniger...

Aber zurück zum Thema: Iss auf!





In jedem Kochbuch steht irgendwo klein in der Ecke sowas wie "Für 2 Personen".

Auf Fertigfutter-Dosen und -pappschachteln findet sich gerne mal der Aufdruck 2-3 Portionen.


Und Mutti? Meint es gut. Sehr gut. 
Im schwäbischen heisst das dann "Iss was, damit de was wirsch".
Und je nach Mutti klappt das auch mit dem "was werden". 
Manchmal wird man was, und manchmal sogar dick.

Ich kann Euch gar nicht mehr sagen wie oft ich nun schon besorgte Muttis dabei beobachtet habe, die ihrem Kind noch den vierten Zucker-Keks zwischen die noch nicht vorhandenen Zähne rammen. Obwohl die Körpersprache des Kindes schon beim zweiten deutlich rebellierte und gesagt hat: "Mama, es reicht!" Ich habe aufgehört, das zu zählen...

Essen ist toll!
Es entspannt, macht glücklich und zufrieden.

Das Hormoncocktail, das uns der Körper zur Belohnung dafür ausschüttet, dass wir ihn mit Nachschub versorgen, kümmert sich da wirklich ganz rührend um uns. 


Aber unter Zwang?!

Steckt nicht in diesem ganzen Portionen-Gedöns und Für-X-Personen-Vorgaben ein riesiger Denkfehler?!

Erklärt mir doch bitte mal, mit welchem Recht ein Hersteller 2 Portionen darauf schreibt?


Beispiel:

Maria ist 1,60m gross, 55 kg schwer und sitzt den ganzen Tag an der Nähmaschine.


Währenddessen schiebt Urs seine stattlichen 1,90m und seine durch den Job als Zimmermann bestens durchtrainierten 86 Kilo reinster Muskelmasse täglich stundenlang über die Dächer der Stadt.

Wieso glauben wir, dass unter diesen dermassen unterschiedlichen Voraussetzungen die Portion für beide richtig ist?

Gingen Maria und Urs zusammen in eines dieser Feinschmecker-Restaurants hätte Maria wahrscheinlich tatsächlich nach dem dritten Gang genug, während Urs flehentlich den Teller anhebt und darunter nachschaut, ob das wirklich schon alles war...



Ich verstehe das. Man braucht einen groben Massstab. 
Etwas, an dem wir uns orientieren können. Deshalb der Aufdruck auf der Packung.
Deshalb die Bemerkung in den Kochbüchern.

Aber das geht doch im wahrsten Sinne des Wortes am Bedarf vorbei.

Und wenn man dann noch den Geist der Mutter auf der Schulter sitzen hat, der flüstert "Iss auf!", dann wird das Portionendenken zum Problem. 

Denn statt satt werden wir voll, aus den eigentlich von der Natur geplanten Gefühlen wie Glück, Entspanntheit und Zufriedenheit werden so erstaunlich oft eher "Nicht satt" oder "Ranzenspannen".

Bei den KK-Rezepten auf unserer Seite haben wir diese Portionsangaben nicht.
Was öfters für Rückfragen sorgt. Aber statt Euch vorzugeben, wieviel Ihr essen sollt ist unsere Philosophie eine andere:
Nicht wir bestimmen die Menge, Euer Hunger bestimmt das.

Weil wir nicht wissen können, ob Du eher eine Maria bist, oder eher ein Urs, der unsere Rezepte liest und nachkocht.

Aber bei dem bin ich komplett auf Eurer Seite: 
Essen wegschmeissen ist doof. Hungern sogar noch doofer, das wisst Ihr ja.

Hier ist mein Vorschlag, wie Ihr damit umgehen könnt, Euren ganz persönlichen, eigenen Massstab zu finden:

Visualisiert Euer Essen! 

Das Bild da oben habe ich heute am Vormittag geschossen, als ich mir mein Frühstück gemacht habe. Ich habe alle Zutaten auf den Tisch gelegt (das mache ich natürlich nicht immer ganz so sehr ordentlich wie für das Foto), und habe in mich gehorcht: 

Wie viel davon könnte ich mir jetzt in diesem Moment im Rohzustand vorstellen, davon zu essen? 


Dann eine Tomate dazu, ein Karöttchen weg, ein paar der Zuckerschoten zurück in den Vorratsbehälter. 

Wenn ich mir anhand des Blickes auf die Rohzutaten vorstelle, wieviel ich in diesem Augenblick davon verdrücken könnte, liege ich fast immer genau richtig. 

Klar, bei ein paar Lebensmitteln muss man berücksichtigen, dass sie noch Wasser verlieren, bei ein paar ist das Gegenteil der Fall und sie ziehen Wasser.
Berücksichtig man diesen Umstand mit, kommt man auf einen guten Massstab.

Der ist aber im Unterschied zum Aufdruck von Herrn Dr. Oetker ganz auf meinen individuellen, persönlichen Bedarf zugeschnitten. 
Und zwar sogar auf den, den ich just in diesem Moment verspüre, wenn ich mit dem Kochen anfange.


Und schon ist das Portionen-Problem nicht mehr meins.
Probiert das doch auch mal aus!


Bis später.


PS - Nicos Bonus-Tipp: 
Wer sich schon öfters geärgert hat, dass Eier gerne von der Arbeitsplatte kullern und wer wenig Spass daran findet, die Sauerei auf dem Boden wegzuwischen... Auf dem Foto sieht man das Küchenhandtuch bei den Eiern. Das ist nicht nur für das Foto so, das mache ich tatsächlich so: Kleines Kissen draus formen, Eier drauf legen. 
Ich fluche seither sehr viel seltener...


Weiterführende Links:

ZDF Planet)e: Globale Dickmacher (deutsch, 28:29 min) 
Wie die Lebensmittelindustrie die Armen verführt

Nestlé: Bottled Life - WDR die Story (deutsch, 44:47 min) 
Wie Nestlé in Afrika den Menschen das Wasser wegnimmt um es ihnen dann wieder teuer zu verkaufen

ZDFzoom: Der Irrsinn mit der Milch (deutsch, 28:59 min)




Wir brauchen nur eine Million

Nico DaVinci 14.02.2017 - 06:02 Lesedauer ca 4 Minuten

- Wichtig ! - 
Wir brauchen nur eine Million Stimmen!
EU-Petition zum Verbot von Glyphosat u.a.

Liebe Leute, 


wir haben letztes Jahr gemeinsam mit freiwilligen KK-Mitgliedern und einem renommierten Labor in einer privaten Initiative getestet, wie viele Menschen bereits das Totalherbizid Glyphosat im Körper haben.


Das Resultat war verheerend: 

70 % - egal ob Mann, Frau, Kind, Säugling, Schwangere ...

hatten Werte im Körper, die zwischen dem 5 bis rund 41-fachen über das hinaus gingen, 

was die EU selbst als Rückstand für Trinkwasser als Obergrenze akzeptiert.
Diese Werte waren im Urin der Menschen. Ob sie das wollten, oder nicht.

Die genau Verteilung der aktuell verfügbaren Daten könnt Ihr hier einsehen:
Live-Karte Ergebnisse der privaten Initiative GTEST, Ergebnisse


Wir konnten in einem anschliessenden Fragebogen eine Tendenz feststellen, dass Menschen, die mit einem hohen Glyphosat-Gehalt getestet wurden, signifikant oft mit entzündlichen Krankheiten und ähnlichem zu Kämpfen haben. 






Nicht nur wir
Beunruhigend ist auch, dass vollkommen unabhängig zu uns eine weitere Initiative zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung diesen Test ebenfalls von sich aus gemacht hat, in einem anderen Labor. Die Ergebnisse waren praktisch deckungsgleich. 
Auch hier über 70% der Teilnehmer positiv. Bei ihnen war der gemessen Höchstwert 42fach.

Krebsgefahr

Der "Golden Standard" der Welt-Krebsrisikoforschung, das IARC, hat dieses Mittel als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft, und auch wenn es anderslautende Nachrichten gab, habe ich keine Zweifel, dass das mehr als ernst zu nehmen ist.

Es ist nicht nur Krebs...

Ich persönlich gehe sogar noch weiter, Krebs ist eigentlich sogar unser kleinstes Problem.
In meinem Film beschrieb ich schon zu Beginn 2016 welche möglichen Folgen dieses Gift in unserem Körper verursacht und bin seither von unabhängigen Seiten nur bestätigt worden.

Die EU-Kommission verhält sich seltsam
Normalerweise sollte in der EU das Vorsorgeprinzip greifen, es sieht allerdings so aus, als würde die EU-Kommission diese einstmals so wichtigen Werte nicht mehr achten.

Und entgegen ihrer Aufgabe den Umsatz einiger weniger Konzerne über das wichtigste Gut, die Gesundheit der Bürger stellen.
Und das, obwohl in vielen Ländern so viele Menschen protestiert und ihre Stimmen abgegeben haben, dass bei mehreren Entscheidungsterminen auch mehrere Länder eine Wiederzulassung ablehnten. Demokratie sieht für mich eigentlich anders aus.
Hier soll das Wohl von 508 Mio EU-Bürgern gefährdet, der Wille einer Mehrheit ignoriert werden.

Ein Netzwerk an Aktionen vereint sich
Im vergangenen Jahr habe ich gemeinsam mit ein paar Institutionen, die die Gefahren ebenfalls für inakzeptabel halten eng kommuniziert und zusammengearbeitet.
Aus dieser Zusammenarbeit aller beteiligten europäischen Aktivisten ging nun eine "Europäische Bürgerinitiative Stop Glyphosat" (EBI) hervor, 

die jüngst von der EU als offizielles Instrument anerkannt werden musste.
Die Petition
Diese Initiative will nun eine Petition an die EU richten. 
Bekommen wir 1 Million Stimmen zusammen, MUSS die EU darauf reagieren.
Und die Chancen stehen mehr als gut, denn wir hatten letztes Jahr ja schon in anderen Unterschriftensammlungen wesentlich mehr als "nur" eine Million.

Die Forderungen
- Die EU soll den Mitgliedstaaten ein Verbot von Glyphosat vorschlagen 
- Das bisherige System zur Genehmigung von Pestiziden soll reformiert werden
- Die EU soll für die Mitgliedstaaten verbindliche Ziele vorgeben, die eine Reduktion des Einsatzes der Gifte haben, die man uns übers Essen kippt.

Das macht Ihr mit Eurer Unterschrift zu Eurer Forderung an die EU:
Original-Text, deutsche Fassung

Verbot von Glyphosat und Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden
Wir rufen die Europäische Kommission auf, den Mitgliedstaaten ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Genehmigungsverfahren für Pestizide zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen.

Verbot von Herbiziden auf Glyphosat-Basis, deren Exposition mit Krebs beim Menschen in Verbindung gebracht wurde und zu einer Verschlechterung des Zustands von Ökosystemen geführt hat; Sicherstellung, dass die wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden für die Genehmigung durch die Regulierungsbehörden der EU allein auf der Grundlage veröffentlichter Studien erfolgt, die von den zuständigen Behörden und nicht von der Pestizidindustrie in Auftrag gegeben wurden; Festlegung EU-weit verbindlicher Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden mit Blick auf die Erreichung einer pestizidfreien Zukunft.


Ihr seht, das sind vollkommen vernünftige Forderungen, die jeder mit etwas Verstand - und der nicht Geld damit verdient, das Gift über unser Essen zu kippen - nicht ablehen kann.

Wir brauchen Euch trotzdem

Auch wenn die Chancen sehr gut stehen, die Million Unterschriften zusammen zu bekommen liegt es an uns allen, hier einen Unterschied auszumachen.

Ihr alle kennt die Petitionen von Campact und Co.
Diese hier ist anders. Diese hier hat eine offizielle, politische Dimension. 

Eure Unterschrift geht direkt von einer anerkannten Bürgerinitiative als offizielle Petition an die EU. 

Wenn Ihr also nicht weiter zu denen gehören wollt, die in den kommenden Jahren dieses unsägliche Gift in ihrem Essen haben mit umfangreichen Schäden für Eure Gesundheit, 
dann ist dies Euer Moment, einen einfachen aber sehr wirksamen Beitrag zu leisten.

Tragt Eure Daten ein (ein Hilfstext steht nebendran)
und schickt das ab. Fertig ist Eure offizielle Unterschrift unter die Forderungen.

Die Daten sind verschlüsselt, sie werden nicht an Dritte weitergegeben und wieder gelöscht, wenn die Aktion zu Ende ist.


Es gibt keinen vernünftigen Grund zu zögern.
Es sei denn, Ihr gehört zu den Zynikern, die ihr Geld damit verdienen, anderen Gift übers Essen zu kippen. 


Klickt also hier, wenn Ihr Eure Stimme gegen Glyphosat gehört wissen wollt.
Im Namen aller Betroffenen, die ich letztes Jahr kennenlernen durfte, sage ich Danke dafür.



Bis später.



Weiterführende Links:
Zur Onlinepetition der EBI
Zur Karte der Belastungen aus der Aktion GTEST
Zur Auswertung der parallel gelaufenen Aktion mit der Bertelsmann Stiftung

Diese Krankheiten können mit Glyphosat über Krebs hinaus in Verbindung stehen
Alle diese Lebensmittel sind mit hoher Wahrscheinlichkeit belastet
GTEST2 - Falls Ihr selbst wissen wollt, ob Ihr Glyphosat in Eurem Körper habt 



Von Leaky Gut, Pestbeulen und grünen Pflastern

Nico DaVinci 12.02.2017 - 09:02 Lesedauer ca 7 Minuten

KK-Basiswissen
"Leaky Gut" - Der undichte Darm

Betrachtungen zu einem Gesundheitsproblem auf dem Vorm arsch

- Zustand: Gereizt - 

Ein absolutes Indiz, dass wir in unseren Breitengraden flächendeckend etwas bei der Darmgesundheit sehr im argen liegen haben ist ein TV-Spot, den Ihr wahrscheinlich kennt. Denn der wird mittlerweile gefühlt allabendlich über unsere Schirme geflimmert: 
Kijimea Reizdarm - das Pflaster für den gereizten Darm

Und das ist gar nicht das einzige Mittel dieser Art, das mehr und mehr beworben wird.
Ich habe diesen Spot nur bevorzugt ausgesucht, weil er mit der Glasröhre ein Problem für uns recht anschaulich darstellt. Diese kleinen Schäden an der Darmwand. 

Kommen wir gleich nochmal drauf zurück...

Ich kann weder etwas für noch etwas gegen die Wirksamkeit dieses Mittel sagen, ich finde allerdings bedenklich, dass der Spot suggeriert, dass man "immer wieder mal" Blähungen, Durchfall und Verstopfung mit diesem Pflaster zu reparieren habe.


Die Passage "es KANN ein gereizter Darm sein" wird sicher von vielen Zusehern nicht beachtet. Und weia - haben viele von denen ab und zu Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Wie viele werden das sein? 99,9998 % der Bevölkerung?
Ihr seht meinen Kritikpunkt an dem Spot?




© 2017 NicoDaVinci


Jemand, der wirklich einen gereizten Darm hat, weiss das in der Regel sehr gut.
Denn das merkt man. 
Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa / Morbus Crohn und solche mit einem Reizdarm leiden im Alltag sehr darunter.
Ein diagnostizierter Reizdarm-Patient mit dem ich mal sprach plante seinen Arbeitsweg z.B. so, dass er jeweils wusste, wo die nächste für ihn erreichbare Toilette ist. 

Um peinliche, entwürdigende Unfälle zu vermeiden. 

Das ist eine echte Last im Leben, die wesentlich darüber hinaus geht, 
als die "immer wieder mal Blähungen" aus dem Spot.

Tatsache scheint jedenfalls zu sein, da ist irgendetwas, das in unseren Körpern derzeit für einen Anstieg an Entzündungen sorgt. Sonst müsste man keine "grünen Pflaster" erfinden und vermarkten.


- Zustand: "Leaky" - 
Wer auf Wikipedia das Wort "Leaky Gut" sucht wird auf der deutschen Seite momentan nicht fündig. Auf der englischen gibt es einen interessanten Artikel, der darauf verweist, dass dieses Syndrom von der Schulmedizin derzeit nicht anerkannt sei, sondern ein Phänomen sei, das überwiegend in den Kreisen von Ernährungswissenschaftlern und Alternativmedizinern diskutiert werde. 

Die würden als Behandlung unter anderem die Gabe von probiotischen Lebensmitteln, die Reduzierung des Zuckerkonsums, die Reduzierung der Aufnahme von kurzkettigen Kohlenhydraten (sogenannten FODMAPs) sowie den Verzicht auf Gluten anraten.


Ein erstes Achtungszeichen für all jene, die meine Arbeit über die letzten Jahre ernsthaft mitverfolgt haben. Ihr könnt den Nebenverweis dort auf der Seite zu Autismus gerne nochmal aus Eurem Hinterkopf holen...

Nun mag man sich wundern, wieso Schulmedizin und die Pharma-Industrie sich so eine fette Gelegenheit entgehen lassen. 
Ein Syndrom, das bei normaler Betrachtung des Befindens einer so rasant ansteigenden Patientenzahl durchaus plausibel erscheint, und bei dem auch noch das Wort Gluten vorkommt wäre doch prädestiniert, flächendeckend quasi mit Flugzeugen teure grüne Pflaster über der Bevölkerung abzuwerfen und dabei den Aktionären tropfend-feuchte Hände und Lefzen zu versprechen? 

- Zustand: Widerwärtig -
Noch verwunderlicher wird es, wenn man weiss, dass der im englischen Wikipedia-Artikel genannte Kritiker Stephen Barrett Mitglied im ACSH ist. 

Also im "American Council on Science and Health", einer industrienahen Organisation, die so ziemlich alle Wissenschaftler stellen, die mit ihren Veröffentlichungen vorsichtig formuliert "dem Umsatz der grossen Konzerne" einen sehr guten Dienst erweisen. 

Themen wie Klimawandel, Zucker, GMO, Glyphosat, Fracking sind deren Ding, um Beispiele zu nennen. 

Die wissenschaftliche PR-Taskforce, die immer sofort zur Stelle ist, wenn man wieder irgendwo aus unerfindlichen Gründen die Leukämie ausbricht und der damit verbundene Umsatz zu schützen ist. 

Alles was Rang und Namen hat ist ihn diesem Verein beieinander, um unartige Wissenschaftler zu diskreditieren, die ihren Job noch ernst nehmen und mit ethischem Grundsatz zu Werke gehen. 

Die Methoden haben sogar gelegentlich für jemand mit Hirn fast schon Unterhaltungswert... Wenn Witze auf Kosten von Leukämie-Erkrankten nicht so dermassen schäbig wären...

Also... gerade Stephen Barrett müsste doch ganz im Gegenteil das Wort "Leaky Gut" von seinen Auftraggebern in Gold giessen lassen und bei jeder Gelegenheit öffentlich handstreicheln? 

Aber nein - macht er nicht... Warum?!


- Zustand: Selbst ist der Mann - 
Lassen wir doch die Wissenschaftler und Ärzte sich weiter unproduktiv streiten und gehen wir der Sache einfach mal selbst näher auf den Grund... 

Nehmen wir uns dazu aus dem wachsenden Pool an Autoimmunkrankheiten doch einmal eine Krankheit vor, bei der sich auch die renommierten Topleute (Focus-Award 2017, siehe oben rechts) der Schulmedizin eher mit den anderen einig sind.

Autoimmune Pankreatitis.
 

Der Moment, wenn das Immunsystem verrückt spielt und die eigenen Bauchspeicheldrüsen-Zellen angreift. Unklar, sagen die, wo es herkommt.
Aber die Schulmediziner stellen öffentlich fest, dass eine Parallele da ist zu entzündlichen Darmerkrankungen. Wieder ist die Rede von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa... 

Spannend, nicht wahr?

Was wenn - "unklar" - eben doch die Durchlässigkeit des Darmgewebes wäre? 
Und so Eiweissstoffe in den Körper gelangten, die dann wiederum Antikörper erzeugen, die dann später irrtümlich ähnlich "aussehende" Bauchspeicheldrüsen attackieren? 
So wie das Ernährungswissenschaftler und Alternativmediziner annehmen?

Und die begleitenden Symptome für diese Durchlässigkeit eben die chronischen Entzündungen sind. 
Wieso redet Kijimea von "kleinen Schädigungen" an der Darmwand? Sind die nur oberflächlich? Wieso sollte man die dann "schliessen"? Mutmassungen?
- Zustand: Paleo -
Die Anhänger der Paleobewegung haben sich ebenfalls mit der Thematik "Leaky Gut" auseinandergesetzt. Für mich nicht verwunderlich, denn wie hier schon beschrieben litten die beiden US-amerikanischen Begründer dieser Bewegung Loren Cordain und Robb Wolf beide an Zöliakie, also einer Gluten(!)-Unverträglichkeit, die "sowohl Merkmale einer Allergie als auch einer Autoimmunerkrankung" aufweist. Und - die mit einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut einher geht... 

Ein paar zwischenzeitlich ältere Berichte wie dieser hier stellen lose einen Zusammenhang zwischen Nachtschattengewächsen und "Leaky Gut" her, bleiben die Erklärung dann aber schuldig, wieso sie den Zusammenhang sehen. 

Die findet man dann auf anderen Seiten, da geht es dann wieder um die Lektine, diesmal in den Nachtschattengewächsen. 
Wer dort dann aber näher hinschaut stellt fest, dass es doch sehr herausragende Hinweise gibt, dass es bei dem Lektin-Problem in diesem speziellen Zusammenhang um Weizen geht.

Während wir bei KK Tomaten, Zucchini und Auberginen zum Beispiel sehr regelmässig konsumieren und in den letzten Jahren keinerlei Beschwerden daraus resultierten, können wir das für die Pausentag-Kartoffeln wiederum bestätigen, ein Umstand, der seine eigene Brisanz in sich trägt. Eine Verbindung zwischen Nachtschattengewächsen kann - schon auch aufgrund der Blutbilder einiger KK-Teilnehmer - praktisch ausgeschlossen werden. 




Was ist also dran, am "Leaky Gut"?

Irren alle Ernährungsmediziner, die längst danach behandeln?

Was ist mit den Alternativ-Medizinern? Irren die auch alle?
Haben sie ihre Behandlungserfolge nur aus - Zufall?!
Oder eben doch, weil die Empfehlungen stimmen?

Was ist mit uns? 
Bei KK sehen wir andauernd Blutwertverbesserungen, die einen Rückgang an Entzündungen nahelegen, die vorher ja gemäss den Berichten der Teilnehmer vorhanden waren. Wir sehen Darm-Beschwerden, die sich nach einer Weile in Luft auflösen, zum Teil nach jahrelangen fruchtlosen vorangegangenen Behandlungen der Schulmedizin. 
Und machen Beobachtungen von klaren Unterschieden von Weizenerzeugnissen aus Bioanbau zu konventioneller Produktion an unserem Pausentag. Ist das alles - Zufall?!


Oder ist es hier eben doch die Schulmedizin, die irrt? 

Und die zu zögerlich ist einzugestehen, dass da wohl doch etwas dran ist? 

Lag deren grosses Vorbild Hippokrates vielleicht doch näher bei der Wahrheit, als sie?
"Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein."- Hippokrates, *460 v.Chr, Begründer der Medizin als Wissenschaft - 



- Zustand: Fazit & Einschätzung -
Nach allem, was ich die letzten 5 Jahre erlebt, gesehen, gelesen und gelernt habe, 
werden wir nach meiner Einschätzung eines gar nicht allzu fernen Tages einig sein, dass sie stimmt, die "Leaky Gut"-Theorie. Schon allein, weil alle Ernährungsempfehlungen zu den damit verbundenen Krankheiten eine klare Sprache sprechen, die alle in eine Richtung zeigen.

Und dann wird auch der wissenschaftliche Widerstand von gesellschaftlichen Pestbeulen wie "Herrn" Stephen Barrett und seinen Kumpanen in sich zusammenbrechen. 

Denn der besteht - wenn Ihr mich fragt - nur aus einem einzigen logischen Grund:

WEIL ICH RECHT HABE.



Das Schlusswort hat nochmal Hippokrates.
"Der Darm ist der Vater aller Trübsal."
Wie könnte ich dem noch was hinzufügen?


Bis später.




Weiterführende Links:
Zöliakie und Glutenintoleranz, Pfad zu neuen Krankheiten II 
(Studie, englisch)



Der Skandal um Schwangerschaftsdiabetes

Nico DaVinci 09.02.2017 - 18:02 Lesedauer ca 2 Minuten

Skandal
Wichtige Info zur Schwangerschaftsdiabetes
Eine abenteuerliche Wahrheit kommt ans Licht


Als ich mit meiner Arbeit rund um Übergewicht und Adipositas begann hatte ich das Wort Schwangerschafts-Diabetes noch nie gehört. Dann immer öfter, ich ging aber immer davon aus, dass das mit der tatsächlich ja ansteigenden Anzahl an übergewichtigen Frauen und dem damit verbundenen erhöhten Risiko zu tun hat. 
Anscheinend sollte ich irren...

Wie es der Zufall so will ist gerade zu der Zeit als ich anfing - 2012 ein neues Screening-Verfahren auf den Weg gebracht worden, mit dem die Frauen flächendeckend auf Diabetes getestet werden. Vorher tat man das nur mit Schwangeren, die offensichtliche Risikofaktoren hatten.

Nun mag man sagen: Ok, logisch, wenn mehr getestet werden, dann wird auch mehr entdeckt. Der hier verlinkte Bericht  zeigt uns nun aber eine andere Wahrheit:

(Ein Must-see für Schwangere!)



https://www.zdf.de/politik/frontal-21/diabetes-in-der-schwangerschaft-100.html



LINK: ZDF Mediathek - frontal 21 - Diabetes in der Schwangerschaft - deutsch (8:14 min)

Da werden also Frauen, die eigentlich gesund sind in Panik versetzt. In einem solch kostbaren Augenblick ihres Lebens. 
Und müssen - wie die eine Dame sagt "die Küche in ein Labor verwandeln"... 
WEIL ES DRUCK VON "INTERESSENGEMEINSCHAFTEN" GAB?! 

Ein willkürlich festgelegter Wert ohne wissenschaftlichen Hintergrund und hinreichende Studien schafft ein solches RISIKO?!

Ab Minute 7 im Filmbeitrag spricht Helmut Kleinwechter ein paar Dinge an, die man besonders beachten sollte: 

Er sagt da sinngemäss:
"Die unnötige Gabe von Insulin kann sogar für Wachstumsverzögerungen bei den Kindern sorgen und ein höheres Risiko an Stoffwechselproblemen und Übergewicht in der Pubertät oder dem späteren Erwachsenenalter."


Das kann ich von meiner Arbeit auch bestätigen, diesen Zusammenhang sehe ich auch.
Und das ist nebenbei bemerkt auch der Grund, warum man in der Schwangerschaft auch dringend moderat mit Zucker umgehen sollte...

Aber - um das Gesehene in einfache Worte zusammenzufassen:
Für das Interesse, Umsätze zu steigern verängstigt und verstört man einen offensichtlich doch sehr nennenswerten Anteil der Schwangeren - um dann am Ende in 12 - 16 Jahren eine weitere unerklärliche Welle an Übergewicht zu haben. 


Entschuldigt, aber das ist ein Skandal! 
Und noch skandalöser ist, dass das in einem Rahmen gezeigt und besprochen wird, der an viel zu vielen der Fernsehzuschauer vorbei geht. Das wäre eigentlich was für die Talkshows, die Tagesschau und sämtliche Printmedien, was da für eine Sauerei stattfindet.
Ich jedenfalls finde, das muss dringend unter die Leute. 

Dank an der Stelle an die frontal21-Crew, mal wieder einen super Job gemacht!

Und eigentlich müsste man - nachdem das gleiche Gremium mit einer sehr ähnlichen Entscheidung auf einmal Abertausende durch die Verschiebung eines Grenzwertes plötzlich auf Bluthochdruck gesetzt hat, die vorher noch als gesund galten - die aktuelle Praxis dieser Einstufungen einmal näher beleuchten und dringend auf den Prüfstand stellen. 

Denn da stimmt was nicht.

Ich denke wir alle sehen, dass Gier und Finanzinteressen immer öfter jede Moral vergessen lassen. Bankenskandale, VW... Ihr wisst, was ich meine. 

Aber irgendwann ist doch mal die eine dicke rote Linie überschritten? 

Und mit Schwangeren und Kindern ist das doch irgendwie erreicht? 

Das waren mal allseits anerkannt die Schutzbedürftigsten unserer Gesellschaft. 
Und jetzt ist auch diese Grenze überschritten.

Wie lange schauen wir da noch zu?! Wie lange...?



Bis später.




Weiterführende Links:
ZDF Mediathek - frontal 21 - Diabetes in der Schwangerschaft - deutsch (8:14 min)



Forever. Not. Yours.

Nico DaVinci 09.02.2017 - 07:02 Lesedauer ca 10 Minuten

Meinung
Nahrungsergänzungsmittel. Kasse machen mit Struktur.
Wie klug ist es, Mahlzeiten mit Soja-Protein-Shakes zu ersetzen?

Während meiner Arbeit begegne ich leider fast zwangläufig auch immer wieder dieser besonderen Sorte Mensch: 

Leute, die wie ferngesteuert euphorisiert durch einen Strukturvertrieb wie 
FLP Forever Living Products oder JuicePlus durch das Internet fräsen. 

Auf der Suche nach willigen Opfern, um ihnen ihre überteuerten Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen. Ohne Rücksicht auf Verluste, nur damit sie die nächste Stufe in ihrem Multi-Level-Marketing erklimmen können. Um dann noch reicher, noch schöner und noch erfolgreicher zu werden. Was so gut wie nie Wirklichkeit wird. Ich kenne jedenfalls nur Leute, die damit scheitern... 


Gestern hatte ich mal wieder die Gelegenheit zu einer spannenden Unterhaltung mit einem solchen Menschen und - wow - sind die überzeugt, von dem was sie (sich) da (an)tun. Am Ende der Chatunterhaltung versprach ich ihr, mich dem Thema mal anzunehmen, und meine Sichtweise darauf niederzuschreiben. Versprochen ist versprochen. Here we go...

Während der Unterhaltung kamen wir auf zwei der Produkte zu sprechen. 
Das eine war ein Soja-Shake, der beschreibungsgemäss in 300 ml 0,3% Magermilch aufzulösen sei, und dann per Tag bis zu 2 Mahlzeiten ersetzen soll. Dies mit dem Zweck, abzunehmen. Das andere war ein Calcium-Produkt, das ihre weichen Nägel endlich schön hart gemacht habe. 

Aber der Reihe nach...



Symbolfoto: Das Bild zeigt nicht die eigentliche Verpackung. 
Wäre mir zu stressig. Und zu teuer. Die Sympathie-Träger.



Lasst uns zunächst mal die Shake-Idee von einem ganz sachlichen nüchternen Ernährungsstandpunkt betrachten. Werfen wir dazu einmal gemeinsam einen Blick in die Zutatenliste eines solchen Produktes.

Wer es selbst im Web nachvollziehen möchte - das Produkt heisst "Forever Ultra Vanille". 

Vertrieben wird es über den Strukturvertrieb FLP Forever Living Products, mit Hauptsitz in Amerika, für Deutschland aktuell in Frankfurt am Main und München (schönes Schloss, Respekt! Muss ja gut laufen...) 

Ein 375-Gramm-Beutel kostet während ich das schreibe satte 24,50 Euro, das entspricht einem Kilopreis für das Pulver von 65,33 Euro. 
Stolzer Preis für ein Pülverchen. 
Geht man davon aus, dass man pro Mahlzeit 25 Gramm verwendet soll und das zwei Mal am Tag, ist so ein Shakebeutel nach gut einer Woche leer. 
Was könnte man für tolle Lebensmittel für 98 Euro im Monat... 
Lassen wir das. Zurück zu den


Zutaten (Quelle, Herstellerseite, 08.02.2017)

Soja Protein Isolat, Fructose, Färberdistelöl-Pulver, natürliches Vanille Aroma, Sonnenblumenöl-, Pulver, Kaliumphosphat, Fructooligosaccharide, Guarkernmehl, Magnesiumoxid, Emulgator (Sojalecithin), Süßungsmittel (Sucralose), Calciumcarbonat, Vitamin C (L-Ascorbinsäure), Eisenfumarat, Vitamin E (D-alpha, Tocopheryl Acetat), Niacin, Kaliumiodid, Zinkoxid, Mangansulfat, D-biotin, Pantothensäure, Vitamin, A (Retinylpalmitat), Kupfersulfat, Hefe, Vitamin, B6 (Pyridoxinhydrochlorid), Vitamin D (Cholecalciferol), Vitamin B1 (Thiaminhydrochlorid), Vitamin B2 (Riboflavin), Folsäure, Vitamin B12, (Cyanocobalaminsäure), Selen.

Ok, dröseln wir das mal auf, wo es zählt:

Soja Protein Isolat
"Tolle" Idee. Wo 90% des weltweiten Anbaus von Soja heute genmanipuliert erfolgt, damit die Pflanzen Glyphosat vertragen... Natürlich entnimmt ein amerikanisches Unternehmen das Isolat aus den übrigen, teureren 10% an nicht verändertem Soja... 

Das darf man doch voraussetzen bei Firmen, die deutlich profitorientiert sind und wie in dem Fall deren Gründer Rex Maughan mit 600 Mio US-Dollar auf Rang 368 der Forbes-Weltrangliste (2002) der reichsten Leute katapultiert hat. 

Aber halt! Entwarnung?! 
Der Hersteller schreibt beschwichtigend zu seinem Produkt "auf der Basis von nicht gentechnisch verändertem Soja-Eiweiß". Klingt doch gut?!

Was ist denn nun genau nicht gentechnisch verändert? Das Soja-Eiweiss? 
Oder die Pflanze, aus der es gezogen wird? Wieso schreiben die das dann nicht so?

Grundsätzlich ist das - gentechnisch manipuliert oder nicht - ernährungstechnisch die erste meiner Meinung nach dümmliche Idee an dem Produkt, denn Soja-Protein-Isolat hat sich in Studien als "den Fettstoffwechsel zum Nachteil verändernd" herausgestellt. 
Verständlich ausgedrückt: Es bremst Abnahmebemühungen.
Tatsächlich ist daher mit diesem Stoff als Hauptzutat nicht eine Abnahme, sondern schlimmstenfalls eine Zunahme zu erwarten. 
Die getesteten Ratten sahen das wohl genauso. [FIG 1]

Fruktose
Es gab eine Zeit, da gab man Diabetikern als Zuckerersatz reine Fruktose, weil die den Insulinspiegel nicht ansteigen lassen. Die hat's gefreut, denn Fruchtzucker ist sogar 20x süsser als gewöhnlicher Zucker und wie sehr Menschen süss mögen - nun, das brauche ich Euch nicht zu erzählen. 

Heute weiss man jedoch gesichert, dass das keine gute Idee war, und zwischenzeitlich schreibt sogar das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung), dass eine "Fructoseaufnahme ungünstige Wirkungen auf den Stoffwechsel entfaltet".  Und in einer sehr technischen Ausführung weiter, dass es Übergewicht erzeugt, Bluthochdruck, den Fettstoffwechsel stört (schon wieder) und selbst für Insulinresistenz und im weiteren Verlauf dann zu Diabetes 2 führt (Metabolisches Syndrom). 

Der Mechanismus dahinter ist sogar verdammt logisch: Da kommt zwar Energie in den Körper, wird aber mangels Insulinausschüttung nicht als solche erkannt. Für den, der das aufnimmt fühlt sich deshalb so an, als würde man - trotz Energieaufnahme - bei lebendigem Leib verhungern. Wir kennen die Folge daraus dann als Heisshungerattacke.
Somit ist diese Beigabe, die sogar als zweite auf der Zutatenliste erscheint, in einem Produkt zur Unterstützung von Abnahmebemühungen eine ziemlich dumme Wahl. 

Sukralose (E955)
Wer nun schon bei den ersten beiden kritisierten Zutaten das Gefühl bekam, dass das eigentlich für eine Abnahme überhaupt nicht geeignet ist, der kann sich jetzt anschnallen, und bitte Helm auf! 


Auf der Suche nach einem Zuckerersatzstoff patentierte Tate&Lyle, das war damals der zweitgrösste Zuckerhersteller der Welt 1976 eine Zucker-Chlor-Verbindung als Süssungsmittel. Diese Verbindung ist chemisch gesehen als Organochlorverbindung in der gleichen Substanzklasse zu finden wie Lindan und DDT, also zwei hochgiftigen Insektiziden, die ihre ganz eigene Geschichte hatten, bevor sie endlich verboten wurden. Zugelassen wurde dieser Süssstoff aber trotzdem, 1999 in den USA und 2004 in der EU.

Der Zulassungsprozess hat meiner Meinung nach eher beunruhigende Parallelen zur Freigabe von Aspartam, auch hier wurden Warnzeichen in der vorgelegten Bewerbungsstudie geschönt und unter den Teppich gekehrt.
So traten bei Ratten einige gesundheitlichen Probleme auf: Vergrösserte Leber und Niere, eine Beeinträchtigung des Immunsystems, Verkleinerung der Milz und der Thymusdrüse.

Sei's drum, dachten sich die Entscheider in der EU, legen wir einen ADI fest (täglich akzeptable Aufnahmemenge) und schauen wir einfach mal, was passiert... Hail Mary...

Und passiert ist zwischenzeitlich viel... 
Man weiss zum Beispiel, dass der künstliche Süssstoff, den es so in der Natur nicht gibt, in grossen Mengen in unsere Abwässer gelangt und selbst mit teuerster Klaranlagentechnologie nicht herauszufiltern ist. 
Wir haben diese Verbindung daher heute bereits in jedem Fluss, in jedem See - und natürlich auch in unserem Trinkwasser. 
Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenwelt wurden nie untersucht. 
Was einem bei der chemischen Nähe zu Lindan und DDT schon einmal zu denken geben könnte. Aber wen schert schon die Umwelt... 

Viel spannender ist vielleicht zu wissen, dass der Hersteller bei der Zulassung noch getönt hat, dass der Stoff zu 100% unverdaut durch den Körper geht. Soviel zur Glaubwürdigkeit von Herstellerangaben, denn zwischenzeitlich ist nachgewiesen, dass eben doch 15% im Verdauungssystem aufgenommen und gespeichert werden. Wie der Stoffwechsel reagiert? Weiss man nicht.
Man weiss, dass es irgendwie trotzdem dick macht.
Und was man auch weiss ist, dass der ph-Wert im Darm steigt, und dass Sucralose das Potential hat, die Darmflora um bis zu 50% zu beschädigen

Und das, meine Lieben, ist - WAHNSINN! 

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass wir mittlerweile fast allabendlich TV-Spots der Pharmaindustrie sehen, in dem ein gereizter Darm (Leaky Gut) mit Pillen geflickt werden soll? Achtet da mal drauf... Wer dieses Warnzeichen übersieht, dass da ein dermassen grosser Bedarf entsteht, dass man so eng aneinander Spots schalten kann...
Beschäftigt Euch mal bitte damit, was für verheerende Auswirkungen das haben kann - z.B. in Sachen Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto oder auf die Bauchspeicheldrüse!


Auch hier wieder werden die guten Bakterien im Darm geschädigt während die schlechten unbeeinflusst den freiwerdenden Raum einnehmen. Das hatten wir doch schon mal?!
Richtig. Hier... Die Folgen habe ich ja in dem Film erklärt, die das nach sich zieht.

Und wenn schon die Bakterien im Darm davon sterben, dann will ich wirklich lieber nicht wissen, was das Zeug in unseren Gewässern erreicht!

Aber die Forevers kippen Euch das als Nahrungsersatz in den Kopf! 
Vollkommen grundlos wird hier das Leaky-Gut-Problem weiter verschärft.
Und dann behaupten sie dabei noch, die Shakes könnten "dabei helfen, sich bewusst und gewichtskontrolliert zu ernähren". Wie verantwortungslos kann man nur sein!?

Und Abnehmen!?
Klar - mit schön Milch dabei, damit das mit dem Abnehmen noch weniger klappt.

Hauptsache 0,3% Fett!

Vom niederkalorischen Prinzip, das der Shake-Ersetzt-Mahlzeit-Idee zugrunde liegt mal ganz zu schweigen, denn der Abfall in den Hungerstoffwechsel erzeugt wie wir ja alle wissen allenfalls kurzfristig eine Abnahme, gefolgt von Ausgleich oder gar Zunahme.

Und Zucker hat in einem Abnahmeprodukt genau NULL verloren.

Kurz: Dieses Produkt ist eine grenzenlose Dummheit, und gnadenlos überteuert dazu, weil man den ganzen Apparat dieses Strukturvertriebs mitfüttern muss.

Forever? Not yours. Never. Ever.


Das Forever-Kalzium-Produkt.

90 kleine Pillen erhält man da für - während ich das schreibe - 32 Euro.
Nett. 4 Pillen am Tag seien einzunehmen, weiss das Produktdatenblatt.
Das heisst, der Kalzium-Pillen-Vorrat reicht für 22 Tage, nicht mal einen ganzen Monat, selbst wenn er Februar heisst. Selbst in der Apotheke gibt es Kalziumprodukte, die günstiger sind.
"Jaaa", sagt der Multi-Leveler... "So kannst Du das nicht sehen, unseres wirkt besser!"

Aha. Die Rede ist von Bioverfügbarkeit, also der tatsächlichen Fähigkeit des Körpers, den Stoff überhaupt erst aufzunehmen. 

Man könnte jetzt aber auch einfach vernünftige Lebensmittel davon kaufen, 
die man ja sowieso braucht, wenn man nicht verhungern will...

Eine ganz natürliche TOP-Bioverfügbarkeit bieten zum Beispiel:
Artischocken, Brokkoli, Brunnenkresse, Butternutkürbis, Eier, Fenchel, Fisch, grüne Bohnen, Grünkohl, Kohlrabi, Kresse, Lauch, Leinsamen, Mandeln, Okraschoten, Pak Choi, Petersilie, Sardinen, Sesam, Spargel, Spinat, Rindfleisch, Rosenkohl, Rucola, Zwiebeln...

Lediglich bei Leinsamen und Sesam müsste man etwas mehr davon essen, weil die enthaltene Oxalsäure die Aufnahme hemmt.

Vielleicht kann man ja die 32 Euro für die 22 Tage auch einsparen und stattdessen in Bioqualität investieren? Nebenbei: Kein einziges davon macht dick...

Wir haben Dutzende von Berichten in unserer Gruppe, die beschreiben, wie toll auf einmal die Nägel der KK-Damen geworden sind. Der Auszug an kalziumhaltigen Lebensmitteln da oben mag ein guter Grund dafür sein.   


"Ja, aber schau mal, bei uns ist ja noch Magnesium..." Och komm bitte - verschone mich! 
Schlag die Gehalte im Internet nach, nimm einen Taschenrechner.
Oder frag einfach unsere erfolgreichen, konsequenten KKler nach ihren Blutwerten. 
Mängel? Fehlanzeige! Ganz ohne teure Pillen.


FAZIT / Ein direktes Wort an unsere KK-Mitglieder:

Leute, ich möchte an dieser Stelle eine liebgemeinte Warnung aussprechen. 
Ich weiss, diese Struktur-Pulveranten kommen wiederholt mit tollen Versprechen auf Euch zu. Lasst Euch bitte nicht einlullen und das Geld aus der Tasche ziehen. 

Diese Menschen werden geschult, mit Euren Einwänden gegen deren Produkte umzugehen"Tricks", nennt das der junge MLM-Mann, der uns hier allen erklärt, warum ein Strukturvertrieb kein Schneeballsystem ist. Das ist die Art, wie diese Leute ausgebildet werden. Es geht um "Kontern", "Austricksen" und "Verkaufen". 

Das tatsächliche Wissen, was in den Produkten drin ist, und was für Euch daraus entstehen kann, ist spärlich bis gar nicht vorhanden. 
Wie das aber tatsächlich ausschaut, habe ich ja nun oben an einem Beispiel demonstriert...

Und wo das endet, wenn Ihr Euch auf diesen Quatsch einlasst, könnt Ihr an diesem Beispiel hier sehen - es ist zwar teilweise Schweizerdeutsch, aber Ihr bekommt eine gute Ahnung.
Reich werden die Leute, die in der Kette ganz oben stehen nicht ihr. 

Und die Dame in dem Film blieb auf Waren im Wert von mehreren tausend Franken sitzen.
Lasst Euch nicht blenden. 

Kein Pillenpresser ist besser als die Natur.
Und wie Abnehmen langfristig geht, das wisst Ihr ja sowieso.


Bis später.



Weiterführende Links:
SRF Kassensturz undercover: In den Fängen einer Networkfirma (Forever Living Products)
Einblick in die Methoden - und die Folgen

Wertvoller, entspannend: a-ha Forever not yours   ;) 




Sind Hülsenfrüchte ungesund?

Nico DaVinci 16.01.2017 - 14:01 Lesedauer ca 15 Minuten

KK-Wissen
Hülsenfrüchte - wie gefährlich sind sie wirklich?
Ein umfassender, verantwortungsvoller Blick auf die Hülsen-Kritik. 

Hülsenfrüchte sind ein wesentlicher Bestandteil der KK-Ernährung.
Sie halten uns länger satt, geben ihre Energie über vernünftige Zeiträume ab und halten unseren Blutzuckerspiegel in akzeptablen Höhen.


Sie helfen uns damit in unschätzbarer Weise beim effizienten Abnehmen.
Deshalb empfehlen wir auch innerhalb des Zeitraums Frühstück und Mittagessen
insgesamt eine Mindestmenge von 5 Esslöffeln in den täglichen Ablauf einzubauen.
Bei Bedarf gerne mehr, je nach Konstitution reicht das eventuell nicht aus.
Aber natürlich - wie sonst auch - nicht über das Sattgefühl hinaus...

Nun gibt es aber von einigen Seiten in der Ernährungswelt kritische Stimmen zu dieser Vorgehensweise. Darauf möchte ich heute einmal umfassend eingehen.  

Bevor ich zu den Hülsenfrüchten komme, möchte ich Euch kurz eine grundsätzliche Empfehlung ans Herz legen, die mir persönlich sehr wichtig ist:
Wann immer jemand etwas Kritisches zu unserer Ernährungsweise zu wissen scheint, nehmt das zunächst einmal ernst. 

Das tun wir nämlich auch. Zu gross ist die Verantwortung für so viele Teilnehmer. 
ABER: Seid bitte nicht zu vorschnell mit Eurem Urteil. 

Denn oft liegen die Dinge einfach anders, und viele Dinge basieren auf einer reichlich dünnen Beweislage, die sich absolut nicht mit dem deckt, was wir über die letzten Jahre mit KK erlebt haben.

Und wenn Euch je etwas länger auf der Seele brennt, dann fragt doch einfach mal nach.
Das bitte dann aber ganz sachlich, frei von Panik, denn wir wollen ja eine stressfreie Umgebung erhalten. Da hilft es nicht, wenn man die Pferde schon scheu macht, bevor man überhaupt erst aufgesattelt hat.


Wie dünn eine Beweislage sein muss um massive Auswirkungen im Ernährungsverhalten eines gesamten Landes zu haben erläutere ich gerne kurz in einem Beispiel:

Wisst Ihr, wie beschlossen wurde, dass Deutschland mit Jod unterversorgt ist?
EINE Studie, mit 300 Schulkindern in Dortmund.

Das reichte um zu entscheiden, dass GANZ Deutschland zu wenig Jod aufnimmt.

Keine Berücksichtigung von eventuell vorhandenen regionalen Gegebenheiten, und eigentlich verdammt wenig Teilnehmer. Und nur Kinder. Keine Berücksichtigung auf mögliche Unterschiede zu den Erwachsenen.

Ja, werden die jetzt sagen, wir haben nachgebessert. Stimmt.
Bis Mai 2013 waren es dann 1.500 Menschen, sogar einige Erwachsene dabei.
Aber immer noch regional, und immer noch - verdammt wenige Teilnehmer.

Und trotzdem reicht es aus, überall Jod mit reinzupacken.
Teilweise auch, weil man es in der Produktion braucht und gar nicht wüsste, wie man es aus den Lebensmitteln dann heraushält. Gute Idee - für die 1.500 in Dortmund.
Aber ist es das auch für den Rest Deutschlands? Wirklich? Woher wollen wir das wissen?!
Wir reden von rund 0,001875 % der Bevölkerung, regional ausgewählt.
Bevor Ihr jetzt fragt: Was haben denn Hülsenfrüchte mit Jod zu tun? Nichts.

Es geht mir darum zu erklären, wie manche Verhaltensweisen entstehen und welche Minizahlen und meiner Meinung nach mangelhafte Studiendesigns heute ausreichen, um eine Doktrin zu erstellen. 
Ich halte das für inakzeptabel ungenügend und kritisiere scharf, dass man solche Dinge nicht regelmässiger auf den Prüfstand nimmt.

Aber diese fragwürdige Vorgehensweise zieht sich leider im Gegenteil in manchen Bereichen der Lebensmittelforschung durch wie ein roter Faden.


Ich halte deshalb solche Ergebnisse grundsätzlich für hinterfragenswert. 

Und wenn sich dann Unstimmigkeiten und Widersprüche ergeben, dann finde ich mich im Gegensatz zu vielen nicht damit ab, sondern grabe tiefer. Und vergleiche. Zum Beispiel mit anderen Ländern und deren Ernährungsgewohnheiten. 


Spannend, manchmal - der Blick über den Tellerrand...




Über den Tellerrand geschaut: Indien
Indien hat heute ungefähr eine Bevölkerungszahl von 1.3 Milliarden Menschen.
Indien ist der weltgrösste Produzent von Hülsenfrüchten.
Und obwohl sie so viel davon produzieren sind jüngst trotzdem noch auf Importe angewiesen gewesen. Da gehen eine Menge Linsen, kichernde Erbsen und Co über den Tresen, nicht wahr?


Es gibt Leute, die halten Hülsenfrüchte für bedenklich
Und wenn man nun den Warnhinweisen einiger Glauben schenken möchte, dann müsste sich die Bevölkerungszahl drastisch reduzieren und dort alle krank sein.
Aber das Gegenteil ist der Fall.
Mit diesem Widerspruch sollte man doch dann mal hinterfragen, ob die Warnungen denn alle so stimmen, richtig? Richtig. Dann wollen wir mal...


Die "bösen" Stoffe, die den Hülsenfrüchten wiederkehrend angedichtet werden sind
Lektine, Phytate und das Purin.

SOJA - ein Sonderfall
Und - bei Soja kommen noch die Isoflavone/Phytoöstrogene hinzu.
Das können wir aber gleich klären, denn Soja findet bei KK nicht statt.
Denn die halte ich persönlich tatsächlich für bedenklich und den Eingriff in den Hormonhaushalt schon bei geringen Dosen für nicht hinnehmenswert.

Ganz abgesehen davon sind 90% der Weltproduktion von Soja heute gentechnisch verändert, und obendrin getränkt in Glyphosat. Dermassen getränkt, dass man Rückstandswerte drin hat, die im leider wahrsten Sinne des Wortes die eine oder andere Kuh umhauen. 

Es gibt da noch ein paar andere Dinge zu bedenken, weshalb Soja und alle Abwandlungen bis auf wenige Ausnahmen für mich nicht Bestandteil von etwas ist, das sich gesunde Ernährung nennt. Mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen. 


Bleiben also noch die bösen Lektine, Phytate und das Purin.

Erste Frage: Sind die überhaupt drin? Unbestritten.
Zweite Frage: Sind die gefährlich? Möglich. Kommt aber eben drauf an...

Lektine
Wer sich mit der Ernährungsform Paleo auseinandersetzt wird auf seinem Weg fast zwangsläufig über Warnhinweise zu Lektinen stolpern. Und so sehr ich die Parallelen unserer Konzepte schätze und mich darüber freue, wenn deren Anhänger ebenfalls gesundheitliche Verbesserungen spüren - das ist das - neben unserer Konzentration auf effiziente Abnahme - einer der ganz grossen Unterschiede zu uns.
Aber hier sehe ich das eben auch einfach begründet anders.

Erstens sind Lektine per se ja nicht nur in Hülsenfrüchten, sondern auch in vielen Gemüsesorten ohnehin vorhanden und somit ja zwangsläufig schon ein gewöhnender Bestandteil einer einigermassen gesunden Ernährung. Ganz sicher aber einer der Paleos.

Zweitens stimme ich zu: Es gibt einige Lektine, die für Mensch und Tier roh als giftig anzusehen sind. Das ist aber nichts Neues. Schon die Oma wusste, dass man z.B. Gartenbohnen nicht roh verzehren darf sondern kochen muss.

Was zu drittens führt: Das Lektin-"problem" lässt sich supereinfach lösen...

Und eben weil Hülsenfrüchte so wichtige Dienste auf dem Weg zurück zum Normalgewicht leisten können, ist es diesen Aufwand auch wert:

Wer den Lagerungsvorteil vor die Zeitersparnis stellt und getrocknete Hülsenfrüchte verwendet sollte sie ausreichend lange einweichen. Mit 12 Stunden ist man dabei eigentlich auf der sicheren Seite, weshalb viele das über Nacht erledigen.
Während dem Einweichen empfiehlt es sich zusätzlich, das Wasser mehrmals abzugiessen und frisches nachzufüllen. In jedem Fall wichtig ist es, das abgegossene Wasser selbstverständlich NICHT irrtümlich zum Kochen zu verwenden.
Nach dieser Prozedur ziehen wir jetzt ja mit den frischen, den Dosen- und den TK-Hülsis gleich.

Und ab da heisst es: Kochen. Nicht blanchieren. Kochen. Das inaktiviert Lektine.
Das ist per Hülsenfrüchtsorte unterschiedlich lang, ein kurzer Klick ins Google-versum gibt zuverlässig Auskunft, wie lange das für welche Sorte ist. Kidneys zum Beispiel (Chili con Carne) brauchen ca 45 - 60 Minuten. 


Extra-Tipp: Wem das alles zu umständlich klingt, das für jede Einzelportion zu durchlaufen... Man kann vorgekochte Hülsenfrüchte wunderbar einfrieren. Klug, wer das gleich in Portionen abpackt. Wer aus Platzgründen eher dazu neigt, das in einem Einzelbehälter aufzubewahren sollte sie nach dem Kochen sehr gut abtropfen lassen, damit die Kochwasserreste die Hülsis nicht in einen undurchdringlichen Einzelblock zusammenfrieren.


Phytate

Ebenfalls in der Kritik - gerade bei den Paleo-Anhängern - stehen die sogenannten Phytate.
Hier könnte man eigentlich mal nachfragen, wieso die in der Paleo-Meinung viel höheren Gehalte in Paranüssen plötzlich keine Rolle mehr spielen, wenn sie doch in Hülsenfrüchten als problematisch angesehen werden. Oder in Gemüse. Es gibt Gemüsesorten, in denen sich mehr Phytate befinden, als in Hülsenfrüchten. Und trotzdem sind es Bestandteile der Paleokost. Wieso?! Ein Widerspruch.

Was also ist dran an dem Phytinsäure-Problem?

Nichts. Erstmal. Ein gesunder Mensch mit einem funktionierenden Magen und einem einigermassen intakten Darm knackt die Verbindungen bereits mit der Magensäure. Fertig.

Problematisch allerdings wird es dann unter Umständen tatsächlich, wenn man einen durchlässigen Darm hat. Leaky gut, Zöliakie, zum Beispiel.
Mein Punkt ist allerdings hier, dass sich diese Problematik auf eine dermassen hohe Anzahl anderer Lebensmittel als Schwierigkeit auswirkt, dass es deshalb ohnehin erst einmal die erste Priorität für ein gesünderes Leben sein sollte, diesen Zustand zu beenden.
Da könnte man dann zum Beispiel mal versuchen, Alkohol ganz wegzulassen. Der macht im übertragenen Sinn gesagt faustdicke Löcher in den Darm. Und weiters: die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Da komme ich unten gleich nochmal drauf zurück.

Ich will aber nochmal einen Umstand beleuchten, den ich für mehr als Bemerkenswert finde.
Die Begründer der Paleo-Bewegung heissen Loren Cordain und Robb Wolf.

Beides US-Amerikaner. Also der amerikanischen Ernährungsumgebung ausgesetzt.
Und ihre wesentlichen Veröffentlichungen über Paleo fanden in einem Zeitraum nach 2000 statt. Warum das brisant ist, erkläre ich weiter unten. In jedem Fall haben sie eines gemeinsam. Beide leiden/litten an Zöliakie und damit verbundenen Autoimmunerkrankungen. Und - sagte ich ja, dann ticken die Hülsenuhren ein bisschen anders. Trotzdem - diese Auflösung bewahre ich mir für den Schluss. Bleibt gespannt.


Purin/Gicht/Nierenprobleme
Wer vom Arzt heute Gichtsymptome oder Nierenprobleme bescheinigt bekommt, erhält dort fast immer Ernährungsempfehlungen an die Hand, auf die ich gerne einmal in einem anderen Beitrag zurückkommen werde, denn ich halte sie für überwiegend falsch und kontraproduktiv. In jedem Fall sind auch dann die Hülsenfrüchte wieder Thema, denn da geht man davon aus, dass die hohen Purinwerte problematisch seien.
Auch hierauf gehe ich nochmal zum Ende hin darauf ein, wenn sich der grosse Kreis schliesst.


Dauerpupsen - wenn's im Bäuchlein windet und zwickt
Ebenfalls als unangenehm werden von einigen ungeübten Hülsenfrüchte-Vertilgern die damit einhergehenden Leibeswinde empfunden. Das hat aber nichts ungesundes, sondern eher damit zu tun, dass sich die Darmflora noch nicht angepasst hat. Das dauert ein bisschen, ist aber nach einer Weile kein Problem. Weil das aber gelegentlich auch ein bisschen im Bäuchlein zwickt, ist hier für die Übergangsphase tatsächlich die Einnahme der Hilfsmittelchen sab simplex oder Lefax eine gute Idee, um diese Effekte im Zaum zu halten.


Prägung/Abneigung
Es gibt auch einige neue Teilnehmer, die kommen zu uns und haben schlichtweg eine Abneigung gegen Hülsenfrüchte. Das kann aufgrund der Prägung sein, Gewohnheit oder auch Unwissen, wie reichhaltig der Hülsenfrüchte-Sorten-Tisch eigentlich von der Natur gedeckt ist. Ich habe Verständnis, wenn jemand etwas nicht mag, empfehle aber in diesem speziellen Fall wirklich mit Nachdruck, hier ein bisschen über den eigenen Schatten zu springen. Spätestens bei Zuckerschoten sollte man seinen Frieden mit den Hülsis schliessen können. Aber es gibt da noch viel mehr. Und - sofern es mit der Prägung begründet ist - nicht alles, was wir als Kinder nicht mochten, ist auch im Erwachsenenalter noch so. Es empfiehlt sich, das eine oder andere nochmal zu probieren und zu sehen, wie gut man sich damit arrangiert. Weglassen ist jedenfalls die schlechteste aller möglichen Alternativen im Umgang damit. Dafür sind die Hülsenfrüchte einfach ein zu starker Helfer auf dem Weg zu dünner.



Wie jetzt?! Gut für den Cholesterinspiegel?!
Tja. Die kleinen "Teufels"-Dinger. Wohl doch nicht so ganz Krankheitstreiber?
Nein. Gar nicht. Tatsächlich gibt es eine Metastudie, die sich 140 andere Studien vorgeknöpft hat, Soja aussen vor gelassen hat und zum Ergebnis kommt, dass Hülsenfrüchte sich positiv senkend auf den LDL-Cholesterinspiegel auswirken.
Das ist der, den man wenn er zu hoch ist, mit Herzinfarkten und Schlaganfällen verbindet.
Spannend, gell? Vielleicht mal lieber die Hülsis, statt der weitgehend wirkungslosen Statine? Nur so ein Gedanke...


Der Hammer zum Schluss - als der Kreis sich schloss...
Und jetzt kommen wir zu einem Bereich, der bei all den Kritikern bitte sehr für grosse Aufmerksamkeit sorgen sollte. Denn wir teilen hier heute unsere Erfahrungen aus 5 Jahren Hülsenfrüchte-Konsum auf eine Art und Weise, die noch viel zu wenige auf dem Zettel haben. Und der Kreis schliesst sich auf eine vielleicht unerwartete, aber sehr bemerkenswerte Art und Weise...


Ich habe mich im vergangenen Jahr sehr intensiv mit Pestizid-Rückständen, insbesondere von Glyphosat in unseren Lebensmitteln auseinandergesetzt. Und das mit Erfahrungsberichten und Interviews innerhalb der Gruppe von Teilnehmern, die Probleme mit Hülsenfrüchten abgeglichen. Und siehe da...

Hülsenfrüchte werden leider immer mehr der unguten Praxis der Vorernte-Reifung / Sikkation unterzogen. Unabhängige Institutionen wie die deutschen CVUAs (Chemisches und Veterinärunersuchungsamt) haben dann auch folgerichtig in einer ganzen Reihe von Hülsenfrüchten Rückstände von Glyphosat gefunden. Das sowohl bei einheimischer Produktion, als auch fremdländischer, was unsere türkischen Mitglieder bitte auf dem Schirm haben sollten, wenn sie vertrauensvoll beim Türkenladen ihren Bedarf decken.
Auch dort, meine lieben. Leider auch dort...

In ausnahmslos ALLEN Fällen, in denen mit Mitglieder von Beschwerden berichtet haben, die über den Gewöhnungseffekt der Darmflora hinausgingen konnten wir mit der Empfehlung, auf Bioqualität der Marken Demeter, Bioland oder Naturland umzusteigen wahr Wunder bewirken. Keine Beschwerden mehr. Obwohl die Hülsenfrüchte ja bezüglich der kritisierten Inhaltsstoffe identisch waren. Schon das sollte einen vollkommen neuen Blick auf die Gesamtproblematik erlauben.


Die beiden Paleo-Amerikaner begannen ihre Publikationen in einem Zeitraum, in dem in den USA bereits die tonnenweise Anwendung von Glyphosat üblich zu werden begann, ich würde wetten, dass ihre Zöliakie-Beschwerden ebenfalls in dem Zeitraum begannen, als die ersten Auswirkungen der unsäglichen RoundUp-Ready-Praxis begann.
Wieso ich da eine Verbindung sehe, habe ich ja bereits in meinem Video "Gift im Darm" erklärt.

Zöliakie heisst in Medizinerkreisen heute die "Clownkrankheit" oder "Chamäleon", weil man sie so schwer einordnen kann, was die Ursachen betrifft. Und sie gilt als nicht heilbar. Wirklich?! Klar sind die Ursachen verschleiert. Nicht jeder nimmt gleich viel an Rückständen von Glyphosat auf, und die Belastung schwankt mit der Lebensmittelwahl. Jeden Tag.
Das MUSS die Auswirkungen ja schwer nachvollziehbar machen. Mich wundert das nicht.
Und ich würde den Ärzten, Heilpraktikern und sonstigen Nicht-Medizynikern da draussen gerne die Empfehlung aussprechen, den Versuch zu unternehmen, die Patienten auf Biokost mindestens in allen fraglich belasteten Lebensmitteln umzustellen und parallel dazu die Darmflora aufzubauen. Ich freue mich sehr zuversichtlich auf Euer positives Feedback...


Eines unserer Labore hat einen merklichen Anstieg an Purin-Gehalt festgestellt, sobald eine Belastung durch Glyphosat-Rückstände im Urin dokumentiert werden konnten, und diese zeigte sich in direkter Verbindung mit dem Anstieg. Hohe Rückstandswerte an Glyphosat bedeuteten auch einen Anstieg an Purin-Messwerten.

Anders herum ist das als Gichtverursacher vermeintlich identifizierte Purin in der Lebensmittelumgebung Indiens ja nicht minder enthalten. Und doch hält diese Theorie den aktuellen Zahlen mit einer verschwindend geringen Gicht-Quote von 0,12% der indischen Bevölkerung einfach nicht stand.

Das gleiche Labor stellt ebenso Veränderungen an den Nieren fest, sobald Glyphosat ins Spiel kommt. Was mich zu der möglichen Schlussfolgerung führt, dass die Nierenprobleme nicht zwingend mit den Hülsenfrüchten oder dem Purin zusammenhängen, sondern vielmehr mit den mitgelieferten Herbizid-Rückständen.


Und wenn also die Beschwerden bei rückstandsfreien Hülsenfrüchten in der angesprochenen Bioqualität fernbleiben, dann sollte man sich ab heute und hier die ernsthafte Frage stellen, ob die gesundheitlichen Probleme tatsächlich mit den Worten "Lektin", "Phytat", "Purin" zu erklären sind, oder ob der eigentliche Übeltäter schlicht und einfach tatsächlich "Glyphosat", "Pestizidrückstand" oder "Herbizidrückstand" heisst.



Das Fazit: Meine Empfehlungen an unsere KK-Teilnehmer

Wer sich durchschnittlich gesund (wie ja von uns explizit vorausgesetzt) an unsere Ernährungsempfehlungen wagt, der sollte sich von Warnhinweisen nicht allzu sehr beeindruckt zeigen, sondern frohen Mutes erst einmal ausprobieren, wie er selbst damit klar kommt. Ernstzunehmende Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten, dazu machen wir das mit 5 Jahren einfach schon zu lange und mit jetzt 15.000 auch einfach mit zu vielen.
Gäbe es da tatsächlich Schwierigkeiten, hätten wir das längst in Form von Feedback alle mitlesen können, die Teilnehmer der Facebook-Gruppe sind. Aber - Fehlanzeige.

Eventuell vorhandenen Abneigungen würde ich mit einer Wissensauffrischung begegnen, was überhaupt alles Hülsenfrüchte sind und mich erst einmal durchprobieren, dazu sind die Dinger einfach zu wichtig, wenn man effizient und gesund bleiben will.

Wer tatsächlich über die Gewöhnungszeit der Darmflora hinaus Beschwerden bei sich bemerkt, sollte auch nicht sofort die Flinte ins Korn werfen, sondern - wie oben angesprochen - einmal versuchen, speziell die Hülsenfrüchte in echter Bioqualität zu kaufen und beobachten, was es mit ihnen macht.

Sollten dann wieder erwarten noch immer Probleme auftreten, oder hat man tatsächlich bereits diagnostizierte Erkrankungen, die mit einer durchlässigen Darmwand in Verbindung zu bringen sind, dann bleiben als gute Alternative immer noch Wurzelgemüse.
Selbstverständlich und gerade dann sollte man darauf achten, dass diese unbelastet sind.
Und es muss Euch klar sein, dass wir dies deshalb nicht ohnehin als Empfehlung haben, weil es schlichtweg weniger effizient beim Abnehmen ist. Es wird also bei Euch etwas länger dauern mit dem Erfolg.


Schlusswort

Lassen wir also doch die Inder, die Chinesen, die Mexikaner und die Brasilianer weiterhin ihren Energiebedarf hauptsächlich über Hülsenfrüchte decken, und nehmen wir uns ein Beispiel daran. Immerhin gibt's die Völker nun auch schon eine ganze Weile und deren Bevölkerung nimmt ja jetzt auch trotz Hülsenfrüchte-Genuss nicht ab.

Und selbst den Schwaben mag das erfreuen.
Wie ungut wäre es denn auch, wenn er plötzlich dank eines Paleo-Berichts feststellen müsste, seine geliebten Linsen mit Spätzle seien tödlich giftig?

Freispruch. Das sind sie nicht.
Zumindest, wenn man sie - wo nötig kocht. Und die Pestizide darin weglässt.


Bis später.

Lebensmittelsicherheit 2017 - Teil 3

Nico DaVinci 16.12.2016 - 15:12 Lesedauer ca 2 Minuten

AusbliKK
Lebensmittelsicherheit: Das kommt 2017 - TEIL 3
Eine Betrachtung wesentlicher Einflüsse auf 

die Lebensmittelsicherheit im kommenden Jahr

(3) Glyphosat im Essen und kein Ende in Sicht

Prognose: 
70% der Deutschen pinkeln heute schon Glyphosat. 
Eigentlich wäre Ende 2017 eine erneute Chance, das Gift aus unserem Essen zu halten. Aber.

Die meisten werden schon mitbekommen haben, dass meine Vorhersage, der Name Monsanto sei schon bald Geschichte auf einem guten Weg ist, einzutreffen. Das war lange überfällig.
Leider kommt es jedoch anders als es sich viele wünschen, die die Geschichte des Konzerns ein bisschen näher kennen. Anstatt einfach vom Globus zu verschwinden wird die Firma wohl von der Bayer AG übernommen und damit auch die Mitarbeiter, die Patente und - da würde ich wetten - auch einen guten Teil des unrühmlichen Geschäftsgebarens. 


Wenigstens ehrlich: Die CDU deklariert
auch nach 2017 Glyphosat im Essen als Wahlversprechen.


Verhindern könnte das jetzt noch die Politik. 
Denn eigentlich gab es einmal ein ganz sinnvolles Kartellverfahren, dass prüfen und verhindern soll, dass sich zu viel Marktmacht auf einen einzelnen Konzern konzentriert. 
Und bei den zu erwartenden Auswirkungen wäre das die einzig richtige Entscheidung:
Diese Elefantenhochzeit darf nicht stattfinden.


Jetzt ist es aber so, dass die Politik solchen Machtgebilden seit einiger Zeit nichts mehr entgegenzusetzen weiss, und anstatt die ohnehin schon starken Firmen nicht noch stärker zu machen, zementiert sie das sogar eher, durch Genehmigungen solcher Zusammenschlüsse.

Und da jetzt schon eine Menge Banken für die Finanzierung involviert sind und die Aktionäre ihr ok gegeben haben, will man der ganzen Vorarbeit natürlich auch nicht im Weg stehen.
Lieber gibt man die Zukunft des Saatgutes und der Pestizid-Wirtschaft alles in eine Hand.
Ironischerweise dann auch noch die gleiche Hand, die die gesundheitlichen Folgen mit den Pillen aus dem eigenen Haus zu behandeln weiss. Was für ein unguter Interessenmix da dann entsteht... 


Nun könnte man hoffen, Bayer würde vielleicht von sich aus von der Geldmaschine Glyphosat abrücken, weil... Moral. Und so. Immerhin hatte die Firma vor Jahrzehnten einmal so etwas wie einen Kodex. Der ist zwischenzeitlich allerdings gründlich abhanden gekommen.

Und so habe wir jetzt schon glasklare Aussagen von verantwortlichen Bayer-Mitarbeitern, die fest davon ausgehen, dass das Mittel auch nach Ende 2017 eine weitere Zulassung erhält.


Berücksichtigt man die Tatsache, dass unsere deutschen Ämter ja schon für ein amerikanisches Unternehmen tief in die Trickkiste gegriffen haben und alle zum Narren hielten (ein paar Spezialisten nennen das Vorgehen Betrug) - wie wahrscheinlich ist es wohl, dass sie das dann für ein deutsches Unternehmen genauso tun? Richtig. Sehr. Wahrscheinlich.

Und so kommt es denn, dass ein EU-Kommissar, der seinen vorherigen Job aufgrund Korruption verloren hat und eine sehr eigenwillige Ansicht davon hat, welcher Wissenschaft er vertraut relativ sicher auf die Kumpelei der Bundesregierung hoffen darf. Sofern es noch die gleiche bleibt.

Denn die CDU lässt keinen Zweifel daran, dass - sollten wir den Fehler begehen, sie im Herbst wieder zu wählen - das Gift auch weiter unser Essen und unser Grundwasser belasten darf.


Es ist bei uns zu entscheiden, ob wir das wollen. 

In dem Fall haben wir tatsächlich buchstäblich - die Wahl.

Bis später.



Lebensmittelsicherheit 2017 - Teil 2

Nico DaVinci 12.12.2016 - 15:12 Lesedauer ca 2 Minuten

AusbliKK
Lebensmittelsicherheit: Das kommt 2017 - TEIL 2
Eine Betrachtung wesentlicher Einflüsse auf 

die Lebensmittelsicherheit im kommenden Jahr

(2) Das Ende der Regulierung 

Prognose: 
Neue Produkte, ungetestet. Und ein paar alte, die es bisher niemals geschafft hätten.
Ich habe ja schon in diesem Blog ein paar Zusammenhänge zwischen der amerikanischen Lebensmittelsicherheit und der unseren in Europa erklärt. Und im vorletzten Blog schon anklingen lassen, was die Trump-Wahl möglicherweise bedeutet.

Zwischenzeitlich hat President-erect Trump seinen Ministerien und Behörden Namen zugeordnet, und wer sich da einmal näher mit beschäftigt, dem muss ein sehr mulmiges Gefühl zurück bleiben. 


Es ist ein bisschen so, als hätte man ihm eine Liste mit Namen gegeben, deren Überschrift lautet: "Diese Menschen wären für diese Ämter absolut ungeeignet", und er diese Überschrift überlesen hätte und die Namen aufgerufen hat, die darauf stehen.

Das Ergebnis: Ein Grusel-Kabinett.



Die Deregulierung in den USA birgt auch für Europa ein ordentliches Loch im Zaun

Bezogen auf die Lebensmittelsicherheit und das Umweltamt bedeutet das tatsächlich wie ich im vorletzten Beitrag vorausschauend angenommen habe: 

Die Leitung wird an Menschen gegeben, die die Regulierung und Prüfung von Lebensmitteln, Zusatzstoffen und dem ganze anderen Chemie-Kram, mit dem man Lebensmittel heute aus wasauchimmerfürgründen verändert - für absolut überflüssig halten.

Das heisst, wir werden dort Einschnitte erleben, sowohl was die finanzielle Ausstattung betrifft und natürlich auch die Sorgfalt, mit denen eingehende Zulassungsanträge bearbeitet werden.

Ich denke, dass wird ziemlich oft nach dem Motto "Sie wünschen, wir spielen" ablaufen.
Sofern man mit jenen gut bekannt ist und sich gut gestellt hat, die das alles jetzt in den Abgrund leiten.


Ein erster bereits beschlossener Vorgeschmack wie das aussehen wird - ist schon einmal ein rechter Dampfhammer aus der Abteilung "Holy $hit":

Die FDA hatte unlängst beschlossen, eine umfangreiche Untersuchung aller Lebensmittel auf Glyphosat-Rückstände in den USA durchzuführen. 

Endlich so etwas wie eine veritable Chance einmal zu begreifen, woher die positiven Urin-Proben kommen und weiter zu forschen, welche Folgen sich daraus belegen lassen.
Und eventuell daraus zu lernen, wie schlimm die Situation tatsächlich ist.

Nun. Nicht mehr.
Diese Tests sind verschoben auf unbestimmte Zeit.
Um nicht zu sagen: Für immer.


Was für eine $chei$$e.

Das alles ist deshalb kritisch, weil die Importe von Rohstoffen und Produkten aus den USA so gut wie gar nicht untersucht werden und die Europäische Lebensmittelsicherheit EFSA Entscheidungen der FDA anscheinend blind übernimmt, wenn man die bisherige Historie betrachtet. 
Was für uns bedeutet, dass wir nun indirekt mit dereguliert werden.

Hier ist es unbedingt erforderlich, dass unsere Politik diese Veränderung schnellstmöglich begreift - und entsprechend auch eingreift. Die ohnehin schon fragwürdige Rolle der EFSA darf nicht noch unterstützt werden durch den Mangel an vernünftigen Vorgaben in den USA.

Und das mit dem begreifen gilt natürlich ebenfalls für unsere Bürger.

Naja. Fangen wir heute damit an.

Du weisst das ja jetzt schon mal...


Bis später.


Teil 3 demnächst hier auf diesem Blog





Jetzt noch wachsamer bleiben: Lebensmittelsicherheit in 2017 - TEIL 1

Nico DaVinci 11.12.2016 - 18:12 Lesedauer ca 3 Minuten

AusbliKK
Lebensmittelsicherheit: Das kommt 2017 - TEIL 1
Eine Betrachtung wesentlicher Einflüsse auf 

die Lebensmittelsicherheit im kommenden Jahr

(1) Der "neue" Zucker

Prognose: Deutschland wird noch dicker, Diabetes noch häufiger
Es ist ja nicht so, dass 1.000 neue Diabetes-Diagnosen pro Tag in Deutschland bereits viel zu viel wären. 


Nein. Jetzt kommt es noch dicker. 
Im wahrsten Doppel-Sinne des Wortes. 

Wer damals in Kitzingen beim Zuckervortrag dabei war, weiss es schon. 
Ich habe davor gewarnt. Jetzt wird es Realität. 

Ab 2017 werden die Lebensmittelproduzenten auf eine neue Zuckersorte zurückgreifen können. Die EU hatte die eigenen Zuckerproduzenten bisher durch Zölle und eine Mengenbegrenzung geschützt. Diese Mengenbegrenzung fällt zum 01.01.2017 jetzt weg.

Und damit fliesst die bräunliche Brühe nun ungebremst über den Atlantik und wird auch bei uns das eine oder andere Hirn "verkleben".

Der Name ist Isoglukose, in den USA auch bekannt unter High Fructose Corn Sirup (HFCS).




Der Stoff, aus dem die feuchten Träume der Lebensmittelindustrie sind:
Kostet nur ca. 30% vom bisher verwendeten Zucker, hat ein noch höheres Suchtpotential und lässt sich, weil flüssig - besonders gut industriell verarbeiten. In Getränken z.B. 


Wer einmal aufmerksam normalsterbliche Menschen bei Fernsehübertragungen aus den USA beobachtet, der wird feststellen, dass dort nicht nur eine unglaublich hohe Zahl an Menschen mit Übergewicht zu kämpfen hat (aktuell bekannte Zahl: 70% der Bevölkerung), sondern vor allem auch, in welchem Ausmass. Denn Menschen mit 150 kg Körpergewicht oder gar viel mehr sind dort alles andere als eine Seltenheit geworden. Von ein paar Ausnahmeregionen, die den Körperkult besonders pflegen abgesehen, wie z.B. Kalifornien.

Für mich persönlich steht ausser Frage, dass die Verwendung von dem flüssigen Maiszucker einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat. Denn nicht nur, dass die Zahlen mit Einführung dieses Stoffes drastisch anstiegen, nein - man beobachtet das gleiche auch in Ländern, in die diese "geniale" Grundidee exportiert wurde.

Mexiko, zum Beispiel. Die haben irgendwann verstanden, dass das irgendwie zusammen hängt, wollten den schrecklichen Irrtum wieder rückgängig machen, als dann die US-Firmen die gleichen Schiedsgerichte angerufen haben, die man uns per TTIP gerne aufs Auge drücken möchte. Die Folgen: Der Ausflug Richtung Vernunft wurde teuer für Mexiko, sinnvolle Änderungen mussten wieder rückgängig gemacht werden und so grassieren Übergewicht und Diabetes dort nun munter vor sich hin.

Meine Prognose: Ausser dass sich die Statistik mittelfristig bei so netten Dingen wie Gallenkoliken, Herzinfarkten, Schlaganfällen, Diabetes nach oben verschieben wird werden wir in den kommenden Jahren mehr und mehr ahnungslose Verbraucher in den Fussgängerzonen sehen, die jenseits der 100 kg - Marke und schwerer unterwegs sind.

Was man noch erwähnen könnte ist, dass die Grundstoffe der Import-Klebrigkeit natürlich gentechnisch veränderte Pflanzen sind, die um es den Farmern einfacher zu machen gerne mal mit Glyphosat und Co behandelt werden. Und wir diese Importe sehr wahrscheinlich ohne jede Untersuchung und Tests auf den Markt lassen. Was nochmal eigene unerwünschte Effekte erzeugen wird. Schönen Dank, EU. Hast Du fein gemacht.


Der Automatismus, den die Tatsache erzeugt, dass der neue Zucker so sehr viel billiger und an einigen Stellen auch in der Produktion Vorteile für die Industrie hat, liegt auf der Hand:

Es wird nicht lange dauern, bis sich dieser auch bei uns überall durchgesetzt hat.
In den USA gibt es jedenfalls jetzt schon kaum Produkte zu kaufen, in denen der nicht irgendwie eingesetzt wird, das haben mir ein paar unserer Mitglieder, die dort wohnen unabhängig voneinander bestätigt.

Und deshalb kommen wir gerne noch einmal in 2, 3 Jahren auf diesen Blogpost zurück, wenn wir in Deutschland und Europa auf einmal einen unerklärlichen Anstieg an noch mehr und noch dickeren Dicken, Diabetes und Herzkrankheiten statistisch zu erfassen haben.
Und die damit einhergehenden Krankheiten grassieren.

Um ein Beispiel zu den Auswirkungen zu machen:
Wer heute bei 100kg liegt und regelmässig auf Süssgetränke mit diesem neuen Zucker zurück greift und nicht auf sich achtet, wird schon 2019 bei 140kg - 150kg liegen.

Ohne, dass er sonst grossartig etwas an seinen Gewohnheiten verändert hat.
Und wird sich schon deshalb wundern, was er denn falsch macht.

Nein. Er hat nichts falsch gemacht.
Das waren andere.

Bis später.



Hier geht es zu Teil 2 - Deregulierung